Bi(o)lingual - Angebot und Ablauf

Überblick:
  • Tagesworkshops mit individuellen Terminen
      One-day-workshops at individual dates
  • Gruppen ab 12 Personen oder Schulklassen
      Groups starting from 12 people or school classes
  • Biologie bilingual erleben - Workshop wird in englischer Sprache durchgeführt
      Experiencing biology bilingually - workshop is held in English
  • Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 - 15 Jahren / Klassenstufe 8 - 10
      Pupils aged 13 - 15 / classes 8 - 10
English


Bilingual experimentieren? | Experimenting bilingually?

Da Englisch mittlerweile zur allgemeinen, international anerkannten Wissenschaftssprache geworden ist, soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten werden, diese Situation nachzuempfinden. Die Experimente und Inhalte werden sprachlich so aufbereitet, dass der Workshop auch für Schülerinnen und Schüler, die keinen bilingualen Unterricht an der Schule haben, geeignet ist. Englischunterricht seit mindestens drei Jahren wird jedoch vorausgesetzt. Bildmaterial, Worterklärungen o.ä. unterstützen den Lernprozess, sodass die Schülerinnen und Schüler auf fachlicher und sprachlicher Ebene lernen.

Since English is the predominant language of the sciences, pupils should be given the chance to experience this situation as early in their career as possible. The experiments and topics are linguistically worked up in a way that the workshop is also suited for pupils who do not have bilingual education in their school. However, English lessons for at least three years are required. Pictures, word explanations etc. support the learning process so that pupils are able to learn on the subject and language level.

Ziele und Nutzen für die Praxis | Aims and benefits for practice



Viele Lehrer stehen bilingualem Unterricht skeptisch gegenüber, da sie keine entsprechende Schulung erhalten haben und unsicher sind, was es dabei zu beachten gilt. Durch die Teilnahme im Projekt „bi(o)lingual“ wird Lehramtsstudierenden erstmals die Möglichkeit geboten, Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung bilingualer Unterrichtseinheiten zu sammeln. Sie lernen kennen, was die Planung und Durchführung eines Workshops erfordert und was bei bilingualem Unterricht zu beachten ist. Durch Stationsarbeit im Workshop können die Studierenden verschiedene Gestaltungs- und Methodenansätze im Unterricht ausprobieren und den Umgang mit aktuellen Medien einüben. Insgesamt erwerben sie didaktische und fachliche Kompetenzen für den bilingualen Unterricht und werden außerdem daran gewöhnt, ihr eigenes Handeln kriteriengeleitet zu reflektieren.
Unabhängig davon, ob teilnehmende Schülerinnen und Schüler schon Erfahrung mit bilingualem Unterricht haben oder nicht, soll ihnen dieser Workshop die Möglichkeit bieten, sich fachbezogen auf Englisch zu verständigen. Dies geschieht im Kontext spannender Experimente, die zudem das Fachwissen zu beispielsweise Reptilien und Insekten vertiefen. So beobachten, erklären und analysieren sie biologische Vorgänge und Phänomene und entwickeln Fragestellungen zu alltäglichen Themen. Neben der Experimentdurchführung lernen die Schülerinnen und Schüler auch, wie Daten und Informationen ausgewertet werden. Die Fachsprache wird auf Deutsch und Englisch verwendet; falls es zu Sprachproblemen kommt, ist insbesondere die Arbeit im Team hilfreich, Verständnisschwierigkeiten abzubauen.
In der Workshopkonzeption steht ein handlungsorientierter Ansatz im Vordergrund, um neben den kognitiven Fähigkeiten auch die motorischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Zudem fördern die intensiven Praxisphasen die Motivation, da sie selber in die Rolle der Forscherin bzw. des Forschers schlüpfen. Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, dass trotz nicht perfekter Englischkenntnisse miteinander kommuniziert und naturwissenschaftlich gearbeitet werden kann. Darüber hinaus wird ein gemeinsames „Grundvokabular“ der Naturwissenschaften angelegt und stetig trainiert, wodurch die Schülerinnen und Schüler merken, dass sie sowohl fachliche als auch sprachliche Fortschritte machen.

Regardless of whether participating pupils have already had experience with bilingual education or not, this workshop aims at giving them the chance to learn and use English in a specific subject-related context. Suitable experiments set the framework of this purpose, and pupils can further deepen their knowledge about reptiles and insects.
They observe, explain and analyse biological processes and phenomena and develop research questions on the basis of everyday topics. Apart from the conduction of experiments, pupils also get to know how to assess data and information. Technical terminology will be used in both German and English; in case there are language difficulties, it is particularly helpful that pupils are working in a team and can help each other with understanding. The workshop conception puts special emphasis on action-orientation in order to promote not only cognitive, but also motor competences. Also, the intensive practical phases facilitate motivation, as the pupils are invited to slip into the role of researchers. Another goal is to make pupils aware of the fact that they do not need perfect English skills to communicate and work in a scientific environment. They will also create a list of science-related vocabulary which makes them realise their subject-specific and linguistic progress.
Many teachers are skeptical towards bilingual classes since they did not receive any special training and are uncertain about what to keep in mind when planning an teaching bilingually. Student teachers of biology are thus provided with the opportunity to gain experience in teaching bilingual classes and be involved in workshop planning. They get to know what is important when designing and teaching workshops and what one has to pay attention to in bilingual classes. A workshop design with different stations enables students to test various methodological approaches. Altogether, they will acquire didactical and subject-specific competences for bilingual teaching and practice reflection of one’s own teaching behaviour.



   ANSPRECHPARTNER

 Stephanie Ohlberger


 Doktorandin

 - Koordination des Projekts "bi(o)lingual" -

 E-Mail: stephanie.ohlberger@uni-bielefeld.de

 Anmeldungen bitte an: stephanie.ohlberger@uni-bielefeld.de



 
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