Informationen für Studierende


  Überblick:

Kolumbus-Kids

Das Projekt "Kolumbus-Kids" widmet sich durch den handlungs- und problemorientierten Charakter der Kurse der Förderung naturwissenschaftlich begabter Grundschulkinder und Kinder in der Sekundarstufe I. Das Projekt findet in den Räumlichkeiten der Universität Bielefeld statt. Es finden jeweils im Schulhalbjahr regelmäßig Kurse statt. Die Anzahl der Kurse pro Halbjahr schwankt leicht, es wird jedoch i.d.R. nur einer der Kurse durch die Studierenden betreut, sodass eine Sitzung pro Woche stattfindet.

Das Projekt "Kolumbus-Kids" kann - statt einem Schulpraktikum - als Praktikum besucht werden (Berufsfeldbezogene Praxisstudie) . Hierbei sind Studierende einem Kurs zugeordnet und betreuen diesen, führen den Unterricht durch und reflektieren im Anschluss gemeinsam mit weiteren Studierenden ihr Handeln. Zudem ist eine schriftliche Leistung in Form eines Unterrichtsentwurfs zu erbringen.

Im Rahmen der Vorbereitung auf das Praxissemester (VPS und ÜPS Wegner) besuchen die Studierenden einen Kolumbus-Kids-Kurs für ein Semester und absolvieren dabei die im Absatz zuvor beschrieben Aufgaben (ausgenommen der schriftlichen Leistung). Es kommen Beobachtungsaufgaben aus dem VPS hinzu.

Im Rahmen von Abschlussarbeiten kann ebenfalls im Projekt gearbeitet werden - dies kann auch (zu zweit) im Team geschehen (Näheres dazu kann gerne erfragt werden).
  • Für Bachelorarbeiten entwerfen Studierende eine Unterrichtsreihe über 6 Wochen (entsprechend 6 Unterrichtseinheiten). Sie nehmen 13 Wochen lang 1 x die Woche am Kurs teil.

  • Für Masterarbeiten kann innerhalb der Kurse des Projektes ebenfalls Unterricht entwickelt werden (für ein komplettes Halbjahr, d.h. 12 Einheiten). Es wird ebenfalls 13 Wochen am Kurs teilgenommen. Weiterhin ist es stattdessen möglich, empirische Erhebungen kleineren Umfanges in den Kursen durchzuführen (Fragebogenstudien, kleine Interviews, etc…)

  KONTAKT:
  Wenden Sie sich bei Interesse oder Fragen zum Projekt "Kolumbus-Kids" gerne an:
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de)

Biologie-Hautnah

Studierende können am Projekt "Biologie-Hautnah" im Rahmen von Abschlussarbeiten teilnehmen. Sie sind dabei i.d.R. eingebunden in einen der Workshops (bspw. Photosynthese, Bionik, Robotik oder Reptilien, …), welche fest angeboten werden (einsehbar unter „Workshop-Angebot“).

Die Workshops finden in Räumen in der Universität Bielefeld statt und werden durch Schulen im Umkreis gebucht. Das Jahrgangsspektrum reicht von der 8 bis zur 12/13 Jahrgangsstufe. Die Dauer der Workshops richtet sich je nach Niveau und Buchung durch die Schulklassen, liegt aber in der Regel zwischen 8-9 Zeitstunden.

Für eine Bachelorarbeit im Projekt können Studierende einen Workshop entwickeln und begleiten. Dies umfasst die Planung aller Inhalte und Materialien sowie Sozial- und Interaktionsformen, des Zeit- und Betreuungsbedarfs. Weiterhin ist es andererseits ebenso eine Option, einen (bestehenden) Workshop zu evaluieren und empirisch auszuwerten.

Alle Bestimmungen gelten ebenso für beabsichtigte Masterarbeiten, die innerhalb des Projektes „Biologie-Hautnah“ verfasst werden sollen. Diese unterscheiden sich durch einen höheren Umfang und/oder eine vertiefende Schwerpunktsetzung.

  KONTAKT:
  Wenden Sie sich bei Interesse oder Fragen zu Abschlussarbeiten im Projekt "Biologie hautnah" gerne an:
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de)

teutolab-robotik

Studierende können im Experimentierlabor "teutolab-robotik" im Rahmen von Abschlussarbeiten teilnehmen. Sie sind dabei i.d.R. eingebunden in einen der Workshops (Robotercamp, Roboterakademie, Lernlabor oder Robotik – von der Natur zur Technik), welche regelmäßig angeboten werden (einsehbar unter „Workshop-Angebot“).

