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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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FAQ zur Vergabe von Studienplätzen

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen zu:

Bewerbung

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, wenn ich mich um einen Studienplatz bewerben möchte?
Sie müssen einen Studienabschluss in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach, vorzugsweise in den Fächern Geschichtswissenschaft, Soziologie, Anthropologie oder Politikwissenschaften nachweisen können. Da die Veranstaltungen des Promotionsprogramms entweder in englischer oder in deutscher Sprache angeboten werden, sind sichere Kenntnisse in einer der beiden Sprachen erforderlich.

Bis wann muss ich mich bewerben?
Für eine Aufnahme zum Sommersemester (Beginn 1. April eines jeden Jahres) endet die Bewerbungsfrist am 15. Januar, für eine Aufnahme zum Wintersemester (Beginn 1. Oktober eines jeden Jahres) endet die Frist am 15. Juni. Bewerbungen, die uns zu einem späteren Zeitpunkt erreichen, werden nicht akzeptiert. Wir berücksichtigen ausschließlich Bewerbungen, die über das Online-Portal eingereicht werden.
Bitte beachten Sie: Das Portal öffnet jeweils zwei Monate vor Bewerbungsschluss (ab 15. November eines jeden Jahres für Bewerbungen zum Sommersemester, ab 15. April eines jeden Jahres für Bewerbungen zum Wintersemester).

Bewerbungsunterlagen

Welche Unterlagen müssen bei der Online-Bewerbung eingereicht werden?
Die Liste aller benötigten Dokumente ist hier zu finden.

In welchen Sprachen kann ich meine Unterlagen einreichen?
Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen entweder in deutscher oder in englischer Sprache ein. Unterlagen, die in einer anderen Sprache verfasst sind, werden nicht berücksichtigt.

Welcher Fremdsprachen muss ich als Historikerin/Historiker mächtig sein, auf welchem Niveau müssen sich die Kenntnisse befinden und wie ist der Nachweis über meine Fremdsprachenkenntnisse zu erbringen?
HistorikerInnen verfügen idealerweise über nachweisbare Kenntnisse der lateinischen, der englischen und der französischen Sprache. Zwei dieser Fremdsprachen können durch andere ersetzt werden, wenn diese für die fachliche Spezialisierung und die Arbeit an der Dissertation funktionsgerecht sind.

Die Fremdsprachenkenntnisse sollten einschlägig eingeschätzt und beglaubigt worden sein. Als beglaubigte Nachweise können das Abiturzeugnis, akademische Abschlusszeugnisse und Transcripte sowie Sprachzertifikate dienen.

Was sollte ich bei der Anfertigung der Projektbeschreibung bedenken?
Die BGHS hat Hinweise zusammengestellt, die Ihnen bei der Erstellung von Projektbeschreibungen behilflich sein können.

In welcher Form müssen Zeugnisse bei der Online-Bewerbung eingereicht werden?
Für die Online-Bewerbung sind Scans Ihrer Urkunden und Zeugnisse erforderlich, die im PDF-Format hochgeladen werden müssen. Falls Ihre Dokumente nicht in deutscher oder englischer Sprache vorliegen, müssen Sie eine amtlich beglaubigte Übersetzung der Unterlagen in einer der beiden Sprachen beifügen. Falls Sie einen Studienplatz erhalten sollten, müssen Sie amtlich beglaubigte Kopien des Hochschulabschlusses (Urkunde und Zeugnis) bei der Einschreibung einreichen.

Wird mir eine Betreuungsperson zugewiesen, wenn ich meinen Bewerbungsunterlagen keine Betreuungszusage beigefügt habe?
Nein. In diesem Fall wären die Bewerbungsunterlagen unvollständig und würden nicht berücksichtig werden. Die Anbahnung eines Betreuungsverhältnisses muss im Vorfeld durch die Bewerberin/den Bewerber selbstständig auf den Weg gebracht werden. Informationen zur Suche von Betreuungspersonen und zur Anbahnung von Betreuungsverhältnissen finden Sie hier.

