Meeresbio hautnah

Überblick:
  • Nutzung der Meerwasseranlage in den Veranstaltungen „Meeresbiologie im Schulkontext“, „Biologie hautnah Sek I“ sowie der Kombination aus „Theorieseminar“ und „Praxiskurs“ im Rahmen des Projekts Kolumbus-Kids
  • Verfassen von Abschlussarbeiten durch die Studierenden möglich und erwünscht
  • Durchführung der verschiedenene Projekte lässt neben den Studierenden auch die SchülerInnen vom Einsatz der Meerwasseranlage profitieren
  • Erforschung der marinen Lebensräume des Mittelmeeres, der Nord- und Ostsee (Bewohner und deren ökologische Wechselbeziehungen)
  • Bestimmung von Organismen und deren Einordnung in Systematiken
English


Die biologiedidaktischen Veranstaltungen „Meeresbiologie im Schulkontext“, „Biologie hautnah Sek I“ sowie die Kurse im Rahmen des Projekts Kolumbus-Kids setzen unter anderem laufend die für die Ausbildung der Lehramtsstudierenden zur Verfügung stehende Meerwasseranlage ein. Diese bietet die Möglichkeit, typische küstennahe Lebensräume des Mittelmeeres, der Nord- und Ostsee zu behandeln. Im Vordergrund steht die Beobachtung der jeweils charakteristischen Tiere und Pflanzen. Die Bestimmung der Organismen im Kursraum an Präparaten und Realobjekten und die Untersuchung ihrer spezifischen Anpassungen vertiefen das Verständnis der ökologischen Wechselbeziehungen. Die Beobachtungen und die Charakterisierung der Bewohner und deren Wechselbeziehungen nehmen einen wichtigen Teil des Veranstaltungsprogramms ein. Das Erkennen von Organismen und ihre Einordnung in ein System, das auf der Entwicklungsgeschichte fußt, ist die Grundlage für das Verständnis dessen, was heute von der Verwandtschaft und der Evolution der Arten bekannt ist. Sich dieser Ordnung von Gruppen und ihren ökologischen Beziehungen zueinander zu nähern, ist das Ziel der Veranstaltung. Aktuelle Umweltprobleme werden anhand von Fallbeispielen erläutert. Durch die Beobachtung der marinen Flora und Fauna unter Wasser und die Bestimmungsübungen im Kursraum lernen die TeilnehmerInnen, die wichtigsten Tier- und Pflanzengruppen der Meere richtig einzuordnen.

Durch die Beschäftigung mit meeresbiologischen Themen können Studierende überdies für sich die Möglichkeit entdecken, in diesem Kontext ihre Abschlussarbeiten zu schreiben. Die so entwickelten Unterrichtsprojekte werden schließlich auch erprobt, so dass in diesem Rahmen die Meerwasseranlage ebenso den SchülerInnen zugänglich gemacht wird.

Angebote für Schulen

Überblick:
  • SchülerInnen können die Meerwasseranlage durch die Teilnahme an Kurzveranstaltungen nutzen
  • Planung und Organisation der Kurzveranstaltungen durch die Studierenden (z.B. im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten); anschließende Durchführung zusammen mit SchülerInnen
  • Entwicklung von Unterrichtseinheiten, Modellen oder Experimenten zu meeresbiologischen Themen


An dieser Stelle sollen SchülerInnen aus den Sekundarstufen I und II die Möglichkeit haben, durch die Teilnahme an Kurzveranstaltungen die in der Universität zur Verfügung stehende Meerwasseranlage zu nutzen und innerhalb kleinerer Kurse im Meerwasserraum für zwei bis drei Stunden zu arbeiten. Die Studierenden der Biologiedidaktik planen und organisieren dafür Veranstaltungen und führen diese dann zusammen mit den SchülerInnen durch. Dies kann unter anderem im Rahmen von Abschlussarbeiten erfolgen, für die die Studierenden Unterrichtseinheiten, Modelle oder Experimente zum Thema Meeresbiologie entwickeln. Inhaltlich können das unter anderem Unterrichtseinheiten über ein exemplarisches Tier sein (zum Beispiel die Thematisierung des Strömungswiderstands anhand der Katzenhaie), oder die Auseinandersetzung mit dem Lebensraum Wasser (Vergleich marine und limnische Gewässer). Da die Ressourcen sehr knapp sind, können hier nur wenige Termine vergeben werden.

Um einen genaueren Eindruck von der Anlage und einem durchgeführten Unterrichtskonzept zu erhalten, steht Ihnen der Film: „Meeresbiologische Untersuchung an der Universität Bielefeld in Kooperation mit dem Max-Planck-Gymnasium“ zur Verfügung.



Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Prof. Dr. Claas Wegner
Tel.: 0521/106-5549
Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de


 
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