Räume im Projekt

Überblick:
  • Vorstellung der im Projekt genutzten Räume
  • Anfahrtsskizzen zu den Räumen


Die Fakultät für Biologie ist im Besitz einer relativ großen Meerwasseranlage. Diese steht für die Ausbildung der Lehramtsstudierenden zur Verfügung und wird von Prof. Dr. Claas Wegner betreut, der die Anlage innerhalb der Veranstaltungen "Biologie hautnah" sowie "Kolumbus-Kids" laufend einsetzt. Die zur Verfügung gestellte Einrichtung bietet mit einer ca. 20.000 Liter fassenden Aquarienanlage (mit Wassertemperaturen wie in der Nordsee von ca. 14 °C) die Möglichkeit, diverse Meerestiere aus allen Organisationsstufen zu halten und zu beobachten. Es sollen bewusst keine Tiere aus fernen Korallenriffen untersucht werden, die möglicherweise sogar illegal der freien Natur entnommen wurden, sondern vielmehr einfache Formen aus der Nordsee und aus dem Mittelmeer, die den SchülerInnen von Klassenfahrten und Urlauben oberflächlich bekannt sind. Es gibt weitere Gründe, die für den Einsatz lebender Organismen im Biologieunterricht sprechen, nämlich die so erfahrbare Chance,

  • grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Lebewesen zu machen,
  • biologische Arbeitsweisen zu erlernen,
  • zu erfahren, wie Wissenschaftler arbeiten und wie Erkenntnisse gewonnen werden und
  • positive Einstellungen gegenüber Pflanzen und Tieren zu gewinnen.

Den besonderen Mehrwert eines Unterrichts mit lebenden Tieren stellen die positiven Wirkungen auf affektiver Ebene dar, die sich aus dem direkten Kontakt mit dem Tier ergeben. Viele SchülerInnen haben heute nur wenig Erfahrung im Umgang mit lebenden Tieren.

Die Nutzung der Meerwasseranlage bietet den Studierenden neben dem einzigarten Erfahrungserwerb auch die Gelegenheit, ihre Abschlussarbeiten über die Arbeit mit der Meerwasseranlage zu verfassen – beispielsweise können diese sich mit der Entwicklung von Unterrichtseinheiten und deren Durchführung mit SchülerInnen im Rahmen des Kolumbus-Kids-Projekts auseinandersetzen.

Bewegen Sie das Bild mit der Maus:


Foto Wiebke Homann (www.wiebke-susanne.com)

Die meiste Zeit halten sich die SchülerInnen des Projekts im Kolumbus-Kids Raum auf. Auffällig in diesem Raum ist, dass auch hier viele Tiere untergebracht sind, mit denen die SchülerInnen während der Kurstage arbeiten. Weiterhin ist der Kolumbus-Kids Raum mit einem interaktiven Whiteboard ausgestattet, welches viele Vorteile gegenüber einer Kreidetafel aufweist:

  • Grafiken, Audios, Videos, Animationen etc. können an der "Tafel" gezeigt werden
  • Tafelbilder können abgespeichert und online bereitgestellt oder archiviert werden
  • Aufgaben können interaktiv von mehreren SchülerInnen an der Tafel gelöst werden

Dieses sogenannte „Smartboard“ dient der Ausbildung von Lehramtsstudierenden. Diese haben die Möglichkeit den Umgang mit der Technologie zu erlernen und diese im Projekt unter Beweis zu stellen. Gleichzeitig haben die SchülerInnen die Chance erste Erfahrungen am Smartboard zu sammeln, indem sie interaktive Aufgaben an diesem lösen.





In der Klimakammer herrschen nahezu tropische Verhältnisse. Bei Temperaturen von 28-30°C (tagsüber) und einer Luftfeuchtigkeit von 70% lassen es sich viele Tiere des Projektes gut gehen. Für Chamäleons und Geckos sind dies ideale Bedingungen, sowie für viele andere Reptilien des Projektes (siehe Tiere im Projekt). Auch verschiedene Fangschrecken Arten und Süßwasserfische sind in der Klimakammer beherbergt.





Der jüngste Raum des Projektes befindet sich in dem Gebäude der Verhaltensforschung. Neben vielen Süßwasserbewohnern (Schützenfischen, Elektrofischen usw...) sind auch Wasseragamen und die Dornschwanzagame zu finden. Der Raum wurde noch nicht vollständig bezogen, auf den Fotos können aber erste Eindrücke gesammelt werden.



 
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