

Mit dem Bielefelder Wissenschaftspreis werden alle zwei Jahre herausragende Forscherpersönlichkeiten ausgezeichnet, deren Wirken dem Leitbild einer interdisziplinären und problemoffenen Forschung verpflichtet ist. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von der Stiftung der Sparkasse Bielefeld im Namen der Wissenschaftsstadt am Teutoburger Wald verliehen.
Der Preis ist dem Gedenken an den Soziologen Niklas Luhmann, 1969 erster Professor der neu gegründeten Universität Bielefeld, gewidmet. Sein Anliegen war es, eine Theorie der modernen Gesellschaft zu formulieren, fußend auf seinem breiten fachübergreifenden Wissen und Interesse. Sein Werk steht für eine Forschung, die theoretische Tiefe mit fachübergreifender Perspektive verbindet.
Gesucht werden in diesem Sinne Nominierungen von Personen insbesondere aus den Sozial-, Geistes-, Rechts-und Lebenswissenschaften, deren Forschung höchste wissenschaftliche Ansprüche erfüllt. Vorschläge werden bis zum 22. April an die Vorsitzende der Jury erbeten.
Vorschläge können unter Verwendung dieses Formulars eingereicht werden.
Vorsitzende der Jury des Bielefelder Wissenschaftspreises:
Prof. Dr. Angelika Epple
Rektorin der Universität Bielefeld
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
Der Beirat der Stiftung der Sparkasse Bielefeld hat auf Vorschlag der Vorsitzenden der Jury, Prof. Dr. Angelika Epple, zwei neue Mitglieder für die Jury des Bielefelder Wissenschaftspreises berufen. Prof. Dr. Elena Esposito und Prof. Dr. Oliver Flügel-Martinsen ersetzen ab sofort Prof. Dr. Bettina Heintz und Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, denen die Vorsitzende der Jury, die gleichzeitig Rektorin der Universität Bielefeld ist, für ihr langjähriges Mitwirken gedankt hat. Näheres zu den neuen Mitgliedern ist unter der Rubrik „Jury“ zu finden.