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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Workshops und Konferenzen 2012

National, regional and local identity/ies in media and music: Evidence from Europe and Russia (7.-8.12.2012)

Organisation: Chiara Pierobon, Verena Molitor

In Zusammenarbeit mit: BGHS, Universität Bielefeld, Center of European and German Studies (Bielefeld University and St. Petersburg State University, Russia) and St. Petersburg State University

The workshop aims at bringing together Doctoral and Post-Doctoral researchers from the field of sociology, history, linguistics and literature, media and communication studies, political science etc. interested in the studies of the complex relationship existing between national, regional and local identity/ies and media/music in Europe and Russia. The participants will present contributions addressing the following questions:

  • How do media and music take part in the production and dissemination of local/regional/national identity/ies?
  • What kinds of "imaginary geography" are constructed and what kind of national ideologies and mythologizing narratives are widespread through media and music?
  • How are these media embedded in social structures and in (transnational) cultural dynamics? What is their relationship to institutions and power and which technological and financial means do they have at their disposal?
  • Which methods can be employed and which are the methodological challenges faced by researchers of this topic?

Ambivalente ludische Musikpraktiken in der Vormoderne, 1200-1800 (18.-19. Oktober 2012)

Interdisziplinärer Workshop

Programm

Organisation: Julia Breittruck, Philip Knäble


Die Tagung lenkt den Blick mit der Ecclesia ludens, dem Animal musicus und der Geschichte der Klänge gezielt auf bisher kaum behandelte Randbereiche ludischer Musikpraktiken. Während im ersten Panel mit der Kirche eine Institution beleuchtet wird, von der man spielerische Praktiken bisher wenig erwartet hat, zielt das zweite Panel auf die Inklusion und Exklusion von Tieren in bisher als rein menschlich betrachtete Praktiken. Der Vergleich des liturgischen Gesangs mit Tierstimmen und das Experimentieren mit Tierlauten in der Vogelhaltung etwa deuten zudem ein weites Musikverständnis an. Jenseits des klassischen Musikverständnisses eröffnet das dritte Panel die Möglichkeit zur Diskussion eines neuen Forschungsfeldes verschiedener Klangnuancen, Stimmen und Geräusche. Die zahlreichen spielerischen Musikpraktiken in ihren Grenzbereichen greifbar zu machen, verspricht unbekannte und interdisziplinäre Sichtweisen auf die Kultur der Vormoderne.

Universität Bielefeld
Internationales Begegnungszentrum (IBZ)


Entwicklungsrhetoriken (18.-19. September 2012)

Organisation: Luise Stein, Katharina Pohl

Der Workshop befasste sich mit der Frage, welche Konzepte die internationale Entwicklungshilfe bzw. -politik geprägt und wie sich diese Konzepte über die Jahrzehnte gewandelt haben. Ein weiterer Aspekt, der thematisiert wurde, ist die Überlegung, wie sich die Verwendung dieser Konzepte auf die Darstellung bzw. Wahrnehmung der "Nehmer" sowie der "Geber" ausgewirkt hat. Den Problemkreisen wurde anhand von Beiträgen nachgegangen, die sich mit Entwicklungshilfe von (westlichen) Staaten in Afrika beschäftigten und sich im Zeitraum von 1918 bis heute bewegten. Diese weit gefasste Zeitspanne erlaubte es, einen Bogen von den (spät-)kolonialen Entwicklungsprojekten über die Modernisierungstheorien der 1960er und 1970er Jahre bis hin zu zeitgenössischen, scheinbar gegensätzlichen Rhetoriken wie "gleichberechtigte Partnerschaft" oder "aid dependency" zu schlagen.


