Bielefeld 2000plus
 
 
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Ausgewählte Einzelprojekte von Bielefeld 2000plus 

Die nachfolgend exemplarisch aufgelisteten Einzelprojekte wurden im Rahmen von Bielefeld 2000plus unabhängig von Arbeitskreisen mit den unterschiedlichsten Akteuren durchgeführt.

Moderation und Begleitung  der Stadtteilkonferenz Brackwede

Die BZV Brackwede hat mit mehrheitlich gefasstem Beschluss vom 14.07.2011 die Einrichtung einer Stadtteil-Konferenz empfohlen. Ziele der Stadtteilkonferenz sind unter anderem die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure vor Ort, die Förderung eines regelmäßigen Gedankenaustausch zu grundsätzlichen und/oder aktuellen, den Stadtteil berührenden Themen sowie die "Integration vor Ort" zu gestalten. Seit März 2013 ist Bielefeld 2000plus wissenschaftlicher und moderativer Begleiter der Stadtteilkonferenz Brackwede.


Erhebung der Bürgerbeteiligung in Bielefeld

Die Stadt Bielefeld hat angeregt, in Kooperation mit Bielefeld 2000plus, eine Studie durchzuführen, in der untersucht werden soll, welche und wie viele Bürgerbeteiligungsprozesse es bisher in Bielefeld gab. Die Evaluation und Beratung dieses Vorhabens hat Bielefeld 2000plus übernommen. Die Ergebnisse der "Erhebung der bisherigen Bürgerbeteiligungsverfahren in Bielefeld (2007 - 2012)" wurden am 16.05.2013 dem Hauptausschuss vorgestellt.


2. Bielefelder Bildungstag

Gemeinsam mit der Stadt Bielefeld, hat Bielefeld 2000plus den 2. Bielefelder Bildungstag (BiBit) 2012 mit dem Themenschwerpunkt "frühkindliche Bildung", geplant und durchgeführt. An der Planung waren insbesondere Prof. Dr. Dieter Timmermann (Universität Bielefeld), Dr. Udo Witthaus (Dezernent Schule/Bürger/Kultur in Bielefeld), Dr. Robert Stölner (Persönlicher Referent des Oberbürgermeisters) und Diplompädagogin Julia Behrens (Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Bielefeld) beteiligt. Den Tagungsband zum 2. Bielefelder Bildungstag können Sie hier abrufen:


Gemeinsam zur Energiewende - Bielefeld will´s wissen 

Ausgangspunkt dieses Projektes war der geplante Ausstieg der Stadt Bielefeld aus der Atomenergie. Das neue Energiekonzept der Stadtwerke Bielefeld sieht vor, nach 2018 keinen weiteren Strom mehr vom Atomkraftwerk Grohnde zu beziehen. Bislang einmalig in Deutschland haben Bielefelds Einwohner bis Ende 2011 per Bürgerbeteiligung über den Ausstieg mitbestimmt. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Umweltamt der Stadt Bielefeld und den Stadtwerken Bielefeld statt und zielte drauf, die Einstellung und Bereitschaft zum Atomausstieg bei jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu ermitteln. So wurde z.B. der Frage nachgegangen, inwiefern junge Menschen in Zusammenhang mit regenerativer Energie auch eine Veränderung der Landschaft (z.B. Windkraftanlagen in nächster Nähe) oder der ökonomischen Rahmenbedingungen (z.B. steigende Strompreise) akzeptieren. Um diesen und verwandten Fragen nachzugehen, wurde ein Fragebogen des Arbeitskreises Umwelt zu einem Online-Fragebogen weiterentwickelt, der im Herbst 2011 gezielt an Studierende der Universität Bielefeld verschickt wurde. Durch einen erfreulichen Rücklauf konnten repräsentative Ergebnisse gewonnen werden, die für die Stadt Bielefeld wichtige Informationen beinhalteten, z.B. um gezielte Maßnahmen einzuleiten, durch die junge Menschen mit Umweltthemen erreicht werden. Die deskriptiven Analysen lassen erkennen, dass junge Menschen zwar an Umweltthemen interessiert sind, konkretes Wissen über die Maßnahmen und Strategien jedoch größtenteils nicht oder nur bedingt vorhanden ist.

