ZiF-Arbeitsgemeinschaft

Anreiz, Kosten und Erkenntnisqualität: Wissenschaftsökonomie im Spannungsfeld von Ressourcenknappheit und epistemischer Ambition

Termin: 16. - 18. November 2017
Leitung: Martin Carrier (Bielefeld, GER), Rolf König (Bielefeld, GER)

Die Konferenz zielt auf die Untersuchung der Wechselwirkung zwischen ökonomischen Anreizen, institutionellen Merkmalen und den Erkenntniszielen der Wissenschaft. Sie bringt die Wissenschaftsökonomie, -soziologie und -philosophie zusammen und soll im Besonderen die Beziehungen zwischen den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Wissenschaft operiert, und der Beschaffenheit oder dem Inhalt des produzierten Wissens herausarbeiten. Zwei größere Themenbereiche sollen erörtert werden. Zum einen die Anreizstruktur der wissenschaftlichen Gemeinschaft und ihre Auswirkungen auf den Forschungsprozess, zum anderen der Einfluss von gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Forderungen, die an die Forschung herangetragen werden, auf die Forschungsergebnisse. Der innovative Charakter der Konferenz liegt in dem Bestreben, die Wechselbeziehungen zwischen den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen auf der einen Seite und dem kognitiven Inhalt des gewonnenen Wissens und den zugehörigen Bestätigungsverfahren auf der anderen nachzuspüren.

Tagungsprogramm
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