Biologie hautnah Sek I

Überblick:
  • Veranstaltung für Studierende der Biologiedidaktik (Modul 11; Bausteine III)
  • selbstständige Planung und Durchführung von Unterricht für SchülerInnen der Sekundarstufe I (systematische Vorbereitung auf das Referendariat)
  • Vorbereitung und Probedurchlauf während des Semesters, Unterricht mit den ‚echten‘ SchülerInnen gegen Semesterende
  • Angebot im WiSe und SoSe

"Biologie hautnah" - Informationen für Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen

Workshopangebot des Projekts "Biologie-hautnah"
Folgende Workshops werden an der Universität Bielefeld innerhalb des Projekts "Biologie-hautnah" dauerhaft angeboten:
nähere Informationen zum aktuellen Kursangebot als PDF hier

Reptilien entdecken und verstehen (Jgst. 8-10)

Was sind Reptilien und wie leben Sie? Was zeichnet diese Tierklasse aus? Welche Reptilien sind bei uns heimisch & wie funktioniert eigentlich der Zungenschuss des Chamäleons? Auf diese und viele und weitere spannende Fragen rund ums Thema Reptilien erhalten die Schülerinnen und Schüler in unserem Workshop eine Antwort. Das Besondere des Workshops ist, dass die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, Reptilien hautnah zu erleben - mit Kopf, Herz und Hand – und so eine ganzheitliche Erfahrung ermöglicht wird. Dies soll vernetztes Lernen fördern und somit systematische Lernerfolge nach sich ziehen.

Bionik - Die Natur als Vorbild (Jgst. 8-10)

An glatten Flächen klettern wie Spiderman? - Viele Geckos sind dazu in der Lage. Einige sind wahre Kletterkünstler und können selbst an glatten, senkrechten Gegenständen emporlaufen. Welche Prinzipien und Wirkungsweisen hinter diesem und weiteren spannenden Phänomen stecken, wird in diesem Workshop handlungsorientiert anhand von lebendigen Tieren, Präparaten und Modellversuchen untersucht. Dieser Workshop ist zusätzlich zum deutschsprachigen Angebot auch bilingual (Englisch - Deutsch) zu buchen. Nähere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Bi(o)lingual.

Robotik - von der Natur zur Technik (Jgst. 8-10)

In diesem Workshop erhalten die TeilnehmerInnen vertiefte Einblicke in die spannende Welt der Robotik. Der Workshop geht der Frage nach, inwiefern Roboter mit ihren natürlichen Vorbildern konkurrieren können, wem sie nachempfunden sind und wieweit ihre Funktionen bereits optimiert sind. Anhand praktischer Versuche werden die Bereiche Bewegung und Wahrnehmung mithilfe ausgewählter Roboter wie dem Hexbug untersucht.

Paracetamolworkshop (Jgst. ab EF)

Anhand des Schmerzmittels Paracetamol erhalten die Schülerinnen und Schüler in diesem Workshop einen Überblick über die Synthese, Analytik und Wirkungsweise von Arzneistoffen. In den Laboren wird Paracetamol zunächst selbst hergestellt und dessen Reinheit und Identität mit gängigen Methoden der Arzneistoffanalytik überprüft. Neben dem experimentellen Arbeiten erhalten die TeilnehmerInnen einen Einblick in die physiologischen Aspekte der Schmerzentstehung sowie der Schmerzmittelwirkungsweise und werden zum kritischen Urteilen über die Anwendung von Schmerzmitteln angeregt.

Gewässeruntersuchung: See und Fließgewässer (Jgst. ab EF)

In diesem Workshop untersuchen die TeilnehmerInnen den Obersee und den Johannisbach in Schildesche auf die Gewässergüte. Dabei werden verschiedene Testverfahren (z.B. Saprobienindex, chemischer Index) durchgeführt, um zu einer möglichst aussagekräftigen Beurteilung der Gewässergüte zu gelangen. Neben dem hohen Anteil an praktischen Übungen werden die theoretischen Hintergründe parallel erarbeitet und das bereits vorhandene Wissen aus der Schule gewinnbringend ergänzt.

Fotosynthese - Solarenergie des Lebens (Jgst. ab EF)

Lassen sich die Erkenntnisse aus der Fotosynthese überhaupt auf großtechnische Prozesse übertragen? Die Antwort hierauf soll der Workshop „Fotosynthese - Solarenergie des Lebens“ liefern. Zunächst werden dafür im Hauptteil des Workshops die Grundlagen der Fotosynthese im Rahmen von verschiedenen Experimenten und Modellversuchen erarbeitet. Nach der Grundlagenforschung steht dann der Bearbeitung der zu Beginn gestellten Frage nach der Übertragung der Erkenntnisse der Fotosynthese auf großtechnische Prozesse nichts mehr im Wege. In kleineren Gruppen werden die Schülerinnen und Schüler sich hierfür in die Rolle eines Chemikers, eines Biotechnologen und eines Biologen versetzen und so herausfinden, welchen Beitrag ihre jeweilige Berufsgruppe bezüglich der Problematik leisten kann.

Ein Tag als Evolutionsbiologe (Jgst. ab EF)

Tierische Verwandtschaftsverhältnisse selbst analysieren und einen passenden Stammbaum erstellen - das ist die typische Arbeit eines Evolutionsbiologen. In diesem Workshop können Schülerinnen und Schüler der Oberstufe lernen, mit genetischen Datenbanken zu arbeiten und computerbasierte Methoden zur Stammbaumerstellung zu nutzen. Gegenstand der Untersuchungen sind aktuelle Beispiele zum Ursprung der Chamäleons und der Schildkröten, wobei der theoretische Teil gleichzeitig durch den praktischen Bezug zu den Tieren aufgelockert wird. Die Schülerinnen und Schüler können sich so das Themenfeld „Evolutionshinweise und Evolutionstheorie“ praktisch erschließen und mögliche Tätigkeiten eines Biologen kennenlernen. Grundkenntnisse im Bereich der Genetik werden für diesen Workshop vorausgesetzt. Dieser Workshop ist zusätzlich zum deutschsprachigen Angebot auch bilingual (Englisch & Deutsch) zu buchen. Nähere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt Bi(o)lingual.

Die Skelettmuskulatur - was sie antreibt und aufbaut (Jgst. ab EF)

Thematischer Schwerpunkt des Tagesworkshops ist die Skelettmuskulatur. Neben den biologischen Grundlagen des Aufbaus und der Funktion von Muskeln, geht es darüber hinaus um diverse Faktoren, welche die Muskelaktivität und das Muskelwachstum entscheidend beeinflussen. So werden unter anderem die Wirkung von Dopingmitteln wie Anabolika vorgestellt sowie hinterfragt und auch der Einfluss der Ernährung und der Regenerationszeit auf das Muskelwachstum beleuchtet. Dabei erwerben die Teilnehmer das Wissen sowohl theoretisch als auch handlungsorientiert im Fitnessstudio der Universität.







    ANSPRECHPARTNER



 Antonia Gerling


 - Koordination des Projekts "Biologie hautnah" -

 E-Mail: Antonia.Gerling@uni-bielefeld.de

 Anmeldungen bitte an: biokolumbus@uni-bielefeld.de







 
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