Öffentliche Veranstaltung am ZiF - Podiumdiskussion
Plakat

#MeToo und Kunstzensur



Termin: 10. Juli 2018, 18:15
Ort: Plenarsaal des ZiF

Sabine Andresen (Frankfurt am Main, GER) und Uwe Scheffler (Frankfurt (Oder), GER)

Im Zuge von #metoo hat sich ein wachsendes Bewusstsein für möglicherweise sexistische Darstellungen in der Kunst und sexuell übergriffiges Verhalten von Kunstschaffenden entwickelt. Dabei wächst die Unsicherheit, was gezeigt bzw. aufgeführt werden kann. »Zensur!« rufen die einen, wenn die Forderung laut wird, entsprechende Kunstwerke nicht mehr zu präsentieren; die anderen begrüßen dies als überfällige Maßnahme im Kampf gegen Sexismus und Verharmlosung von Gewalt.

Sabine Andresen (Frankfurt am Main), Erziehungswissenschaftlerin sowie Vorsitzende der Kommission zur Aufklärung sexuellen Kindesmissbrauchs, und Uwe Scheffler (Frankfurt (Oder)), Strafrechtler, beleuchteten das schwierige Verhältnis zwischen Kunstfreiheit und moralischer wie auch rechtlicher Grenzüberschreitung und diskutierten die Grundsatzfrage in diesem Diskurs: Ist in der Kunst alles erlaubt?

An die Podiumsdiskussion schloss sich ein Rundgang durch die Ausstellung Kunst und Strafrecht

Organisatorische Fragen beantwortet Marina Hoffmann im Tagungsbüro.


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