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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Felipe van der Huck

Literatur als Beruf: Kolumbien 1930-1946

In meiner Doktorarbeit möchte ich einige Aspekte untersuchen, die sich auf den "Beruf des Schriftstellers" in Kolumbien während der so genannten "Liberalen Republik" ("República Liberal") beziehen, einer Zeit wichtiger kultureller und historischer Veränderungen, die sich durch eine starke Integration zwischen einer Kategorie öffentlicher Intellektuellen und einer Anzahl politischer Maßnahmen des Staates auszeichnete. Diese Integration ermöglichte es den Schriftstellern ("hombres de letras") eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben zu spielen, vor allem in Zusammenhang mit der Erarbeitung kultureller Projekte des Liberalismus für die "breite Masse", deren Grundziele die "Erweiterung de la ciudadanía" (citizenship) und die "Demokratisierung der Gesellschaft" waren.

Die Hypothese meiner Arbeit geht davon aus, dass diese Schriftsteller, obgleich sie nicht die einzigen waren, während dieser Zeit eine dominierende Rolle als "öffentliche Intellektuelle" spielten, was zweifellos einen starken Einfluss auf die Ausübung des Berufs des Schriftstellers in Kolumbien hatte. In meiner Arbeit möchte ich drei grundlegende Aspekte dieses Prozesses untersuchen:

  1. die Debatten über die literarische Schöpfung, ebenso wie über die Funktion und Rolle des Schriftstellers (und ganz allgemein des Intellektuellen) in der Gesellschaft
  2. die Beziehung der Schriftsteller mit der "Verlagswelt" und anderen Formen der literarischen Anerkennung und
  3. die Beziehung der Schriftsteller zur Politik (Parteien, direkte Beteiligung am öffentlichen Leben, Beteiligung an den Medien -insbesondere der Presse).



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