Entwurf

Entscheidung zur leitenden Architektur und zum ersten Bauabschnitt

Das VOF-Verfahren wurde mit der Beauftragung der Architekten-Arbeitsgemeinschaft RKW/Meyer aus Düsseldorf als Objektplaner und Planer für weitergehende Fachplanungen beendet. Im Wertungsgremium waren Vertreter von BLB, Land NRW sowie Rektor und Kanzler der Universität vertreten.

Neben der ausgeprägten hohen Funktionalität überzeugte der Entwurf von RKW/Meyer das Wertungsgremium insbesondere durch die städtebauliche Idee, die Universität über einen neuen Vorplatz und einen vergrößerten Haupteingang zur Stadt zu öffnen. Hierdurch werden zukünftig neue Einblicke in die innere Halle des UHG ermöglicht. Dieser neue Haupteingang verknüpft Innen und Außen gut. Der Vorplatz überwindet den Höhenunterschied zwischen den jetzigen Parkplatzflächen und der zentralen Halle im UHG einladend und großzügig.

Uni-Halle

Das Universitätshauptgebäude wird auch zukünftig geprägt durch die Halle als verbindendes Element und zentraler öffentlicher Ort. Die gefundene Lösung sieht eine Aufweitung der Halle mit einer durchgehenden Deckenhöhe, einer transparenten Dachkonstruktion und mehr Offenheit zu nebenliegenden Funktionen (bspw. Bibliothek) und zum Außenbereich vor.

Neubau

An der Stelle der bisherigen Mensa (ist in das Gebäude X an der Universitätsstraße umgezogen) und dem bisherigen Frauenparkplatz entsteht ein vorgelagerter Neubauteil, der Vorplatz, Eingang und Halle verbindet.
 

Neues Service Center

Mit dem ersten Bauabschnitt wird ein Service Center realisiert. Hier befinden sich zukünftig die zentralen Servicedienstleistungen und Beratungsangebote der Universität Bielefeld für Studierende, Studieninteressierte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Gäste. Durch diese Zentralisierung der Angebote bereits in der ersten Phase der Modernisierung wird der vielfältige Service – insbesondere für Studierende – auch während der folgenden Bauabschnitte sichergestellt. Das Service Center bekommt eine direkte Anbindung an die zentrale Uni-Halle.