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ZiF-Sommerschule 2017

Multidimensionale Armutsmessung mit einem Fuzzy-Set-Ansatz

1. - 8. August 2017

Leitung: Ullrich Bauer (Bielefeld, GER), Zoë Clark (Hamburg, GER), Hans-Uwe Otto (Bielefeld, GER), Antoanneta Potsi (Bielefeld, GER)

Diese Sommerschule bietet interdisziplinären NachwuchswissenschaftlerInnen (Promovierenden & Postdocs) eine Einführung in den Fuzzy-Set-Ansatz. Dieser Ansatz stellt eine bahnbrechende Alternative zu traditionellen Armutsmessungen dar, weil eine vergleichende Analyse von Lebensstandards möglich wird, anstatt Armutsmessung auf binäre und monetäre Konzepte zu reduzieren. Dies ist sowohl für Untersuchungen innerhalb eines Landes, aber vor allem für Ländervergleichsstudien relevant. Bislang ist diese innovative Methode der Armutsmessung hauptsächlich im Fachgebiet der Ökonomie verbreitet. Die Sommerschule möchte daher jungen SozialwissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen einen differenzierten Zugang zu dem Konzept und der Anwendung der multidimensionalen Armutsmessung mit dem Fuzzy-Set-Ansatz ermöglichen. Hierfür werden theoretische Vorträge und Workshops mit Anwendungsübungen kombiniert. Am Ende der Sommerschule werden die jungen WissenschaftlerInnen ein fundiertes Verständnis davon erworben haben, wie Fuzzy-Set-Messungen funktionieren, und sie werden in der Lage sein, diesen Ansatz für ihre eigenen Projekte anzuwenden. Außerdem bietet die Sommerschule einen interdisziplinären und internationalen Rahmen, um zukünftige Netzwerke und Kollaborationen anzustoßen.



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