Ich schreibe derzeit an meiner Masterarbeit bzw. habe ich sie gerade beendet, aber noch keine Note und damit auch noch kein Masterzeugnis erhalten. Kann ich mich trotzdem bewerben und das Masterzeugnis ggf. nachreichen?
Zum Zeitpunkt der Deadline (also zum 15. Januar oder zum 15. Juni des jeweiligen Jahres) brauchen wir entweder Ihr Masterzeugnis oder eine vorläufige Bescheinigung des zuständigen Prüfungsamtes. Auf dieser müssen nicht nur alle von Ihnen erbrachten Studienleistungen, sondern auch die Gesamtnote inkl. der Note Ihrer Masterarbeit aufgeführt sein. Ohne benotete Masterarbeit und vollständig absolviertes Masterstudium können Sie sich also nicht bewerben. Sofern Sie ein Zeugnis von einer Universität außerhalb Deutschlands erhalten werden, geben Sie bitte unbedingt in der jeweiligen Landessprache an, welchen Abschluss Sie erwerben.

Betreuung

Muss ich im Vorfeld meiner Bewerbung bereits eine Betreuerin/einen Betreuer für mein Projekt gefunden haben?
Ja. Die Betreuungszusage einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers für Ihr Forschungsprojekt ist notwendige Voraussetzung für eine Bewerbung. Die Betreuungszusage erfolgt durch ein Formular, das von der entsprechenden Hochschullehrerin/dem entsprechenden Hochschullehrer auszufüllen ist und hier abgerufen werden kann. Ohne Betreuungszusage sind die Bewerbungsunterlagen unvollständig und können nicht berücksichtigt werden. Eine Liste möglicher Betreuerinnen und Betreuer ist auf unserer Webseite unter der Rubrik Forschungsfelder zu finden.

Wie finde ich eine Betreuerin/einen Betreuer und wie bahne ich das Betreuungsverhältnis an?
Hilfreiche Hinweise zur Anbahnung einer Betreuung können Sie dem Leitfaden für die Betreuung von Promotionen entnehmen. Bitte lesen Sie den Leitfaden sorgfältig, bevor Sie Kontakt zu einer potenziellen Betreuungsperson aufnehmen. Eine Übersicht über potenzielle Betreuungspersonen sind - sortiert nach Forschungsgebieten, in denen Betreuungsmöglichkeiten für Promovierende bestehen - auf unserer Webseite unter der Rubrik Forschungsfelder zu finden.

Vermittelt die BGHS den Kontakt zu potenziellen Betreuungspersonen?
Nein, die BGHS übernimmt nicht die Vermittlung von Betreuungsverhältnissen. Der Kontakt zu einer potenziellen Betreuungsperson muss von der Bewerberin/dem Bewerber selbst hergestellt werden.

Ist es möglich, eine Betreuerin/einen Betreuer einer anderen Fakultät oder einer anderen Hochschule zu wählen?
An der BGHS werden Promovierende von zwei Personen betreut. Die erste Betreuungsperson muss der Gruppe der Hochschullehrer/innen der an der BGHS beteiligten Einrichtungen, also der Fakultät für Soziologie oder der Abteilung Geschichtswissenschaft der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, angehören. Sie ist die primäre Betreuungsperson, die über eine ausreichende fachliche Nähe zum Promotionsthema sowie über genügend zeitliche Ressourcen für die Betreuung verfügen muss.
Die Zweitbetreuung kann demgegenüber universitätsintern oder -extern und über Fächergrenzen hinweg erfolgen. Eine Zweitbetreuung durch eine Vertreterin/einen Vertreter einer anderen Fachrichtung wird insbesondere bei interdisziplinären Promotionsvorhaben gewählt. Die zweite Betreuungsperson kann einer anderen Hochschule innerhalb oder außerhalb Deutschlands angehören. Diese Möglichkeit wird häufig von Promovierenden in Anspruch genommen, deren Forschungsvorhaben sich in internationalen Kontexten verorten. Die zweite Betreuungsperson sollte spätestens im zweiten Jahr der Promotion benannt werden.

