Forschung - Reanimation

Evaluation und Implementierung von Reanimationsunterricht

Forschung - Reanimation

Das zugehörige Projekt "Leben retten macht Schule" finden Sie über den folgenden Link:

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Die Evaluation von Reanimations- und darüber hinausgehendem Gesundheitsunterricht im Projekt "Leben retten macht Schule" erfolgt in einem quantitativen Forschungsdesign durch standardisierte Fragebögen für Schüler*innen.

Die in einem ersten Schritt konzipierten Unterrichtsvorhaben (z.B. Kurzreihen oder Module) werden über einen längeren Zeitraum an ausgewählten Partnerschulen durchgeführt und empirisch begleitet. Dazu werden die Unterrichtskonzepte vorab, beispielsweise in Workshops oder Kurzprojekten, pilotiert. Die empirische Datenerhebung erfolgt parallel zu mehreren Testzeitpunkten (vor, während und nach den Interventionen) in Test- und Kontrollgruppen. Als Kontrollgruppen (K) werden solche Schüler*innen eingesetzt, welche eine Basisschulung im Umfang von 90 Minuten (K1) bzw. keine Schulung erhalten (K2). Die Konzeption des Testinstruments soll an das sozial-kognitive Prozessmodell des Gesundheitsverhaltens von Ralf Schwarzer (2004) angelehnt werden und wird für das Vorhaben adaptiert. Dieses Modell beinhaltet verschiedene Dimensionen, welche Verhalten beeinflussen, beispielsweise Handlungsergebniserwartungen und die Selbstwirksamkeitserwartung. Darüber hinaus werden zentrale didaktische Variablen in den verschiedenen Unterrichtssettings analysiert, wie die Bewertung der Förderlichkeit und der Relevanz des Moduls im Fachunterricht oder der Handlungsorientierung. Das Testinstrument befindet sich derzeit (Herbst 2018) in der Entwicklungsphase.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, in einem integrativen Ansatz mit selbst entwickelten und erprobten unterrichtspraktischen Materialien zu untersuchen, ob sich ein kontextbasiertes und kumulatives Erlernen des Themas nachhaltig positiv auf den Lernprozess der Schüler*innen auswirkt und die subjektive Selbsteinschätzung besser ausfällt.

Schüler*innen sollen im Projekt "Leben retten macht Schule" nicht nur die technische Wiederbelebungskompetenz erwerben, sondern auch das für ihr Verständnis erforderliche Wissen und sogenannte "Life Skills" (Psychologische Phänomene, Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems, u.a.). Ob diese Verzahnung effektiv und erfolgreich ist, soll durch die Untersuchung ermittelt werden.

Über die im Hauptfragebogen erhobenen Fragestellungen hinaus werden auch qualitative Merkmale der Schüler*innen in einzelnen Erhebungsphasen des Projektes "Leben retten macht Schule" erhoben, beispielsweise zu Schülervorstellungen und zu deren Wissensvernetzung (Begriffsnetze, Concept-Maps). In Bezug auf die Professionalisierung werden zudem Lehrkräfte befragt, wie sie die praktische Umsetzung und die Möglichkeit, selbst solche Module durchzuführen, einschätzen.

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