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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Promotionsverfahren

Nach Abschluss des Studienprogramms und der Fertigstellung der Dissertation folgt das eigentliche Promotionsverfahren, in dem die Arbeit bewertet und verteidigt wird.
Details regeln die jeweils gültige Promotions- und Studienordnung sowie die Rahmenpromotionsordnung der Universität Bielefeld.
Bitte beachten Sie, dass für Gruppen- bzw. Teamarbeiten, für kumulative oder binationale Promotionen besondere Vorgaben gelten, die in der jeweiligen Promotionsordnung bzw. in zusätzlichen vertraglichen Vereinbarungen erläutert sind.

Eröffnung des Promotionsverfahrens

Die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist bei der jeweiligen Fakultät zu beantragen. Die entsprechenden Promotionsordnungen regeln, welche Dokumente hierfür vorzulegen und schließlich bei den zuständigen Dekanaten einzureichen sind. Alle hierfür relevanten Vorlagen stellt die BGHS bereit. Die Unterlagen nehmen die Dekanate entgegen.
Spätestens vier Wochen vor der geplanten Eröffnung des Promotionsverfahrens ist bei der BGHS das "Academic Transcript of the Doctoral Programme" zu beantragen, das den erfolgreichen Abschluss des Promotionsstudiums (Lehrveranstaltungen u. a.) dokumentiert.

Promovierende der Soziologie finden hier eine Checkliste der benötigten Dokumente.

Begutachtung

Nach Sichtung der eingereichten Unterlagen durch den zuständigen Promotionsausschuss wird eine Prüfungskommission (auch: Prüfungsausschuss) bestellt.
Sie besteht aus den GutachterInnen (i.d.R. sind dies die beiden BetreuerInnen) und mindestens einem weiteren Mitglied (Geschichtswissenschaft) bzw. zwei weiteren Mitgliedern (Soziologie), von denen eine Hochschullehrerin bzw. ein Hochschullehrer den Vorsitz der Kommission übernimmt.
Die GutachterInnen sollen innerhalb von sechs Wochen (Geschichtswissenschaft) bzw. zwei Monaten (Soziologie) ihre schriftliche Bewertung der Arbeit einreichen. In der vorlesungsfreien Zeit haben die GutachterInnen eine verlängerte Frist. Sobald alle Gutachten vorliegen, werden sie der Promovendin bzw. dem Promovenden und der Prüfungskommission zugänglich gemacht.
Die Gutachten und die Dissertation liegen zwei bis sechs Wochen lang öffentlich aus (abhängig von der jeweiligen Promotionsordnung und davon, ob Vorlesungszeit oder vorlesungsfreie Zeit ist).

Disputation

Nach Ende der Auslagefrist entscheidet die Prüfungskommission über die Annahme der Dissertation und lädt zur Disputation ein. Den Termin für die mündliche Prüfung koordiniert das Sekretariat der/des Vorsitzenden der Prüfungskommission (Soziologie) oder das Sekretariat des Dekanats (Geschichtswissenschaft).
In der Disputation werden die Thesen der Dissertation und die in den Gutachten geäußerten Beurteilungen diskutiert. Über den genauen Verlauf der mündlichen Prüfung sollten sich die Promovierenden mit ihrer Betreuerin bzw. mit ihrem Betreuer im Vorfeld abstimmen.

In der Soziologie dauert die Disputation i.d.R. 60 Minuten und beginnt mit einer kurzen Sitzung der Prüfungskommission (die ohne die Doktorandin bzw. den Doktoranden stattfindet). In der Geschichtswissenschaft kann die Disputation bis zu 90 Minuten umfassen, und beginnt mit einer 15-minütigen Vorstellung der Thesen.
Nach der Diskussion bestimmt die Prüfungskommission in einer nicht-öffentlichen Sitzung ein Prädikat für die Disputation sowie das Gesamtprädikat der Promotion. Beides wird anschließend bekannt gegeben.
Das Dekanat stellt eine Bescheinigung aus, dass die Disputation erfolgreich bestanden wurde. Es besteht die Möglichkeit einer anteiligen Übernahme der Reisekosten einer Gutachterin bzw. eines Gutachters aus dem Ausland, sofern rechtzeitig ein Antrag an die BGHS gestellt wird.

Veröffentlichung

Erst die Veröffentlichung der Dissertation erlaubt es, den Titel "Dr. phil." zu führen. Details sind der jeweils gültigen Promotionsordnung zu entnehmen.
Nach Veröffentlichung der Arbeit wird die Promotionsurkunde ausgehändigt, welche das Promotionsverfahren endgültig beschließt.

Bei Fragen wenden sich Promovierende der Geschichtswissenschaft an die Wissenschaftliche Geschäftsleitung der Schule für Historische Forschung.

Promovierende der Soziologie kontaktieren bitte das Prüfungsamt der Fakultät für Soziologie und die dort zuständige Ansprechperson für den Bereich "Freie und strukturierte Promotion".

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