Ausbildung zur Tierpflegerin / zum Tierpfleger

Überblick:

Innerhalb des Projektes Kolumbus-Kids besteht seit 2012 ein Ausbildungsplatz zur Tierpflege in der Fachrichtung Zootierpflege. Diese Seite gibt einen kurzen Überblick über die TierpflegerInnenausbildung an der Universität Bielefeld:

  • Rahmeninformationen: Wie sieht der Arbeitsplatz aus?
  • Aufgabenbereiche: Was ist zu tun?
  • Organisation: Wie läuft es ab?


Rahmeninformationen

In der Meerwasseraquarienanlage (22.000 Liter Fassungsvermögen) der Fakultät für Biologie leben verschiedenste Lebewesen unterschiedlichster Organisationsstufen. Aber auch in den Terrarien, Käfigen und kleineren Aquarien lassen sich verschiedenste Tierarten finden - von kleinen Säugern wie den Wüstenrennmäusen, über Reptilien (unter anderem Bartagamen), bis hin zu unterschiedlichsten Amphibien und Insekten.

Aufgabenbereich

Vielfältige Aufgabenbereiche werden von der Tierpflegerin/dem Tierpfleger übernommen. Zu den Aufgaben zählen neben der Einrichtung und Reinigung von Terrarien, Käfigen und Aquarien, der Versorgung und Begutachtung der Tiere auch das Kennenlernen häufig auftretender Krankheiten der Tiere und die durchzuführenden Vorsorgemaßnahmen. Zusätzlich werden unterschiedliche Zuchtverfahren behandelt, welche dann zur Durchführung von Aufzuchten eingesetzt werden. Die Aufzucht von Jungtieren fällt auch unter den Aufgabenbereich des Tierpflegers/der Tierpflegerin. Der Umgang mit Geräten, wie zum Beispiel Wasserfilterung und -aufbereitung und deren theoretischer Hintergrund (z.B. die Grundlagen der Wasserchemie und -kontrolle) sind ebenso ein Bestandteil der Ausbildung. Ein reger Austausch über Ideen zur Verbesserung der Haltung (z.B.: Unterkünfte, Verstecke) und des Arbeitsablaufes (z.B.: Werkzeuge, Materialien) soll die Lebensqualität der Tiere zusätzlich verbessern. Die Auszubildende/der Auszubildende setzt sich außerdem mit der Anatomie, Physiologie und Systematik der zu pflegenden Tiere auseinander. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Auszubildende/der Auszubildende bei Veranstaltungen den Einsatz von Tieren und informiert Besucherinnen und Besucher.

Organisation

Die Ausbildung umfasst 3 Jahre. Da die Anzahl der Tiere in der Fakultät der Biologie nicht mit der in einem Zoo vergleichbar ist, sind für den Zeitraum der Ausbildung zwei jeweils 3 monatige Praktika in Kooperation mit einem Zoo (z.B. Tierpark Olderdissen) geplant. Zusätzlich zur Ausbildung an der Universität Bielefeld werden theoretische Inhalte am Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster gelehrt. Der Unterricht erfolgt in Teilzeitform, das heißt ein Unterrichtstag wöchentlich. Hier werden dann die für den Beruf notwenigen Wissensgrundlagen vermittelt, wie Tierunterkünfte für exemplarische Säuger einrichten und instand halten, Haltung und Umgang mit Tieren, Fütterung und Pflege von Tieren, Tiertraining und Tiererziehung, Transport von Tieren, Terrarien und Aquarien einrichten und pflegen, aber auch Öffentlichkeitsarbeit durchführen und Verwaltungstätigkeiten. Darüber hinaus werden auch ausgewählte Tierarten erarbeitet und die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Haltungsbedingungen besprochen. Am Ende des 2. Ausbildungsjahres wird eine Zwischenprüfung abgelegt.

Für Informationen zu Bewerbung und Fristen besuchen Sie bitte die Homepage der Universität Bielefeld (www.uni-bielefeld.de). Dort finden Sie auf der Startseite am linken Rand den Menüpunkt "Stellenausschreibungen" und anschließend den Unterpunkt "Ausbildungsplätze".

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Foto Wiebke Homann (www.wiebke-susanne.com)



 
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