Zentrum für interdisziplinäre Forschung
 
 

Kunst am ZiF

Da-Sein. Zeitgenössische US-Latina/o Kunst

Vernissage: 10. Januar, 19:00

Ausstellung: 10. Januar - 9. Februar 2008

Ausstellung mexikanisch-amerikanischer Kunst

Im Rahmen der ZiF-Arbeitsgemeinschaft Latina/o Images für das 21. Jahrhundert: Interethnische Beziehungen und die Repräsentationspolitiken der Vereinigten Staaten

Seit einigen Jahren sind Latinos die größte ethnische Minderheit in den USA. Dieser gesellschaftliche Wandel schlägt sich auch in Alltagsleben und Kulturszene des Landes nieder. In der Kunst von US-Latinas und Latinos spielt die Auseinandersetzung mit ethnischer, kultureller und individueller Identität eine zentrale Rolle. Diesem Thema widmeten sich auch die insgesamt 20 hier ausgestellten Originale.

Cihuateteo con Coyalxanhqui y la Guadalupana
Cihuateteo con Coyalxanhqui y la Guadalupana, Santa Barraza

Alle Werke stammten aus der Sammlung des Hispanic Research Center (HRC) an der Arizona State University in Tempe, der weltweit größten Sammlung von US-Latina/o Kunst. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Nordamerikastudien der Universität Duisburg-Essen präsentierte das HRC nun zum ersten mal in Deutschland Da-Sein: Zeitgenössische US-Latina/o Kunst, eine einjährige Wanderausstellung mit Originalen auf Leinwand und Papier, Serigraphien und Lithographien.

In ihrer Auseinandersetzung mit Themen wie Familie, Gemeinschaft, Einwanderung, Bikulturalität, Spiritualität und kultureller Symbolik trugen die ausgestellten Werke zu Diskussionen über die Identität von US-Amerikanern mit lateinamerikanischen Wurzeln bei. Die hier vertretenen Künstler stammen aus fünf Bundesstaaten im Südwesten der USA, in denen der Bevölkerungsanteil von Latinas/os besonders hoch ist. Ihre Stilrichtungen reichen von primitivistisch über realistisch bis abstrakt.

Die Ausstellung wurde eröffnet durch Professor Gary D. Keller (Direktor des Hispanic Research Center) sowie der mitwirkenden Künstlerin Cristina Cárdenas.



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