
Voraussetzung für den Beginn der Modernisierungsmaßnahmen ist der Bezug des Ersatzneubaus durch die entsprechenden Fakultäten, Fachbibliotheken und Institute sowie die zentrale Mensa, da die Arbeiten nur in vollständig freigezogene Flächen stattfinden können. Die Einzüge in den Ersatzneubau sind für das 4. Quartal 2013 geplant, woran der Start des ersten Bauabschnitts der UHG-Modernisierung direkt anschließen wird.
Die Baumaßnahmen im UHG sollen im 1. Quartal 2014 beginnen und in 6 Bauabschnitten bis zum Jahr 2025 abgeschlossen sein.
Das rund vierzig Jahre alte Hauptgebäude der Universität weist einen umfassenden Modernisierungsbedarf auf. Neben veränderten Anforderungen an Arbeits-, Lehr-. Forschungs- und Studienbedingungen bilden die Anpassung an die neuen Brandschutz- und Energieeinsparverordnungen, das Thema Gebäudeschadstoffe und insbesondere die abgängige Haustechnik die ausschlaggebenden Kriterien für dieses Fazit.
Der Baukörper wird sich im Wesentlichen nicht verändern, die Gebäudestruktur bleibt erhalten. Im ersten Bauabschnitt (Bereich Bauteile A/B) wird sich mit der Realisierung eines neuen Eingangs- und Servicebereichs allerdings eine modifizierte Baukörperstruktur ergeben . (siehe "Modernisierung UHG")
Als Bauherr hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW Gutachter beauftragt, Einflüsse (Schwingungen und Schall) des 1. Bauabschnitts auf den restlichen Gebäudebestand und -betrieb zu analysieren. Vor Beginn der ersten Baumaßnahmen werden auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse entsprechende "Pufferzonen", d.h. abschirmende Zonen zwischen laufendem Unibetrieb und Bauarbeiten, eingerichtet. Selbstverständlich wird es bei der Maßnahme trotz aller Vorkehrungen auch zu Einschränkungen kommen, jedoch werden alle Beteiligten ihr Mögliches tun, diese zu minimieren.
Die Bibliothek steht während der Modernisierung mit ihrem gesamten Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Punktuelle Serviceeinschränkungen werden voraussichtlich nicht zu vermeiden sein, hierüber wird jedoch jeweils rechtzeitig informiert.
Die Schließung von UHG-Mensa und Cafeteria im ersten Bauabschnitt wird durch die parallele Neueröffnung von Mensa, Cafeteria & Cafébar im Ersatzneubau kompensiert. Eine neue großzügige UHG-Cafeteria wird im ersten Bauabschnitt realisiert. Während dieser Bauphase werden voraussichtlich zusätzlich Provisorien die Bedarfe im UHG auffangen.
Bereits im ersten Bauabschnitt wird das geplante "Service Center" (SC) umgesetzt, das künftig alle zentralen Einheiten, die Service für Studierende oder Beschäftigte anbieten, in einem attraktiven Servicebereich bündelt. So soll während des langen Zeitraums der anschließenden Bauabschnitte im UHG ein kontinuierlicher Service (ohne weitere Störungen durch Zwischenumzüge und Interimsverortungen) gewährleistet werden können.
Die Universität Bielefeld übernimmt eine gesellschaftliche Verantwortung. Mit dem doppelten Abiturjahrgang 2013 wird sie in den Jahren 2013 und 2014 deutlich mehr Studierende aufnehmen. Bei den Planungen über die mögliche Steigerung der Studierendenzahlen spielten die Baumaßnahmen eine entscheidende Rolle: Sie definierten letztlich die maximale Kapazität. Dies wurde vom Land Nordrhein-Westfalen akzeptiert. Dennoch werden die 1.900 zusätzlichen Studierenden eine große Herausforderung. Die Planungen für eine noch bessere Nutzung vorhandener Räume und eine ggf. erforderliche Anmietung zusätzlicher Veranstaltungsräume laufen.
Mehr Informationen unter www.uni-bielefeld.de/doppelabi.
Die Modernisierung des Audimax erfolgt im 1. Bauabschnitt und soll innerhalb von 7 Monaten durchgeführt werden. Dementsprechend steht der Audimax nach jetzigem Planungsstand nur ein Semester nicht zur Verfügung, was bei der Raumplanung entsprechend berücksichtigt wird.
Diese Räume sind nicht vom 1. Bauabschnitt betroffen. Während der späteren Bauphasen sollen Ausweichflächen zur Verfügung gestellt werden.
Der Ersatzneubau wird die folgenden Einrichtungen (einschließlich Hörsälen, Seminarräumen, zugehörigen Bibliotheksflächen und studentischen Arbeitsplätzen) umfassen: Fakultät für Geschichte, Philosophie und Theologie; Fakultät für Soziologie; Bielefeld Graduate School in History an Sociology (BGHS); SFB 882 (Von Heterogenitäten zu Ungleicheiten); Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT), Interdisziplinäres Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF), zentrale Mensa des Studentenwerks für Universität und Fachhochschule.
Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal 2013 geplant.
Das Exzellenzcluster "Cognitive Interaction Technology" (CITEC) wird mit 17 Forschergruppen in den um ein Zentrallabor organisierten Neubau einziehen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Disziplinen - Informatik, Biologie, Linguistik, Psychologie, Sportwissenschaften und Mathematik - werden hier eng verzahnt gemeinsam arbeiten.
Der Einzug ist für Frühjahr 2013 geplant.
Nein. Die Adresse "Universitätsstraße" bleibt für die Universität, das CeBiTec, die Wohnheime und weitere Anlieger bestehen.