Des Weiteren wurden vier dezentrale "Veranstaltungen zur Bürgerbeteiligung vor Ort" in den Stadtteilen Jöllenbeck, Rosenhöhe, Stieghorst und Sennestadt-Süd von Bielefeld 2000plus moderiert. Die Ergebnisse im Rahmen des Bürgerbeteiligungsprozesses sowie der Online-Erhebung wurden in der öffentlichen Veranstaltung "Gemeinsam zur Energiewende - Bielefeld will´s wissen!" am 15. November 2011 in der Ravensberger Spinnerei von Bielefeld 2000plus vorgestellt. Organisiert wurde die Abschlussveranstaltung von der Stadt Bielefeld und den Stadtwerken Bielefeld.


Standortfaktor Familienfreundlichkeit 

Um genauere Erkenntnisse über die Familienfreundlichkeit der Städte und Gemeinden in Ostwestfalen zu gewinnen, wurde von Bielefeld 2000plus in Kooperation mit der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, der Bertelsmann Stiftung und dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Marketing der Universität Bielefeld eine umfangreiche Befragung der Kommunen der Region durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden Anfang 2010 in der von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld und der Bertelsmann Stiftung erstellten Studie "Standortfaktor Familienfreundlichkeit. Eine Bestandsaufnahme in Ostwestfalen" veröffentlicht:


Erhebung von lokal und regional orientierten Forschungsprojekten 

Bielefeld 2000plus ermittelt seit 2005 in regelmäßigen Abständen diejenigen aktuellen Forschungsaktivitäten an der Universität Bielefeld, deren Untersuchungsgegenstand eine Relevanz für Bielefeld und/oder die Region aufweist.


Stadtmarketing im Zeichen des demographischen Wandels 

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Marketing der Universität Bielefeld hat Bielefeld 2000plus eine Anforschung durchgeführt, die 2011 unter dem Titel "Child- and Family-Friendliness versus Ageing Society. Contradictory Demands on City Marketing in Germany?" als Beitrag in der Buchpublikation "Aging Society and its Implications on Service Marketing Approaches in the Tourism and Hospitality Industry" erschienen ist.


Monitoring der Integration in Bielefeld 

In Kooperation mit dem Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten der Stadt Bielefeld wurde eine AG mit der Zielsetzung eingerichtet, ein Konzept für ein Monitoring der Integration in Bielefeld zu entwickeln. Zur Vorbereitung dieses Monitorings wurde in Kooperation mit dem "Centre on Migration, Citizenship and Development" der Universität Bielefeld ein Fragebogen erstellt, der im Juli 2009 pre-getestet und im Dezember 2009 finalisiert wurde.


Kolumbus Kids - Förderung begabter Schülerinnen und Schüler 

Bielefeld 2000plus ist Partner des Kolumbus-Kids-Projektes, das seit 2006 Förderkurse für besonders begabte Schüler/innen organisiert. Das Projekt richtet sich an Schüler/innen der Sekundarstufe I, die sich durch herausragende Leistungen und eine hohe Lern- und Leistungsbereitschaft auszeichnen. Hintergrund dieser Förderung ist der Befund, dass viele begabte Schüler/innen nur selten auf Gleichaltrige treffen, die ihre Interessen teilen und deren Fähigkeiten ähnlich sind. Durch das Projekt "Kolumbus-Kids" entsteht eine Vernetzung von Universität und Schule, die das schulische Bildungsangebot ergänzt.

Kontakt 

Haben Sie Fragen zu den Einzelprojekten oder wünschen Sie weitere Infos? Bielefeld 2000plus erreichen Sie hier.