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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Sebastian Hülle


Strukturelle Bedingungen ordnungsbezogener Gerechtigkeitseinstellungen

Verteilungskonflikte können unter Rückgriff auf bestimmte Gerechtigkeitsprinzipien gelöst werden. Einstellungen gegenüber diesen Prinzipien stellen normative und damit grundsätzliche Vorstellungen von Verteilungsregeln hinsichtlich der Lasten und Güter, die in einer sozialen Gruppe bzw. Gesellschaft gelten sollten, dar und werden als ordnungsbezogene Gerechtigkeitseinstellungen bezeichnet. Damit beeinflussen sie die Akzeptanz gegenüber wohlfahrtsstaatlichen Sicherungssystemen und tragen zur Legitimität der Systeme sozialer Schichtung bei.

Das Dissertationsprojekt, das in der empirischen Gerechtigkeitsforschung zu verorten ist, untersucht, wie ordnungsbezogene Gerechtigkeitseinstellungen in Abhängigkeit von (strukturellen) Kontextbedingungen variieren. Als Kontext wird dabei insbesondere die Organisationsebene herangezogen. Denn Organisationen bzw. Betriebe stellen bedeutsame Schauplätze bei der Verteilung von Ressourcen und Positionen dar, die sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene Relevanz bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit besitzen.




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