Hintergrund - Das Ei des Kolumbus

Überblick:
  • Namensgeber für das Projekt war Christoph Kolumbus, der Entdecker Amerikas
  • dessen Beharrlichkeit, Handlungsbereitschaft, Durchsetzungsvermögen und Ideenreichtum bei dem Problem, ein Ei auf den Kopf zu stellen, stehen sinnbildlich für die Zielsetzung des Projekts „Kolumbus-Kids“

Im Jahr 1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Nach seiner Rückkehr nach Spanien wurde Kolumbus während eines Essens bei Kardinal Mendoza vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die Neue Welt zu entdecken, schließlich hätte das auch jeder andere vollbringen können. Um seine Kritiker auf die Probe zu stellen, verlangte Kolumbus daraufhin von den anwesenden Personen, ein Ei auf dessen Spitze zu stellen. Es wurden viele Versuche unternommen, aber niemand schaffte es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man war schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelte, und Kolumbus wurde aufgefordert, es selbst zu versuchen. Dieser schlug sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wurde und das Ei schließlich stehen blieb. Als die Anwesenden protestierten, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“

Fazit: Die Geschichte vom Ei des Kolumbus zeigt, dass man manche Dinge einfach in die Hand nehmen und sich trauen muss, über seinen Horizont zu blicken und Probleme anzugehen.



Die Teilnehmer des Projektes "Kolumbus-Kids" sollen den Willen und das Durchsetzungsvermögen zeigen, eine bestimmte Aufgabe auch bis zum Ende durchzuhalten, diese nach Möglichkeit selbst durchzuführen (Handlungskomponente), sich von einer Aufgabe angezogen zu fühlen und Spaß an ihr zu haben (Gefühlskomponente). Sie sollen lernen, dass man sich Ziele setzen und Pläne machen kann (kognitive Komponente) und dass man Risiken und Unsicherheitsfaktoren in Kauf nehmen muss (Zukunftsperspektive).

 
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