Die Workshops finden in den Räumen des teutolab-robotik an der Universität statt und werden durch Schulen im Umkreis gebucht. Das Jahrgangsspektrum reicht von der 8. bis zur 12./13. Jahrgangsstufe. Die Dauer der Workshops orientiert sich je nach Niveau und Buchung an den Schulklassen, liegt aber in der Regel zwischen 8-9 Zeitstunden.

Für eine Bachelorarbeit im Projekt können Studierende einen Workshop zu Themen rund um Robotik und Bionik entwickeln und begleiten. Dies umfasst die Planung aller Inhalte und Materialien sowie Sozial- und Interaktionsformen, des Zeit- und Betreuungsbedarfs. Weiterhin ist es ebenso eine Option, einen (bestehenden) Workshop zu evaluieren und empirisch auszuwerten.

Alle Bestimmungen gelten ebenso für beabsichtigte Masterarbeiten, die innerhalb des "teutolab-robotik" verfasst werden sollen. Diese unterscheiden sich von den Bachelorarbeiten durch einen höheren Umfang und/oder eine vertiefende Schwerpunktsetzung.



  KONTAKT:
  Wenden Sie sich bei Interesse oder Fragen zu Abschlussarbeiten im "teutolab-robotik" gerne an:
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de)

Experimentier-AG

In welche Module kann die Experimentier-AG eingebettet werden? Die Studierenden haben die Möglichkeit, ihren eigenen Professionalisierungsprozess durch die praktische Arbeit mit Schülerinnen und Schülern am Lernort Schule zu fördern. Im Rahmen der Berufsfeldbezogenen Praxisstudie (Modul 25-BiWi E2) sowie des Projektmodules (Modul 20-PM) bietet die Experimentier-AG vielseitige Möglichkeiten für Bachelorstudierende, sich aktiv in der Experimentier-AG einzubringen. Auch Bachelor- und Masterarbeiten können im Rahmen der Experimentier-AG geschrieben werden.

Welche Anforderungen und Leistungen fordert die AG? Für Lehramtsstudierende der Biologie an der Universität Bielefeld bietet die Experimentier-AG eine gute Chance zur Erprobung ihres Umganges mit Schülerinnen und Schülern schon während ihrer Ausbildung.

Zu der Arbeit in der Experimentier-AG gehört neben der Erstellung der Stundenentwürfe und der Materialien auch die praktische Umsetzung in der Schule (Ratsgymnasium Bielefeld) selbst.

Da die Experimentier-AG in den Räumlichkeiten des Ratsgymnasiums stattfindet, wird von den Studierenden neben der Erstellung und Durchführung der Unterrichtsstunden auch die Beschaffung und der Transport von Materialien von der Universität Bielefeld zum Ratsgymnasium Bielefeld erwartet. Der zeitliche Rahmen der AG variiert stark, ist jedoch an die AG-Zeit von montags 13.20 Uhr bis 15.00 Uhr angelehnt und kann individuell angepasst werden.

Für Abschlussarbeiten:
  • Für die Bachelorabeit ist eine halbjährige Teilnahme erforderlich. Es müssen 8 Unterrichtssitzungen geplant, durchgeführt und schriftlich formuliert werden.

  • Für die Masterarbeit ist eine einjährige Teilnahme erforderlich. Es müssen 16 Unterrichtssitzungen geplant, durchgeführt und schriftlich formuliert werden.


  KONTAKT:
  Wenden Sie sich bei Interesse oder Fragen zur Experimentier-AG gerne an:
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de)

bi(o)lingual

Es ist möglich, ein Projektmodul im Bereich „bi(o)lingual“ zu belegen, was eine ausführliche Planung und Evaluation eines bilingualen Workshops beinhaltet. Nach der Erstellung von Unterrichtsmaterialien für die Workshops werden diese in mehreren Workshops eingesetzt und danach modifiziert bzw. evaluiert.
Hierbei stärken die Studierenden gleich mehrere Kompetenzbereiche der KMK Standards zur Lehrerausbildung (Unterrichten, Erziehen, Innovieren). Die Reflexion ihres eigenen Unterrichtshandelns sowie der Workshop-Konzeption bereitet die Studierenden zusätzlich auf ihre spätere Lehrtätigkeit vor.

