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Bielefeld Graduate School
in History and Sociology
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Visualising Research

Ein Art&Science-Projekt der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld.


Zum Art&Science-Projekt

Unter dem Projekttitel Visualising Research haben Studierende des Fachbereichs Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld das transdisziplinäre Experiment gewagt, mit zeichnerischen Mitteln zu erkunden, womit sich Promovierende der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) in ihren Forschungsprojekten beschäftigen.

Auf die klassischen Bildvorstellungen wissenschaftlicher Illustration konnten die Zeichnerinnen und Zeichner dabei nur bedingt zurückgreifen, da es beispielsweise in den noch relativ jungen Sozialwissenschaften eine weitaus weniger ausgeprägte Tradition der wissenschaftlichen Abbildung gibt als in vielen naturwissenschaftlichen Bereichen. Anders als in der Medizin, der Zoologie, der Botanik, der Geologie oder der Archäologie, sind die Gegenstände der Forschung hier viel abstrakterer Natur und oftmals nicht an einzelne physische Objekte als Fund- und Forschungsstücke gebunden.

Jenseits der visuellen Ausdrucksformen präsentiert sich Wissenschaft dem Laien in einer eher spröden Fachterminologie, die in ihrem Bemühen um Sachlichkeit und Objektivität anschauliche Metaphern und andere sprachliche Bildmalereien zu vermeiden sucht. Wie schwer vermittelbar die Inhalte der eigenen Forschungsarbeit und wie schwer darstellbar die noch im Auswertungsprozess befindlichen geistes- und sozialwissenschaftliche Theorien und Erkenntnisse waren, wurde den Teilnehmenden dieser Kooperation oft erst im Verlauf des Projekts klar.

Dass bei diesem transdisziplinären Experiment so unterschiedliche, überaus gelungene und kaum vorhersehbare grafische Übersetzungen entstanden sind, zeigt um so mehr, wie viel es im Bereich der Visualisierung von historischer- und sozialwissenschaftlicher Forschung noch gemeinsam zu erkunden und zu entdecken gibt. Ein vielversprechender Anfang ist gemacht.

Prof. Nils Hoff
Professor für Zeichnung und Illustration am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld


Ziele des Art&Science-Projekts

Neueste historische und sozialwissenschaftliche Forschungen ästhetisch erfahrbar zu machen - darin liegt ein zentraler Mehrwert des Art&Science-Projekts Visualising Research. Ziel des Art&Science Projekts ist es, Wissenschaft und Kunst in einen transdisziplinären Dialog zu bringen, um neue Wege der Wissenschaftskommunikation zu eröffnen.

Nicht nur für die Beteiligten erweist sich die transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft als überaus gewinnbringender Dialog. Für die Bielefelder Graduiertenschule für Geschichts- und Sozialwissenschaft (BGHS) und für den Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld sind die im Rahmen des Projekts entstandenen Bilder zwischen Kunst und Wissenschaft überaus wertvoll. Sie sind Kristallisationspunkte in den Bemühungen, Wissen zu kommunizieren und zu transferieren und - vermittelt über eigenständige, vielschichtige, kreative Bildfindungen - den Austausch und den Dialog mit einer interessierten Öffentlichkeit zu intensivieren und zu fördern.

Thomas Abel
Koordinator für Wissenskommunikation an der Bielefeld Graduate School in History and Sociology (BGHS) der Universität Bielefeld


Teilprojekte

Olga Dostovalova (BGHS) / Sabrina Brose (FH Bielefeld)

Freiwilligenarbeit zwischen Tradition und Erneuerung. Eine empirische Studie zum freiwilligen Engagement der neuen Ehrenamtlichen

Projektbeschreibung

Unter welchen Bedingungen sind Menschen in der modernen Gesellschaft bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren? Welche Funktion nimmt ehrenamtliches Engagement in der eigenen Biografie der Ehrenamtlichen ein? Anhand biographisch narrativer Interviews mit Ehrenamtlichen untersuche ich in meiner Dissertation das Phänomen neue Ehrenamtlichkeit.