Müssen Betreuungspersonen HochschullehrerInnen sein?
Die erste Betreuungsperson muss in der Regel ein Mitglied der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer der Fakultät für Soziologie oder der Abteilung Geschichtswissenschaft der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Fakultät sein. Im Ausnahmefall kann auf Antrag des oder der Promovierenden die Betreuung von einer promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiter der jeweiligen Fakultät übernommen werden. Über Ausnahmen entscheidet der Promotionsausschuss der Fakultät für Soziologie oder die Kommission für Promotionen der Abteilung Geschichtswissenschaft.
Die zweite Betreuungsperson sollte in der Regel ebenfalls der Gruppe der Hochschullehrerinnen oder Hochschullehrer angehören, jedoch kann die Zweitbetreuung auch von habilitierten oder promovierten Personen erfolgen, sofern sie an der Hochschule oder der Forschungseinrichtung, an der sie beschäftigt sind, Prüfungsrecht besitzen.

Promotionsbedingungen

Welche Fördermöglichkeiten - z.B. zur Finanzierung von Forschungsreisen oder Konferenzteilnahmen - können Promovierende in Anspruch nehmen?
Die BGHS bietet ihren Mitgliedern ein umfangreiches Programm mit verschiedenen Fördermöglichkeiten. Die Angebote reichen von der Erstattung von Reisekosten für Tagungs- und Forschungsreisen, der Übernahme von Kosten für das Lektorat wissenschaftlicher Texte bis hin zur Vergabe von Mobilitätsstipendien für mehrmonatige Auslandsaufenthalte. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter der Rubrik Fördermöglichkeiten.

Bekomme ich einen eigenen Büroarbeitsplatz in der BGHS?
Die BGHS verfügt über eine sehr begrenzte Anzahl an Arbeitsplätzen für Promovierende, die keine anderen Zugangsmöglichkeiten zu Büroräumen in der Universität haben. Freie Arbeitsplätze werden jedes Semester per Losverfahren neu vergeben.

Gibt es im Rahmen der Promotionsausbildung ein verpflichtendes Veranstaltungsprogramm?
Ja. Parallel zur Arbeit am eigenen Forschungsprojekt durchlaufen Sie eine curricular organisierte Ausbildung, die forschungsorientierte Veranstaltungen mit Angeboten aus dem Bereich Schlüsselqualifikationen kombiniert. Alle Informationen zum Studienprogramm sind auf der Webseite unter der Rubrik Programm zu finden.

Auswahl und Aufnahme

Wer entscheidet über die Vergabe von Studienplätzen?
Nach Eingang Ihrer Bewerbung werden Ihre Unterlagen zunächst auf Vollständigkeit und Einhaltung formaler Kriterien durch die BGHS-Geschäftsstelle geprüft. Die Unterlagen werden sodann an den Promotionsausschuss der Fakultät für Soziologie bzw. an die Kommission für Promotionen der Abteilung Geschichtswissenschaft der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie weitergeleitet und begutachtet. Auf Grundlage der Fachgutachten und der Bewerbungsunterlagen wird über die Zulassung zum Promotionsprogramm entschieden.

Wie und wann erfahre ich, ob meine Bewerbung um einen Studienplatz erfolgreich war?
Die an der BGHS beteiligten Einrichtungen versenden die Zulassungsschreiben zu den Promotionsstudiengängen spätestens acht Wochen nach Ablauf der Bewerbungsfrist. Zudem erhalten Sie von der BGHS Informationen zur Aufnahme in die BGHS und eine Einladung zum Welcome Day, der in der Regel zu Beginn der Vorlesungszeit stattfindet.

Muss ich mich als Doktorandin/Doktorand in einen Promotionsstudiengang einschreiben?
Ja. Nach Erhalt des Zulassungsschreibens müssen Sie sich umgehend in den Promotionsstudiengang Soziologie oder den Promotionsstudiengang Geschichtswissenschaft einschreiben. Informationen zum Einschreibeverfahren finden Sie auf der Webseite des Studierendensekretariats der Universität Bielefeld.

