Kunst am ZiF

Ein Bild zu bilden ...

Zeichnungen zu Hölderlins Patmos


Vernissage: 5. Mai 2011, 18:00
Ausstellung: 5. Mai - 24. Juni 2011
Hölderlin-Soiree: 18. Juni 2011, 17:00
Künstler: Gerhard Staufenbiel (Paderborn)

Gerhard Staufenbiels Zyklus von 36 Zeichnungen zu Hölderlins Gedicht Patmos von 1802 ist in einer Zeitspanne von fünf Jahren entstanden. Die Blätter wollen nicht als Illustrationen gesehen werden, sondern als eigenständige Interpretationen: individuelle Reaktion auf die Lektüre, Ergebnis des Nachdenkens und Nachsinnens.

Gerhard Staufenbiel ist 1938 in Magdeburg geboren; er lebt in Paderborn.

Der feste Buchstab - Das strömende Wort
Begegnung der Künste und Wissenschaften

Hölderlin-Soiree
  • Rezitation: Michael Grunert: Patmos und Brod und Wein von Friedrich Hölderlin
  • Musik: Anton Ratsimar (Klavier): Gesänge der Frühe op. 133 von Robert Schumann Gabriele Bertolini (Flöte): (t)air(e) für Flöte solo aus dem Scardanelli-Zyklus von Heinz Holliger
  • Gespräch: Prof. Dr. Wolfgang Braungart, Literaturwissenschaftler, U Bielefeld; Prof. Dr. Werner Keil, Musikwissenschaftler, U Paderborn/Hochschule für Musik Detmold; Dr. Manfred Strecker, Publizist, und die beteiligten Künstler

Hölderlin zwischen Antike und Christentum: der griechische Weingott und der Sohn des Höchsten werden in unauflösbarem Bezug aufeinander gesehen. Schumanns Gesänge der Frühe, sein letztes Werk, sind die erste musikalische Reaktion auf Hölderlin; Holligers Scardanelli-Zyklus ist das Ergebnis jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit dem Dichter. Das Gespräch entfaltet sich im Spannungsfeld von wissenschaftlicher und künstlerischer Weltdeutung: Interdisziplinarität im erweiterten Sinne.