Statements:
»Ich war neugierig, wie man mein Forschungsthema neue Ehrenamtlichkeit künstlerisch darstellen kann. Zu Beginn war ich von der Idee überrascht, die Ehrenamtlichen als bekannte Märchenfiguren darzustellen, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Für mich sind Wissenschaftler auch Künstler. Um aus einer sehr großen Datenmenge neues Wissen zu generieren, braucht man genauso wie in der Kunst Neugier, Inspiration, Kreativität, Offenheit sowie kritische Reflexionsfähigkeit. Auch für Wissenschaftler ist es ein unbeschreiblich tolles Gefühl, wenn nach langer Arbeit alle Puzzleteile zusammenpassen und sich endlich ein Gesamtbild ergibt.«
(Olga Dostovalova, Soziologin, Doktorandin an der BGHS, olga.dostovalova@uni-bielefeld.de)

»Mich hat an dem Projekt die Möglichkeit gereizt, über den Tellerrand des Gestalterischen zu schauen. Es stellte sich schnell heraus, dass bei der Umsetzung sozialwissenschaftlicher Texte noch eine ganz andere Übertragung stattfinden muss als bei der Visualisierung technischer Abläufe. Für die Wissenschaftlerin war es sicherlich eine Herausforderung ihr Thema in nicht fachspezifischen Worten wiederzugeben. Für mich bestand die Herausforderung darin, das Gehörte in eine visuelle Form zu übertragen, ohne seine Bedeutung zu verändern. Es war dabei sehr hilfreich, dass ich mit dem Thema vertraut bin, da ich selbst ehrenamtlich aktiv bin.«
(Sabrina Joana Brose, Bachelorstudentin der FH Bielefeld, Grafik- und Kommunikationsdesign, sabrina_joana.brose@fh-bielefeld.de)


Rodrigo Marttie (BGHS) / Michael Budde (FH Bielefeld)

Where is the Devil? - Early Medieval Representations of the Evil One
[Darstellungen des Teufels in frühmittelalterlichen Repräsentationen]

Projektbeschreibung

Evil, death, fear, meaninglessness: how did medieval men face these four horsemen of existence? Such questions and many more, left me wondering when I concerned myself with the idea of building a systematic research about the Devil and his representations on that period that we conventionally call the Carolingian Age.

Statements:
»The whole idea of the project is a wonderful opportunity to make scholar research that is mostly confined to the written universe turn into something more tangible and accessible to the non-specialist, breaking the logocentrism of academia. I took part in the project because I thought it would be a great opportunity to see how others understood my research and how an artist would express its ideas and feelings about it. Learning about new aesthetics was of great insight for me.«
(Rodrigo Marttie, Historiker, Doktorand an der BGHS, rodrigo@marttie.net)

»Meine Neugier auf dieses Projekt wurde davon geweckt, dass man eigentlich nicht genau wusste, was einen erwartet. Das Projekt hat mir sehr gut gefallen, weil man auch einen Teil der Wissenschaft mitnimmt, mit der man sich auseinandergesetzt hat. Wissenschaft und Gestaltung können sehr gut zusammenarbeiten, wenn Beide ausreichend kommunizieren und aufeinander eingehen.«
(Michael Budde, Bachelorstudent an der FH Bielefeld, Grafik und Kommunikationsdesign, michael.budde89@web.de)


Julia Meinert (BGHS) / Katharina Rothenpieler (FH Bielefeld)

Kinder und Jugenddelinquenz. Heterogenitäten und Pfadabhängigkeiten im Lebensverlauf

Projektbeschreibung

Meine Dissertation befasst sich mit den Ursachen und Wirkungen von Kriminalität im Lebensverlauf. Besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, wie sich unterschiedliche Herkünfte auswirken.

Statements:

»Als ich versucht habe zu erklären, woran ich arbeite und wie ich arbeite, ist mir zum ersten Mal richtig bewusst geworden, dass Menschen außerhalb meines Forschungsbereichs eigentlich kaum eine Vorstellung davon haben, wie ich konkret arbeite und welche Schritte nötig sind, um zu einem Ergebnis zu kommen. Gelingt es, in Kooperationen eine gemeinsame Sprache zu finden, ist dies eine wunderbare Chance, das eigene Schaffen zu reflektieren.«
(Julia Meinert, Soziologin, Doktorandin an der BGHS, julia.meinert@uni-bielefeld.de )

