Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Kunst am ZiF

Neue Arbeiten

Vernissage: 13. Mai, 11:30

Ausstellung: 13. Mai 2007 - Mai 2008

Künstler: Werner Schlegel (Salzkotten-Niederntudorf)

Es gibt eine ganze Reihe von Ansätzen, die sich als Deutungshilfen anbieten, um sich dem Werk des Bildhauers und Malers Werner Schlegel zu nähern: über das Material, den Prozess der Entstehung, über Farbe und Form und über ein sensibles Gespür für Zeit. Zeit, die dem Werkstoff Holz innewohnt, gewachsene Zeit, ins Werk hinein genommene Vergangenheit, nicht abgeschlossen, sondern als Kraft begriffen, die durch die erlebbare Gegenwart der künstlerischen Arbeit eine Zukunft hat. In diesem Verständnis meint rückwärtsgewandt nicht rückschrittlich. Es liegt keine Beschränkung in dieser Definition, sondern eine Bereicherung. Sie bezeichnet Richtung und Basis. In den Arbeiten dieses Künstlers verbindet sich das Bewahren von Materie mit geschaffenen, erkundeten Formen, die ihn immer wieder nach vorn führen zu neuen komplexen Schöpfungen.

Malerei, Zeichnung und Skulptur - Farbe, Linie, Material, Fläche, Volumen. Die Benennung dieser wesentlichen Elemente skizziert Arbeitsschritte, Ergebnisse, Entwicklungsstufen. Man muss alle diese Einzelwerte in den Blick nehmen, um Schlegels Werk in seiner Gesamtheit zu fassen, versuchen es zu begreifen. Denn da verbinden sich viele Aspekte mit gesammelter Zeit, die in einem Focus gebündelt werden, in dem sie verschmelzen zur Bündigkeit von Existenz im Augenblick. Vielleicht gehört gerade diese Besonderheit zu den offenen Zugängen zum Werk Schlegels, das sich dem Betrachter als Zentrum von Kontemplation anbietet. [Anmerkungen zu den Arbeiten von Werner Schlegel, Gisela Burkamp]

Homepage von Werner Schlegel



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