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Building News

Closure of cycle path in front of Gebäude X

Radwegumleitung;
Diversion in place

The cycle path between the University Main Hall and Gebäude X (formerly ENUS) is closed due to building work. This is because of the conversion of Universitätsstraße in front of Gebäude X into a pedestrian boulevard. During building work, the cycle path is being diverted and will run to the north of the tram line. The cycle path in front of Gebäude X will reopen after building work is completed.

 

New extension building to be called "Gebäude X"

On 11 February, the Rektorat decided to name the new extension building in the Universitätsstraße "Gebäude X". Up to then, the building had been known as "ENUS", which is a German-language acronym for extension building [Ersatzneubau] in the Universitätsstraße. This acronym, which emerged while the building was being planned, has become an everyday term in university usage over the last three years. Up to now, the Rektorat had not decided what to call the building. However, an official decision has become necessary due to the stepwise takeover of the building by the university (library, faculties, and institutes as well as the Mensa - university canteen) and the pending official opening this summer.[more (in German)...]

 

Vorläufige Terminplanung für Modernisierung und Umzüge 2014

BAUstelle persönlich


Meik Del Moral Cabana, Küchenleiter der Mensa

+ Interview mit dem Küchenleiter der Mensa Meik Del Moral Cabana

Ein Schnitzel wird ein Schnitzel bleiben

Wir befragen Menschen nach ihrem ganz persönlichen Bezug zu den aktuellen Baumaßnahmen der Universität. Aktuell ein Interview mit dem Küchenleiter der Mensa Meik Del Moral Cabana




Was wird in der neuen Mensa im ENUS anders sein als in der Mensa im Universitätshauptgebäude?
Der Hauptunterschied besteht darin, dass sich die Ausgabeform des Essens ändert. In der neuen Mensa wird es das sogenannte Free Flow-System geben. Das heißt, das Essen wird verstärkt in Buffetform angeboten, sodass sich der Gast sein Essen komplett selbst zusammenstellen kann. Köche und Kunden werden sich bei dieser Art der Essensausgabe dann auch direkt gegenüberstehen. Natürlich wird es auch in der neuen Mensa vorgefertigte Menüs geben, aber dann können die Gäste die Beilagen selbst wählen. Außerdem wird es eine Aktionstheke geben, an der im wöchentlichen Wechsel zum Beispiel Pizza, Döner und Leckeres vom Grill oder aus dem Wok angeboten wird.

Es gibt also ein neues „Bewirtungssystem“: Wird dann auch anders gekocht?
Natürlich werden neue Rezepturen und Gerichte dazukommen, aber ein Schnitzel wird ein Schnitzel bleiben. Die neue Mensa bedeutet für uns insgesamt aber einen riesigen Schnitt – wir hoffen, dass wir das alles gut hinbekommen, aber ich bin da zuversichtlich.

Freuen Sie sich darauf, künftig Angesicht zu Angesicht mit ihren Kunden zu kochen?
Zunächst einmal: Einen Großteil des Essens kochen wir weiterhin in der Mensaküche. Allerdings portionieren wir das Essen in Zukunft vor den Gästen und an der Aktionstheke kochen wir auch direkt vor den Kunden. Ich persönlich freue mich darauf, Angesicht zu Angesicht mit dem Kunden zu arbeiten. Für uns ist das zwar eine große Umstellung, für die unsere Mitarbeiter noch extra geschult werden. Aber unten in der alten Küche ist es sehr anonym, die Köche arbeiten bisher im Verborgenen und freuen sich darauf, die Gäste, die sie bekochen, auch mal zu sehen.

Sind Sie gespannt auf etwaige Rückmeldungen – auch wenn sie vielleicht negativ ausfallen?
Natürlich, ich freue mich und bin gespannt auf das Feedback von Gästen. Dazu gehören auch negative Rückmeldungen. Wenn man für so viele Leute kocht, wie wir hier, besteht immer die Gefahr, dass man nicht alle Geschmäcker trifft.

Ist das tägliche Plus an zusätzlichen Essen eine Herausforderung?
Während der Vorlesungszeiten stellen wir in der alten Mensa circa 5.000 Essen pro Tag bereit. In der neuen rechnen wir mit 7.500 bis 8.000 Essen am Tag, sobald der komplette Campus in Betrieb ist. Um die Menge der Zutaten zu berechnen, die wir bestellen müssen, arbeiten wir mit einem Warenwirtschaftsprogramm. Dabei ist es gleich, ob man 50 oder 5.000 Essen plant – die Mengen ändern sich, aber der Planungsprozess bleibt der Gleiche. Allerdings wird das Planen der Mengen durch die komplett neue Ausgabeform schwieriger.

Welche Vorteile sehen Sie in der neuen Mensa?
Das Ambiente wird auf jeden Fall gut werden – und zwar nicht nur im Speisesaal, sondern auch in der neuen Küche mit ihren modernen Geräten. Auch die Tabletts haben dann ausgedient, in der neuen Mensa gibt es Teller. Wir freuen uns darauf und ich könnte mir vorstellen, dass es den Studierenden und Beschäftigten ähnlich geht. Die Tabletts sind zwar funktionell, sehen aber nicht so gut aus.

Bietet das neue System den Köchen mehr kreativen Spielraum?
Auf jeden Fall. Die Gäste können beispielsweise zwischen sieben bis neun Beilagen wählen. Durch dieses Plus an Auswahlmöglichkeiten, eröffnen sich auch für uns neue Optionen. Dank neuer Angebote und Rezepturen können wir uns da austoben.

Wie wird sich die gastronomische Verpflegung im Universitätshauptgebäude gestalten – gibt es Alternativen zur Cafeteria, die im ersten Bauabschnitt geschlossen wird?
Das Studentenwerk plant, die derzeitigen Angebote in der Uni-Halle auszubauen. Außerdem soll es zusätzliche Cafeteria-Verkaufsinseln in der Halle und vor dem Westend geben.
Das Interview führte Elena Berz im Juli 2013.










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