Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Alignment in Communication

Termin: 7. - 9. Juli 2004
Leitung: Gert Rickheit (Bielefeld), Simon Garrod (Glasgow), Hannes Rieser, Helge Ritter, Lorenz Sichelschmidt, Ipke Wachsmuth (alle Bielefeld)

Obwohl es keine allgemein gültige Definition von Alignment gibt, konnte man sich im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft darauf verständigen, dass dieser Begriff jene Phänomene erfasst, die eine gemeinsame Ausrichtung der Kommunikationspartner ohne explizite verbale Aushandlungsprozesse betreffen. Alignment umfasst also die implizite Koordination von interagierenden Agenten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung kamen aus den USA, England, Schottland, Irland, Schweden, Jordanien und Deutschland. Sie vertraten die Disziplinen Linguistik, Psycholinguistik, Psychologie und Informatik. Diese internationale und interdisziplinäre Besetzung ermöglichte neue Erkenntnisse über die Vielschichtigkeit der Mensch-Mensch- und der Mensch-Maschine-Interaktion. Es wurden viele Möglichkeiten der gemeinsamen Orientierung in der verbalen erfolgreichen Interaktion, aber auch von gestörter Kommunikation diskutiert. Grundlage für eine erfolgreiche Kommunikation sind das gemeinsame Weltwissen und grundsätzliche Übereinstimmung von Bewertungen der Kommunikationspartner. Gibt es in diesen Bereichen gravierende Differenzen, können explizite Aushandlungsprozesse dennoch zum Erfolg führen.



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