Bielefeld 2000plus
 
 
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Stadtentwicklungsszenario Bielefeld 2050 

Die Studie "Bielefeld 2050" wurde unter Regie von Bielefeld 2000plus in der AG "Stadtentwicklungsszenario" und dem Arbeitskreis Stadtentwicklung erarbeitet. Drei Jahre Laufzeit und ca. 40 Projektsitzungen in Arbeitskreisen und Workshops waren dafür nötig. An der Ausarbeitung der Inhalte wirkten rund 40 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Stadtverwaltung, Stadtplanung, Wirtschaft und Stadtmarketing in den interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppen und Workshops mit*. In der Projektstruktur waren insgesamt 18 Institutionen aus Bielefeld, OWL und dem Bundesgebiet vertreten.

Bielefeld 2050

Die Studie hat 8 Mega-Trends der zukünftigen Entwicklung identifiziert, diese auf Bielefeld projiziert und daraus zahlreiche alternative Szenarien und Visionen für Bielefeld entwickelt. Aus den Szenarien wurden 8 mögliche Leitziele für Bielefeld abgeleitet und 77 Handlungsoptionen für die wichtigsten städtischen Funktionsbereiche - Wirtschaft, Bildung, Arbeit, Integration, Wohnen, Kultur, Forschung, Umwelt, Gesundheit, Verkehr etc.- erarbeitet.

Die Ergebnisse der Studie "Stadtentwicklungsszenario Bielefeld 2050" wurden im September 2006 in einer öffentlichen Vortragsveranstaltung mitsamt einer begleitenden Ausstellung vorgestellt und auf dem Kongress "Kooperative Stadtentwicklung" im Oktober 2006 in der Stadthalle Bielefeld in Form einer Posterausstellung präsentiert. Auf Einladung des Oberbürgermeisters fand im Dezember 2006 in einer Gesprächsrunde im Rathaus ein Austausch des Verwaltungsvorstandes der Stadt Bielefeld mit Bielefeld 2000plus und Pro Bielefeld über die Ergebnisse der Studie statt. Im Juli 2007 wurde die Studie in verkürzter Fassung auf Einladung der Bielefelder Stadtverwaltung in der AG "Wir wohnen zukunftsfähig" präsentiert und diskutiert.

Neben den greifbaren, inhaltlichen Resultaten des Projektes "Bielefeld 2050" wurde dem Projekt bereits mehrfach ein weiteres wichtiges, nicht auf den ersten Blick erkennbares Ergebnis zugerechnet: Aufgrund der Beteiligung einer Vielzahl unterschiedlichster Institutionen und der ausschließlich sachorientierten Arbeitsweise bei der Erstellung der Studieninhalte wurde ein Beitrag zu einer besseren Vernetzung und verstärkt partnerschaftlich organisierten Zusammenarbeit der Bielefelder Akteure in der Stadtentwicklung geleistet.

Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Stadtentwicklungsszenarios Bielefeld 2050 hat zugleich die zweite Phase des Projektes "Bielefeld 2050", die Vorbereitung möglicher Umsetzungsmaßnahmen eingeleitet. Die Ergebnisse wurden in vielfältiger Weise von unterschiedlichen Institutionen bzw. Initiativen aufgegriffen. Beispielsweise diente das Stadtentwicklungsszenario als inhaltliche Basis für den Bielefelder "Masterplan Wohnen" aus dem Jahr 2007.

*Zur Entlastung des in erster Linie ehrenamtlich tätigen Arbeitskreises wurde für einige der Projektarbeiten ein wissenschaftlicher Mitarbeiter über einen Werkvertrag beschäftigt. Die hierfür erforderlichen Finanzmittel wurden dankenswerterweise von regionalen Unternehmen und Einrichtungen (Baugenossenschaft Freie Scholle eG, Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, Böllhoff GmbH, Goldbeck GmbH, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Schüco International KG, Stadtwerke Bielefeld GmbH, Universität Bielefeld, Unternehmerverband der Metallindustrie Bielefeld) aufgebracht.