Planung und Durchführung von Biologieunterricht

Überblick:
  • Veranstaltung für Studierende der Biologiedidaktik (Modul 20-DM1 und 20-DM2)
  • als Vorbereitung auf das Berufsfeldpraktikum
  • theoretische Vermittlung von fachdidaktischen Ansätzen
  • Vermittlung einer wissenschaftlichen und fachdidaktischen Basis zum Thema Heterogenität
  • Planung von Unterricht, Erstellung von Material, Schreiben von Unterrichtsentwürfen
  • Durchführung von Unterricht im Rahmen eines Projekttags mit SchülerInnen der Sek I ab Klasse 8 und der Sek II
  • Besuch eines außerschulischen Lernorts und Konzeption einer Exkursion mit SchülerInnen
  • Angebot im WiSe und SoSe

I n diesem Seminar (3 SWS) geht es darum, erste didaktische Einblicke in das spätere Schulleben zu erhalten. Das Seminar dient als Vorbereitung auf das Berufsfeldpraktikum und das Praxissemester.

Zum einen soll dies theoretisch über die Erarbeitung von Ansätzen aus der Fachdidaktik erfolgen, die auch fächerübergreifend von Bedeutung sind. Dabei wird mit grundlegenden Arbeits- und Erkenntnismethoden der Biologie vertraut gemacht sowie Fähigkeiten für gezielte und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gestaltete Vermittlungs-, Lern- und Bildungsprozesse im Fach Biologie vermittelt.

Zum anderen soll das Seminar praktisch auf das spätere Unterrichtsleben vorbereiten. Darin enthalten sind das Konzipieren von Arbeitsmaterialien und die Berücksichtigung der entsprechenden Sicherheitsparameter, die im Schulalltag von Bedeutung sind. Des Weiteren soll gelernt werden, wie man Unterrichtsentwürfe schreibt und welchen Nutzen man aus ihnen ziehen kann. In dem hier beschriebenen Seminar werden Unterrichtseinheiten geplant und mit SchülerInnen verschiedener Jahrgangsstufen von Gymnasien und Gesamtschulen im Rahmen eines Projekttags an der Uni durchgeführt. Die Themen orientieren sich inhaltlich am Lehrplan der Sekundarstufe I ab der Klasse 8 sowie der Sekundarstufe II.

Des Weiteren ist der Besuch eines außerschulischen Lernortes geplant sowie die Entwicklung eines Konzeptes für eine Exkursion mit SchülerInnen. Darüber hinaus soll über die fachliche und didaktische Bedeutung eines solchen Lernortes gesprochen werden.

Außerdem wird im theoretischen Abschnitt der Umgang mit Heterogenität in Schülergruppen thematisiert, insbesondere mit Hinblick auf den Bereich Begabung. Zu den verschiedenen Teilbereichen der Begabtenförderung, welche als theoretische Basis vermittelt werden, zählen Begabungstheorien, Diagnostik von Schülertypen, Lehrmethoden und Verhaltenshilfen für Lehrkräfte im Umgang sowohl mit begabten als auch mit lernschwachen SchülerInnen. Die Vermittlung dieser Lehrmethoden und Verhaltensstrategien soll den Studierenden als Vorbereitung auf den Praxiskurs und vor allem das Referendariat dienen. Mögliche Fragen sind: Wie diagnostiziere ich bestimmte Schülertypen? Welche Möglichkeiten zur Förderung gibt es für diese Schülertypen? Wie reagiere ich auf Erwartungskonflikte in Elterngesprächen? Wie gehe ich mit einer möglicherweise vorhandenen Störung um? Dabei werden sowohl Rollenspiele als auch Simulation von realen Unterrichtssituationen durchgeführt, als Videosequenzen dokumentiert und im Anschluss reflektiert.

Bei einer Belegung des Seminars "Planung und Durchführung von Biologieunterricht mit Exkursionsanteil" besteht durch die zusätzliche Belegung des Kurses "Berufsfeldbezogene Praxisstudie (BPSt)/ Praxiskurs" die Möglichkeit ein von der Bezirksregierung Detmold und der Universität Bielefeld ausgestelltes Zertifikat über eine zusätzliche Qualifikation in der individuellen Förderung mit dem Schwerpunkt der Begabtenförderung zu erwerben. Voraussetzung dafür ist, dass beide Veranstaltungen bei Prof. Dr. Claas Wegner belegt und erfolgreich abgeschlossen wurden.



 
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