Culture, Society and Memory: The Challenges of Historical and Sociological Research on Russia, Germany and the US (12.-14. Mai 2012)

Organisation: BGHS, Semion Lyandres, Stephan Merl, Andreas Vasilache, Dietmar Wulff, Tatjana Zimenkova

In Zusammenarbeit mit: Abteilung Geschichte (Universität Bielefeld), Department of History (University of Notre Dame, USA), Zentrum für Deutschland- und Europastudien (Universität Bielefeld und St. Petersburg State University, Russland) , European University St. Petersburg, Russland

Gäste: Anna Amelina (Universität Bielefeld), Patrick Griffin (University of Notre Dame), Boris Kolonitskii (European University St. Petersburg)

Die rasch fortschreitenden Entwicklungen von Gesellschaften in Zeiten von Globalisierung, Glokalisierung und Transformation stellen neue Herausforderungen für Forschende in den Geschichts- und Sozialwissenschaften dar. Werden vergleichende Ansätze in Geschichte und Soziologie noch wichtiger? Sind Vergleiche angesichts akademischer, kultureller, politischer und gesellschaftlicher Öffnung überhaupt noch möglich? Beeinflussen derartige Entwicklungen die historische und soziologische Forschung in der gleichen Weise? Wird die Erforschung von Kultur, Gesellschaften und Erinnerungspraktiken in stärkerem Maße interdisziplinär? Promovierende aus Russland, den Vereinigten Staaten und Deutschland diskutierten diese und damit verknüpfte Fragen und Probleme in diesem interdisziplinären Workshop. Nachdem dieser dritte gemeinsam organisierte Workshop in Bielefeld stattfand, wird der nächste im Frühjahr 2013 wieder in South Bend an der University of Notre Dame stattfinden.

Programme


The City: Analyzing Contemporary Transformations and Structures (09.-10. März 2012)

Veranstalterin: Anna-Lisa Müller
Gast: Dr. Catharina Thörn, Universität Göteborg (keynote speaker)

Der Workshop rückte die Perspektive der Sozialwissenschaften auf zeitgenössische städtische Transformationsprozesse und Strukturen in den Fokus. Welches sind die spezifischen Herausforderungen für StadtbewohnerInnen, StadtplanerInnen, aber auch für uns als Forschende? Wie lässt sich das Leben in (post)modernen Städten charakterisieren und wie können diese Städte angemessen beschrieben werden? Welche Beziehung existiert zwischen Städten und den sie umgebenden Gesellschaften?
Der Workshop fokussierte städtische Transformationsprozesse und städtische Strukturen. Verschieden Fragen liessen sich diesbezüglich stellen: Welche sind die aktuellen Entwicklungen von Städten? Wie können wir als Forschende diese Prozesse angemessen analysieren und sie analytisch fassen? In welcher Hinsicht besitzen Städte Eigenschaften, die für das ausgehende 20. und beginnende 21. Jahrhundert als charakteristisch beschrieben werden können? Welche sozialen Entwicklungen beeinflussen die Städte und in welcher Weise beeinflussen die Städte ihrerseits soziale Entwicklungen? In welcher Hinsicht können Städte als spezifische physisch-räumliche Strukturen verstanden werden, die aus sozialen Entwicklungen resultieren?
In dem Workshop wurden sowohl adäquate theoretische Konzeptionen für städtische Transformationsprozesse und Strukturen erarbeitet als auch empirische Analysen diskutiert. Zudem fragten wir nach methodologischen Reflexionen zur Erforschung derartiger Entwicklungen.

Programm des Workshops


Populäre Musik und Gesellschaft im 20. Jahrhundert (16.-17. Februar 2012)

Organisation: Linda Braun und Klaus Nathaus

Der interdisziplinäre Workshop brachte ein Dutzend HistorikerInnen, SoziologInnen und einen Musikwissenschaftler zusammen, die aktuelle Forschungsprojekte zu Fallbeispielen populärer Musik im 20. Jahrhundert aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Jamaica, USA sowie der Sowjetunion vorstellten und diskutierten. Das Themenspektrum reichte von der historischen Emotionsforschung mit Blick auf die populäre Musik über die Herausbildung von "World Music" als Genre bis zur Entwicklung der Musikwirtschaft in Jamaica. Zum Abschluss des Treffens wurden die Frage nach Authentizität und der heuristische Wert des Genrekonzepts als Themen ausgemacht, welche die Veranstaltung durchzogen.

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