»Man stellt sich ja immer vor, dass Wissenschaftler Leute in einem Kämmerchen gefüllt mit Fläschchen und Gerätschaften sind und aussehen wie Einstein. Eigentlich wollte ich mich von den vorgestellten Themen nur inspirieren lassen. Ich habe mich dann auch mit Julia zusammengesetzt. Sie trinkt so gerne Tee. Wir haben Schritt für Schritt ihre Arbeits- und Herangehensweise besprochen. So konnte ich in Ansätzen verstehen, was sie mit all ihren Rechnungen, Formeln und Tabellen macht. Das war sehr ausschlaggebend für meine Arbeit. Julias eigentliches Thema hat am Ende nur bedingt mit meiner gestalterischen Arbeit zu tun. Das könnten auch Zahlen von schlafenden Studenten im Winter- und Sommersemester sein oder irgendwas anderes, worüber man Zahlen eben sammeln kann.«
(Katharina Rothenpieler, Bachelorstudentin der FH Bielefeld, Grafik- und Kommunikationsdesign, katharina.rothenpieler@gmx.net)


Carla Thiele (BGHS) / Kathrin Potschka (FH Bielefeld)

Migrantin sein - eine biographieanalytische Studie ezidischer Frauen in Deutschland

Projektbeschreibung

In meinem empirischen Dissertationsprojekt untersuche ich aus einer biographieanalytischen Perspektive die Lebenswirklichkeiten ezidischer Frauen in Deutschland.

Statements:

»Die Herausforderung des Projektes ist es, in Bildern zu denken. Die Darstellung soll in allgemein verständlicher Form zeigen, was mit dem Promotionsprojekt gemeint ist. Das Problem ist, dem Künstler die Ziele des Projektes und die erzählten Lebensgeschichten so zu vermitteln, dass sie auch künstlerisch umgesetzt werden können.«
(Carla Thiele, Soziologin, Doktorandin an der BGHS, carla.thiele@uni-bielefeld.de)

»Da gesellschaftliche und politische Themen mich schon immer beschäftigt haben, stand für mich schnell fest, mit welcher Wissenschaftlerin ich zusammenarbeiten möchte. An der Teilnahme zu diesem Projekt hat mich auch die Annahme gereizt, dass Kunst und Wissenschaft erstmal zwei völlig verschiedene Welten sind. Die Kooperation mit Carla Thiele hat sehr gut funktioniert, da sie ohnehin ein sehr offener, kunstbegeisterter Mensch ist.«
(Kathrin Potschka, Studentin der FH Bielefeld, Grafik- und Kommunikationsdesign, kathrin.potschka@fh-bielefeld.de)


Julia-Nadine Warrelmann (BGHS) / Ronja Theresa Kaufmann (FH Bielefeld)

Frauenrechtsverletzungen in Menschenrechtsmonitoringinstrumenten - Vergleichende Analyse der transnationalen 'Governance by Indicators'

Projektbeschreibung

Thematisch zeigen die Disparität zwischen öffentlicher Proklamationen und realiter Implementierung von Menschenrechten sowie die Unterschiede zwischen prinzipiellen und praktischen Rechten Lücken. Das Promotionsvorhaben will anhand einer vergleichenden Studie der Messung von Frauenrechtsverletzungen durch quantifizierende Menschenrechtsmonitoringinstrumente in 24 Ländern untersuchen, wie diese Rechtsverletzung in Monitoringinstrumenten dargestellt und kommuniziert werden.

Statements:

»Neugierde, eigenes totales künstlerisches Nicht-Können sowie der Gewinn einer ganz neuen Perspektive auf mein Thema haben mich motiviert an diesem Projekt teilzunehmen. Auf der anderen Seite sind die wissenschaftlichen Themen auch für Künstler eine schöne Herausforderung. Durch den Austausch über das Thema aus einer anderen Perspektive habe ich neue Energie für die Arbeit an der Dissertation gewonnen.«
(Julia-Nadine Warrelmann, Politikwissenschaftlerin, Doktorandin an der BGHS, julia-nadine.warrelmann@uni-bielefeld.de)

»Zunächst habe ich einige Auszüge Julias Arbeit gelesen, um mich mit dem Thema vertraut zu machen. Es stellte sich relativ schnell heraus, dass wir eine Karte illustrieren wollten. Später sind dann Plakate zu ausgewählten Frauenrechtsverletzungen dazu gekommen. Ich hatte eine sehr interessante Zeit, konnte viele Erfahrungen sammeln und nehme Einiges aus diesem Projekt mit.«
(Ronja Theresa Kaufmann, Bachelorstudentin FH Bielefeld, ronjatheresakaufmann@web.de)


