Jelena Adeli

 

 

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Mensch-Umwelt-Beziehungen im Tourismus:
Lokale Perspektiven auf Umweltveränderungen in Kap Verde

Im Rahmen des Gesamtprojekts "Klimawelten" gilt mein Forschungsinteresse Mensch-Natur-Beziehungen vor dem Hintergrund der tourismusstrategischen Ausrichtung auf den kapverdischen Inseln Boa Vista und Santiago. Ausgehend von meiner bisherigen Forschung nehme ich an, dass der Tourismus die sozialen Gegebenheiten neu formuliert und Mensch-Natur-Beziehungen verändert. Klimawandel wird auf der Ebene von nationalen und regionalen politischen Programmen artikuliert, ist jedoch kein etabliertes Thema im Alltag. Der Forschungszugang erfolgt deshalb anhand der Untersuchung des Umgangs mit Ressourcen im lokalen Kontext. Mit dem Fokus auf Mensch-Natur- und Mensch-Tier-Beziehungen wird untersucht, ob und wie Naturveränderungen eine Bedeutung erfahren und wie diese Bedeutungszuschreibungen produziert werden. Die Herangehensweise über Konzepte von Raum und Zugehörigkeit beleuchten Vorstellungen und das Verhältnis von Umwelt und Tourismus in ihrer Wechselseitigkeit. Das Forschungsthema impliziert eine explorative Herangehensweise mit einem Feldaufenthalt von ca. 20 Monaten unter Verwendung qualitativer Erhebungsmethoden, wobei die Videoethnographie den methodischen Schwerpunkt bildet.

Jelena Adeli studierte Ethnologie, Politikwissenschaften und Völkerrecht mit dem Schwerpunkt Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte an der Ludwig-Maximilians Universität in München. Nach dem Studium arbeitete sie für das Goethe- Institut und die GTZ in Deutschland.

 

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