Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Interdisziplinäres Forum zur Nasca-Kultur in Peru

Termin: 21. - 23. Juni 2006
Leitung: Christoph Rust (Hannover), Bernd Teichert (Dresden)

Das Rätsel der Linien und Figuren in Nasca, Peru, ist bis heute noch nicht eindeutig gelöst. Etwa 40 riesige Erdzeichnungen - sog. Geoglyphen -, die Tiere, Pflanzen sowie geometrische Figuren abbilden, zeugen von einer längst vergangenen Kultur. Neben den Figuren überziehen kilometerlange Linien die Hochebene. Eine dritte Besonderheit stellen die großen steinfreien Flächen in Trapez- und Dreiecksformen dar. Über die Frage, wann dieses System gebaut wurde, besteht heute wohl Einigkeit; warum es errichtet wurde, ist jedoch weiterhin ungelöst. Alle bisherigen Untersuchungen haben sich immer nur auf einzelne Teilgebiete bezogen.. Es existiert kein zusammenhängendes Archivmaterial, mit dessen Hilfe sich eine plausible Erklärung finden ließe.
Dies ist auch der Grund dafür, dass sich um diese Linien und Figuren so viele Hypothesen hartnäckig halten können. Sie erstrecken sich von streng naturwissenschaftlichen, religiösen, künstlerischen bis hin zu extraterristischen Theorien. Im Rahmen der ZiF: Arbeitsgemeinschaft soll das Geheimnis Nasca aus den Perspektiven von Astronomie, Archäologie, Geodäsie, Geologie, Ethnologie, Ikonographie und Kunst beleuchtet und diskutiert werden, um daraus ableitend dieses Rätsel ein wenig mehr entschlüsseln zu können.
Die gleichzeitig im ZiF stattfindende AusstellungNasca - Korrespondenzen bietet zudem die Gelegenheit, die Arbeiten von Christoph Rust sowie die Exponate des Nasca-Projektes der HTW Dresden zu besichtigen.



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