Dorothee Wilm (BGHS) / Daniel Bergen (FH Bielefeld)

Communicative Constructivism and Economic Theory
[Kommunikativer Konstruktivismus und ökonomische Theorie]

Projektbeschreibung

Angesichts des allgegenwärtigen Krisenpotenzials ist die ökonomische Standardtheorie scharfer Kritik ausgesetzt. Vor diesem Hintergrund entstehen in jüngerer Zeit neue ökonomische Theorien und es fällt auf, dass sie auf Kommunikation rekurrieren, um die Schwächen der neoklassischen Theorie zu überwinden. Gegenstand der Dissertation ist die Analyse dieser neuen kommunikativ-konstruktivistischen Theorieperspektive. Ziel ist zu zeigen, welche wirtschaftlichen Probleme und Lösungen durch die neue theoretische Brille in den Blick geraten und welche nicht.

Statements:

»Jede Perspektive hat bestimmte gesellschaftspolitische Implikationen und die Kunst kann helfen, diesen auf die Spur zu kommen und sie zu reflektieren. Ich arbeite an einem rein theoriebezogenen Dissertationsprojekt - ?wie trocken! - höre ich oft. Für mich verbinden sich aber mit meiner Forschung unendlich viele Fragen, ein persönliches Anliegen und verschiedene Visionen. Ich fand es spannend, diesem eher unbewussten und privaten Teil Raum zu geben und das in einem Bild festgehalten zu bekommen.«
(Dorothee Wilm, Soziologin, Doktorandin an der BGHS, dorothee.wilm@uni-bielefeld.de)

»Zuerst hatte ich mir den Wissenschaftsbereich technischer vorgestellt und war etwas enttäuscht, dass so viel Theorie zur Auswahl stand. Durch Einblicke in die Arbeiten bekam ich aber Freude an dieser Herausforderung. Die Wissenschaftlerin, deren Arbeit ich illustriert habe, war schließlich Feuer und Flammen für ihr Projekt.«
(Daniel Bergen, Masterstudent der FH Bielefeld, Grafik- und Kommunikationsdesign, mail@danielbergen.com)


Nicole Zielke (BGHS) / Solveig Lawitzke, Sonja Mense (FH Bielefeld)

»Was vom Leben übrig bleibt« - Der wohnraumbezogene Übergang ins Seniorenheim

Projektbeschreibung

Warum haben sich Seniorenheimbewohnerinnen und -bewohner beim Übergang ins Seniorenheim für ihr Biedermeierzimmer, ihre Bücherregale, ihre Deckchen und Kissen, ihre defekte Uhr oder Familienfotos entschieden? Welche Auswirkungen hat sowohl der Übergang als auch der Lebenslauf auf diese Entscheidungsprozesse? Mit Hilfe des Habituskonzepts von Bourdieu analysiere ich den wohnraum- bzw. dingbezogenen Übergang ins Seniorenheim.

Statements:

»Ich arbeite im Projekt mit zwei Illustratorinnen zusammen, die jede einen unterschiedlichen Stil verfolgen und sich dem Thema auch sehr unterschiedlich zugewandt haben. Sonja, die eine Illustratorin, interessiert sich mehr für die Ordnung der Dinge und deren Gegenständlichkeit und Solveig widmet sich da eher dem Individuellen, Biografischen. Die Gespräche mit beiden ermöglichten mir, meine bisherigen Ergebnisse und meine Vorgehensweise zu konkretisieren und außerhalb meiner eigenen Fachdisziplin zu diskutieren. Ich finde die Zusammenarbeit zwischen Kunst und Wissenschaft nicht nur unglaublich horizonterweiternd sondern auch notwendig.«
(Nicole Zielke, Soziologin, Doktorandin an der BGHS, nicole.zielke@uni-bielefeld.de)

»Die Vorfreude darauf, neue Sichtweisen kennenzulernen, neue Kontakte zu knüpfen und vor allem Wissenschaft und Kunst in einen Kontext zu setzen, war groß. Zu Beginn des Projektes hatte ich erwartet mit einer rein wissenschaftlich orientierten Person zusammenzuarbeiten. Schließlich sollte es um ?Wissenschaft? gehen. Die Zusammenarbeit mit Nicole an der Verbildlichung ihres Themas war großartig. Unsere langen Gespräche bildeten nicht nur die Grundlage der Illustrationen sondern gaben mir auch privat neuen Input.«
(Solveig Lawitzke, Bachelorstudentin der FH Bielefeld, Mode, Solveig.lawitzke@gmx.de)