Welche Kosten sind mit der Einschreibung in den Promotionsstudiengang verbunden?
Nach Eingang Ihres Einschreibeantrags erhalten Sie die Aufforderung, einen Semesterbeitrag in Höhe von 252,90 Euro (Stand: Sommersemester 2015) zu entrichten. Nach Überweisung des Semesterbeitrags erhalten Sie einen Studierendenausweis, der Sie u.a. zur Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in NRW berechtigt. Der Semesterbeitrag fällt jedes Semester erneut an.

Erhalte ich automatisch die BGHS-Mitgliedschaft, wenn ich mich als Studentin/als Student in den Promotionsstudiengang eingeschrieben habe?
Nein. Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Unterzeichnung einer Betreuungsvereinbarung durch die Doktorandin/den Doktoranden, die erste Betreuungsperson und die BGHS. Mit Unterzeichnung der Vereinbarung verpflichten sich Promovierende und Betreuende u. a. zur Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis, zu regelmäßig stattfindenden Betreuungsgesprächen und zu einer jährlichen Berichterstattung gegenüber der BGHS.

Promotionsprogramm

Wie ist das verpflichtende Veranstaltungsprogramm aufgebaut?
Parallel zur Arbeit am eigenen Forschungsprojekt durchlaufen Sie eine curricular organisierte Ausbildung. Das Studienprogramm besteht aus einem verpflichtenden Programmteil und einem frei wählbaren Bereich. Der obligatorische Part umfasst den Besuch von Forschungswerkstätten, Theorie- und Methodenseminaren und von Kursen im Bereich Schlüsselqualifikationen. Weitere Informationen zum Studienprogramm sind auf der Webseite unter der Rubrik Curriculum zu finden. Die aktuellen Veranstaltungen sind im elektronischen Vorlesungsverzeichnis eKVV aufgeführt. Art und Umfang der zu erbringenden Studienleistungen regelt die Studienordnung des Promotionsstudiengangs Soziologie bzw. die Studienordnung des Promotionsstudiengangs Geschichtswissenschaft.

Gibt es über die Teilnahme am Studienprogramm hinaus Verpflichtungen, denen ich nachkommen muss?
Ja. Mit Unterzeichnung der Betreuungsvereinbarung verpflichten Sie sich, der BGHS binnen eines halben Jahres nach Zulassung einen Arbeitsbericht mit aktualisiertem Arbeitsplan, Literaturliste und Stellungnahme der Betreuungsperson vorzulegen. Nach Abgabe des ersten Berichts ist der BGHS in jährlichem Abstand schriftlich über den Stand der Dissertation zu berichten. Weitere Verpflichtungen sind der Betreuungsvereinbarung zu entnehmen und unbedingt zu beachten.

Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familie

Gibt es besondere Unterstützung für Promovierende mit Kind/Kindern?
Ja. Die BGHS fördert die Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Lebensgestaltung mit unterschiedlichen Angeboten. Die BGHS kann bspw. bei längeren Forschungs- und Auslandsaufenthalten die entstehenden Kosten für An- und Abreise und die Betreuung von mitreisenden Kindern erstatten. Weitere Informationen sind auf der Webseite unter der Rubrik Programme und Unterstützungsangebote für Familien zu finden.

Generell bemüht sich die Universität Bielefeld um die Vereinbarkeit von Familie und Studium bzw. Beruf. Mit ihrem Familienservice bietet sie studierenden und an der Hochschule angestellten (werdenden) Eltern und pflegenden Angehörigen eine umfassende Beratung und unterstützende Angebote. Die Universität Bielefeld bietet Promovierenden mit Kind unterschiedliche Möglichkeiten der Kinderbetreuung. So berät Sie der Familienservice der Universität u.a. bei der Suche nach einer geeigneten Kinderbetreuung.
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(1. Förderphase 2007-2012,
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