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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Workshops und Konferenzen 2017

Beyond External Borders: Multi-level analysis and comparative perspectives on migration governance

(16-17 März 2017, BGHS,Universität Bielefeld)

Organisation: Yaatsil Guevara Gonzalez, Susanne Schultz, Inka Stock (Bielefeld University), Aysen Üstübici (Istanbul)

Ein Schwerpunkt der Migrationsforschung lag bisher auf der Grenze als ein Ort der Kontrolle. Insbesondere im letzten Jahrzehnt wurde dabei eine starke Ausdifferenzierung und Auslagerung von Grenzkontrollen als auch Ansätzen zum Management von Migration innerhalb wie außerhalb von möglichen Zielländern von Migration beobachtet. Im Rahmen der Europäischen Union (EU) führt die Auslagerung von Grenzpolitiken zu einem wachsenden Engagement in sogenannten Transitländer bis hin zu Herkunftsländern von Migration, z.B. in Form von einschlägigen Rückführungsabkommen um irreguläre MigrantInnen und abgewiesene Asylsuchende abzuschieben. Daneben ist eine zunehmende Verschränkung von Entwicklungszusammenarbeit und Migrationskontrolle zu erkennen, indem Transit- und Herkunftsländer Teil der internationalen Kontrolle und des Managements von Migration werden. Dies führt auch zu einer verstärkten Beteiligung internationaler, intergouvernementaler sowie lokaler Organisationen in politischen Migrations- und Entwicklungsdebatten.

Ziel des Workshops ist es, die Auswirkungen der Politiken der Externalisierung, insbesondere der EU sowie der Vereinigten Staaten von Amerika, in Ländern des globalen Südens zu beleuchten. Dies soll aus unterschiedlichen akademischen Perspektiven (v.a. Soziologie und Geschichte) und auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen (aus Sicht von MigrantInnen, Staaten und marktrelevanten AkteurInnen, wie z.B. "SchmugglerInnen"). Schwerpunkt liegt damit neben Beiträgen zu Ländern des globalen Südens, auf Vergleichen sowie auf aktuellen Konflikten und Themen in diesem Zusammenhang.

Der Workshop baut auf einem gemeinsam veranstalteten Panel im Rahmen einer europäischen Migrationsforschungskonferenz im letzten Jahr auf und soll dazu dienen, die Grundlagen für die Weiterarbeit an einer Zeitschriften-Sonderausgabe zu bestimmen.

Der Workshop ist offen für Interessierte. Bei Teilnahmewunsch über den Impulsvortrag hinaus, bitten wir um Anmeldung bei den Organisatorinnen unter: external-borders@uni-bielefeld.de.

Workshop-Programme (pdf)

The Times of History

(20-21 March 2017, BGHS, Bielefeld University)

Organizers: Zoltan Boldizsar Simon (Bielefeld)

The question of historical time(s) is at the core of theoretical debates on history. In fact, it has already played a central role in a large variety of perspectives and has created a point of convergence among the well-established approaches of Whitean narrativism, phenomenology, "end of history" theories, the postmodern "incredulity toward metanarratives," and the investigations of Koselleck. Yet, what seems to be more important is not that half-a-century old theories converge in their shared implication of questions regarding the temporality of history, but that the question of historical time(s) is also at the forefront in newer approaches. It features equally prominently in Derridean "hauntology," in theories of presentism as explicated by Hartog or Assmann (claiming that we are living in a time when our sole point of view is that of the present), in the discourse around the notion of "presence" as advocated by Gumbrecht or Runia), and in political theories of the self-identified Left from Ranciere to Mouffe (complaining about the lack of future visions to challenge the status quo).

In 2015 December, Bielefeld already hosted an inspiring workshop entitled Time in History / Time as History. This second installment continues the discussion with a somewhat broader focus that revolves around the more inclusive theme of The Times of History.

The workshop is open for everyone. If you would like to participate, please register by sending an email to Zoltán Boldizsár Simon: zoltanbsimon@uni-bielefeld.de.

Workshop-Programme (pdf)

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