»An Gestaltungsaufgaben und Kooperationen wie diesen reizt mich die Möglichkeit, Wissen erfahrbar und sichtbar zu machen. Über das gemeinsame Arbeiten in fremden Disziplinen, über den Dialog, dem Skizzieren mit Hand und Mund, werden Gedanken zu Bildern die es ermöglichen, ein Thema vielschichtiger zu erfassen, als es durch das Denken allein jemals möglich wäre.«
(Sonja Mense, Masterstudentin der FH Bielefeld, Grafik und Kommunikationsdesign, mail@sonjamense.de)


Zur Ausstellung

Das Art&Science Projekt Visualising Research wurde erstmals anlässlich des 9. Forums Wissenschaftskommunikation ausgestellt. Die dreitägige Konferenz, die von Wissenschaft im Dialog gGmbH veranstaltet wird, fand vom 5. bis 7. Dezember 2016 in der Stadthalle Bielefeld statt. Der inhaltliche Schwerpunkt der Konferenz lautete »Wissenschaft für alle!?«. Eingeladen waren Expertinnen und Experten, die in den Bereichen Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmarketing beruflich tätig sind und Personen, die an Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsmarketing interessiert sind. Das Forum bot eine ideale Gelegenheit das Art&Science Projekt Visualising Research einem interessierten (Fach-)Publikum zu präsentieren.

Nach einer ersten Präsentation des Art&Science-Projekts im Rahmen des 9. Forums Wissenschaftskommunikation im Dezember 2016 wurden die Arbeiten von Februar bis Mai 2017 in den Räumlichkeiten der BGHS gezeigt. Im Juni 2017 wurde die Ausstellung an der Fachhochschule Bielefeld gezeigt.

Der nächste Ausstellungsort des Art&Science-Projekts Visualising Research ist das Science-Festival GENIALE (22./23. August 2017). Ab dem 24. August bis Oktober 2017 ist die Ausstellung in der Alten Stadtbibliothek Bielefeld zu sehen.

Konzept der Ausstellung

Die Ausstellung besteht aus vier freistehenden Wandelementen sowie zwei rechteckigen Medienboxen. Die einzelnen mobilen Elemente ermöglichen es, die auszustellenden Arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen zu präsentieren Dabei erinnern sie, auch durch das Material, an die traditionellen Schau- und Sammelkästen der Wissenschaft. Die einzelnen Bestandteile der Ausstellung lassen sich frei im Raum anordnen. So kann auf individuelle räumliche Gegebenheiten reagiert und die Ausstellungsfläche erweitert, von einander abgegrenzt oder neue kontextbezogene Räume erzeugt werden. Die beiden Medienboxen sind von oben einsehbar. In einer der beiden Boxen befindet sich ein Bildschirm auf dem sich digitale Arbeiten zeigen lassen. Das Konzept der Ausstellung ist grundsätzlich modular erweiterbar und dabei leicht zu transportieren.


Publikation zur Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Leporello mit Beschreibungen der Arbeiten, Statements der Projektbeteiligten und weiteren Informationen zum Projekt.


VisualisingResearch_Leporello.pdf


Weitere Informationen

Aktuelle Informationen zum Art&Science-Projekt der BGHS sind unter BGHS.AKTUELL verfügbar.


Organisation und Betreuung des Projekts:
Thomas Abel (BGHS), Prof. Nils Hoff (FH Bielefeld)

Ausstellungskonzeption und Gestaltung: Sonja Mense

Ausstellungsbau: Sonja Mense, Jürgen Berger

Austellung: Vier mobile Wandelemente (195 x 150 x 35 cm), Medienboxen (70 x 75 x 72 cm), Material: Sperrholz Birke

Austellungsorte:
9. Forum Wissenschaftskommunikation, 5.-7. Dezember 2016, Stadthalle Bielefeld
(Programm PDF)
BGHS, Universität Bielefeld, Februar 2017
FB Gestaltung, FH Bielefeld, Mai 2017
Weitere Ausstellungsorte in Planung

-> weitere Meldungen

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(1. Förderphase 2007-2012,
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