Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Ansätze rationaler Beweisführung im Strafrecht

Termin: 28. - 30. September 2015

Leitung: Floris Bex (Utrecht, NED), Anne Ruth Mackor (Groningen, NED), Henry Prakken (Utrecht, NED)

Auf dieser Tagung wurde die strafrechtliche Beweisführung durch die Erörterung rechtlicher, rationaler und kognitiver Modelle mit Teilnehmenden aus einer Vielzahl von Bereichen wie Psychologie, Philosophie, KI-Forschung und Rechtswissenschaft aus einer interdisziplinären Perspektive untersucht.

In einem rechtlichen Rahmen wird die Unterstützung der Beweise oft mit dem Studium des Beweisrechts, der gesetzlichen Regeln, die die Zulässigkeit und die Verwendung von Beweismaterial vor Gericht regeln, gleichgesetzt. Allerdings sollte die Untersuchung der Beweisführung auch die Untersuchung der rationalen Beweise, die Argumentation über die Fakten eines Falles, einbeziehen.

Es gibt drei wichtige Ansätze zur rationalen Beweisführung: Argumente, Statistiken und Erzählungen. Das Ziel der Tagung war es, diese drei Ansätze zur rationalen Beweisführung zu vergleichen und zu integrieren und ihre Eigenschaften aus logischen, statistischen, psychologischen und strafrechtlichen Perspektiven zu diskutieren.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Diederik Aben (Den Haag, NED), Henry Brighton (Berlin, GER), Christian Dahlman (Lund, SWE), Ulrike Hahn (London, GBR), Jelte Hielkema (Groningen, NED), Jeroen Keppens (London, GBR), David Lagnado (London, GBR), Martin Neil (London, GBR), Paul Roberts (Nottingham, GBR), Mirnah M. Scholten (Groningen, NED), Marjan Sjerps (Amsterdam, NED), Lonneke Stevens (Amsterdam, NED), Bart Verheij (Groningen, NED), Marion Vorms (Paris, FRA), Thomas Weigend (Köln, GER), Frank Zenker (Lund, SWE)



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