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Thomas Welskopp, stellvertretender Direktor der BGHS, begrüßt Teilnehmende einer Veranstaltung zur außerakademischen Karriere.Foto: Thomas Abel

Das von der BGHS konzipierte Pilotprojekt "Außeruniversitäre Karriere" zur beruflichen Förderung von Promovierenden aus den Sozial- und Geisteswissenschaften in der außerakademischen Arbeitswelt wird im Rahmen des Strategieetats der Universität von 2019 bis 2021 gefördert. Während des Pilotprojektes wird ein umfangreiches Netzwerk zu außeruniversitären Partnern aufgebaut. Auf dieser Grundlage erhalten zwölf Promovierende der BGHS die Möglichkeit, die berufliche Praxis in außeruniversitären Organisationen zu erproben und mithilfe eines Begleitprogramms zu reflektieren. Für weitere zehn Promovierende wird ein Mentoring-Programm organisiert.

Promotion - und dann?

Die BGHS unterstützt Promovierende mit dem Pilotprojekt "Außeruniversitäre Karriere" beim Einstieg in die außerakademische Berufswelt. Das Projekt zeichnet sich dadurch als innovativer Beitrag zur Personalentwicklungsstrategie der Universität Bielefeld aus, deutschen und internationalen Promovierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften abseits vom akademischen Arbeitsmarkt Einblicke in diverse Berufsfelder zu ermöglichen. Um die Bandbreite von Karrieremöglichkeiten kennenzulernen und dadurch eine qualifizierte Entscheidung treffen zu können, wurden zwei verschiedene Förderformate entwickelt. So ist es sowohl möglich, sich auf ein Stipendienprogramm mit sechsmonatiger Praxisphase zu bewerben als auch auf ein Mentoring-Programm, das den Zugang und Austausch mit außeruniversitären Organisationen bereitstellt. Die außeruniversitären PraxispartnerInnen des Projekts sollen dabei aus attraktiven Bereichen, u.a. aus öffentlichen Einrichtungen, Stiftungen und Unternehmen kommen.

Das Projekt baut auf die bisherige Arbeit in der BGHS in den Bereichen Transferable Skills und Career Service auf: zum einen auf die Tagung zu außeruniversitären Karrierewegen im April 2018 oder den Workshops zur Entscheidungsfindung - für oder gegen die wissenschaftliche Karriere. Zum anderen arbeitete die Koordinatorin im Bereich Transferable Skills & Career Service, Melanie Eulitz, konzeptionell zum Thema außeruniversitäre Karrierewege: so etwa im Rahmen der Bielefelder Personaloffensive in der AG Karriereentwicklung und in der UniWiND Arbeitsgruppe "Außeruniversitäre Karriereentwicklung", aus der die Broschüre "Perspektive nach der Promotion. Berufswege außerhalb der Wissenschaft" hervorgegangen ist. Seit Januar 2019 wird das Pilotprojekt von Ulf Ortmann (PEVZ) koordiniert.