Planungsaufgabe

Universität Ansicht von obenDa Erfolg und Identität der Universität Bielefeld insbesondere mit ihrer 1969 entwickelten Architektur zusammenhängen, will die Universität auch bei einer Gesamtmodernisierung sehr bewusst an Philosophie und Struktur des Gebäudes festhalten. Das modernisierte UHG muss die neuen Anforderungen an eine moderne Universitätsinfrastruktur in zukunftsfähiger und entwicklungsfähiger Art gewährleisten. Modernisierung bedeutet daher nicht „Neukonzeption des UHG“, sondern „Fortentwicklung von Bewährtem und Ergänzung von mittlerweile Notwendigem“.

Zentrale Aufgaben für die Planer:

•    Die Struktur des Gebäudes mit dem Grundsatz der Vernetzung, Verflechtung und      Verdichtung weiterzuentwickeln.
•    Die Eingangssituation neu gestalten, so dass ein einladendes Entree entsteht.
•    Eine neuzubauende Erweiterung des UHG mit integriertem Service Center zu      entwickeln.
•    Die zentrale Universitätshalle als verbindendes und kommunikatives Forum erhalten.

Planungsverfahren

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat ein VOF-Verfahren mit vorangehendem Teilnahmewettbewerb für die Modernisierung des Universitätshauptgebäudes der Universität Bielefeld durchgeführt. Die VOF ist die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen und enthält die Detailvorschriften zur Vergabe von Liefer-, Dienstleistungs- und Bauaufträgen. Im Gegensatz zu einem Architekturwettbewerb liegt der Fokus in einem VOF-Verfahren auf einer ganzheitlichen Betrachtung - es werden architektonische, funktionale und finanzielle Aspekte bewertet.