Im Anschluss an das Projektmodul folgt i.d.R. die Bachelor- oder Masterarbeit, in der neben der Konzeption von bilingualen Unterrichtseinheiten auch eine Evaluation des Workshops oder empirische Erhebung anstehen kann. Mögliche Fragestellungen wie Präkonzepte im naturwissenschaftlichen Unterricht, sprachliches vs. naturwissenschaftliches Interesse in bilingualen Kursen, die Veränderung des Selbstkonzepts der Workshopteilnehmer u.v.m. können hier näher beleuchtet werden.
Es ist selbstverständlich wünschenswert, dass Studierende auch eigene Ideen und Fragestellungen einbringen.

  KONTAKT
  Für genaue Informationen über den Ablauf und die Anforderungen wenden Sie sich bitte an:
  Stephanie Ohlberger (E-Mail: stephanie.ohlberger@uni-bielefeld.de) oder
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de).

Information for university students

In the context of the project „bi(o)lingual“, university students can take a project module and plan and evaluate their own bilingual workshop. After having designed appropriate teaching material, it will be tested in a few workshops and afterwards modified and evaluated. By this, students gain valuable teaching experience, plan their own workshop and can use diverse material such as living animals, models and digital media. Reflecting their own teaching is also a crucial competence for their future profession.
Having completed the project module, students may decide to write their Bachelor’s or Master’s thesis based on the project. This can possibly include designing, teaching and (empirically) evaluating a bilingual workshop. Research questions are e.g. pupils’ pre-conceptions in science classes, linguistic vs. natural scientific interest in bilingual classes, the development of pupils’ self-concept and alike. Ideas from students are also welcomed.

  Contact Us:
  For more information on the course and requirements, please contact:
  Stephanie Ohlberger (e-mail: stephanie.ohlberger@uni-bielefeld.de).

Biology for everyone

Studierende haben die Möglichkeit, ein Projektmodul bei „Biology for everyone“ durchzuführen. Hierbei sollen Unterrichtsmaterialien erstellt und über mehrere Wochen getestet und im Anschluss daran modifiziert werden. Hierbei stärken die Studierenden gleich mehrere Kompetenzbereiche der KMK Standards zur Lehrerausbildung (Unterrichten, Erziehen, Innovieren). Das Projekt „Biology for everyone“ findet momentan an zwei Kooperationsschulen in der Bielefelder Innenstadt statt.

Im Anschluss an das Projektmodul folgt i.d.R. die Bachelorarbeit, in der neben der Konzeption von sprachsensiblen Unterrichtsmaterialien auch eine Evaluation des Kurses anstehen kann. Eine mögliche Fragestellung könnte hierbei sein, wie bestimmte Ansätze aus der Didaktik zu „Deutsch als Zweit- oder Fremdsprache“ in die Fachdidaktik integriert werden können. Eine weitere Möglichkeit ist die Durchführung und Auswertung von Interviews mit den Schülerinnen und Schülern bezüglich deren Motivation und Emotion im Projekt. Generell ist aber gewünscht, dass Studierende auch eigene Ideen und Fragestellungen einbringen.

Alle Bestimmungen gelten ebenso für Masterarbeiten, die innerhalb des Projektes i>„Biology for everyone“ verfasst werden. Diese unterscheiden sich durch einen höheren Stundenumfang, eine vertiefende Schwerpunktsetzung und/oder einen stärkeren empirischen Anteil.

  KONTAKT
  Für genaue Informationen über den Ablauf und die Anforderungen wenden Sie sich bitte an:
  Mario Schmiedebach (E-Mail: mario.schmiedebach@uni-bielefeld.de) oder
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de).

Laienreanimation in Schulen

Studierende können aktuell im Rahmen ihrer Praxisphase im Master (Praxissemester) an dem Projekt teilnehmen. Sie können sich bspw. in ihrem Forschungsprojekt Fragestellungen zur Umsetzung von Reanimationsunterricht und/oder damit zusammenhängenden Themen widmen.

Die Teilnahmemöglichkeiten werden zum Wintersemester 2017/18 hier konkreter beschrieben zu finden sein.

  KONTAKT
  Bei Fragen oder Interesse wenden Sie sich an:
  Prof. Dr. Claas Wegner (E-Mail: claas.wegner@uni-bielefeld.de).
 
Wir bedanken uns bei: