Biologie-hautnah

Schulklassen können Phänomene der Biologie in der Uni erforschen

Biologie-hautnah

Wir bieten eine Vielzahl an Workshops für Schulen ab der 7. Klasse an, um die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik und Mathematik) zu entdecken.

Biologie-hautnah

Wir bieten eine Vielzahl an Workshops für Schulen ab der 7. Klasse an, um die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik und Mathematik) zu entdecken.

Biologie-hautnah

Wir bieten eine Vielzahl an Workshops für Schulen ab der 7. Klasse an, um die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik und Mathematik) zu entdecken.

In dem Projekt Biologie-hautnah haben interessierte Schüler*innen auch als Schulklasse die Möglichkeit, Phänomene der Biologie durch Experimente, Exkursionen und weitere Aktivitäten hautnah zu erleben.

Das Projekt wurde 2009 von Prof. Dr. Claas Wegner an der Universität Bielefeld mit genau diesem Ziel ins Leben gerufen: Die Schüler*innen sollen die Biologie hautnah erleben, indem sie handlungs- und motivationsorientierte Experimente selbstständig durchführen und dabei sowohl mit den zahlreichen Tieren des Projekts als auch mit der technischen Ausstattung hautnah in Kontakt kommen.

Die Veranstaltungen sind in Form von Workshops unterschiedlichen Umfangs organisiert und können von einzelnen Schüler*innen aber auch von Schulklassen gebucht werden. Die Anmeldung für einen der Workshops erfolgt per Mail.

Im Mittelpunkt der Workshops, die von Studierenden der Biologiedidaktik entwickelt werden, stehen jeweils naturwissenschaftliche Fragestellungen und Phänomene, welche es von den Schüler*innen in Forscherteams zu lösen gilt. Die Schüler*innen erlangen innerhalb der Workshops auch Einblicke in die Universität und deren Möglichkeiten für die verschiedensten Berufs- und Forschungsfelder.

Für die Studierenden besteht die Möglichkeit, im Rahmen von Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten) an dem Projekt "Biologie-hautnah" teilzunehmen.

Neben den Workshops werden auch die Exkursionen zu verschiedensten Themen der Biologie von den Studierenden der Biologiedidaktik entwickelt und im Anschluss mit interessierten Schüler*innen kooperierender Schulen umgesetzt.



Gefördert durch:


Biologie-hautnah - Ablauf der Workshops

Es werden zwei Workshoptypen angeboten.

Der Tagesworkshop (TWK) ist besonders für Schulklassen ab der achten Jahrgangsstufe geeignet und kann in Abhängigkeit der Inhalte und individuellen Absprachen in sechs oder acht Stunden durchgeführt werden.

Der Wochenworkshop (WWK) findet in der Regel innerhalb der Schulferien statt und ist daher unabhängig von den Schulklassen durchführbar. Interessierte Schüler*innen ab der achten Jahrgangsstufe können sich für das Angebot anmelden.

Aktuelle Workshop-Angebote des Projekts

Folgende Workshops werden an der Universität Bielefeld innerhalb des Projekts "Biologie-hautnah" dauerhaft angeboten:

Das gesamte Workshop-Angebot inklusive der angebotsspezifischen Informationen zur Ausführung des jeweiligen Workshops (Dauer, Jahrgangsstufe, bilinguales Angebot usw.) finden Sie außerdem in tabellarischer Form in der folgenden PDF.

Bei weiteren Fragen zum Workshop-Angebot oder speziellen Fragen zu einzelnen Workshops wenden Sie sich gern an biokolumbus@uni-bielefeld.de.


Fotosynthese - Solarenergie des Lebens (Jgst. ab EF)

(TWK)

Lassen sich die Erkenntnisse aus der Fotosynthese überhaupt auf großtechnische Prozesse übertragen? Die Antwort hierauf soll der Workshop "Fotosynthese - Solarenergie des Lebens" liefern. Zunächst werden dafür im Hauptteil des Workshops die Grundlagen der Fotosynthese im Rahmen von verschiedenen Experimenten und Modellversuchen erarbeitet. Nach der Grundlagenforschung steht dann der Bearbeitung der zu Beginn gestellten Frage nach der Übertragung der Erkenntnisse der Fotosynthese auf großtechnische Prozesse nichts mehr im Wege. In kleineren Gruppen werden die Schüler*innen sich hierfür in die Rolle eines Chemikers, eines Biotechnologen und eines Biologen versetzen und so herausfinden, welchen Beitrag ihre jeweilige Berufsgruppe bezüglich der Problematik leisten kann.


Ein Tag als Evolutionsbiologe (Jgst. ab EF)

(TWK; Weitere Version für die Jahrgangsstufen acht und neun vorhanden)

Tierische Verwandtschaftsverhältnisse selbst analysieren und einen passenden Stammbaum erstellen - das ist die typische Arbeit eines Evolutionsbiologen. In diesem Workshop können Schüler*innen der Oberstufe lernen, mit genetischen Datenbanken zu arbeiten und computerbasierte Methoden zur Stammbaumerstellung zu nutzen. Gegenstand der Untersuchungen sind aktuelle Beispiele zum Ursprung der Chamäleons und der Schildkröten, wobei der theoretische Teil gleichzeitig durch den praktischen Bezug zu den Tieren aufgelockert wird. Die Schüler*innen können sich auf diese Weise das Themenfeld "Evolutionshinweise und Evolutionstheorie" praktisch erschließen und mögliche Tätigkeiten eines Biologen kennenlernen. Grundkenntnisse im Bereich der Genetik werden für diesen Workshop vorausgesetzt.


Bionik - Die Natur als Vorbild (Jgst. 8-10)

(TWK; WWK)

An glatten Flächen klettern wie Spiderman? - Viele Geckos sind dazu in der Lage. Einige sind wahre Kletterkünstler und können selbst an glatten, senkrechten Gegenständen emporlaufen. Welche Prinzipien und Wirkungsweisen hinter diesem und weiteren spannenden Phänomen stecken, wird in diesem Workshop handlungsorientiert anhand von lebendigen Tieren, Präparaten und Modellversuchen untersucht.


Reptilien entdecken und verstehen (Jgst. 8-10)

(TWK)

Was sind Reptilien und wie leben Sie? Was zeichnet diese Tierklasse aus? Welche Reptilien sind bei uns heimisch und wie funktioniert eigentlich der Zungenschuss des Chamäleons? Auf diese und viele weitere spannende Fragen rund um das Thema Reptilien erhalten die Schüler*innen in unserem Workshop eine Antwort. Das Besondere des Workshops ist, dass die Schüler*innen die Möglichkeit erhalten, Reptilien hautnah zu erleben - mit Kopf, Herz und Hand ? und so eine ganzheitliche Erfahrung ermöglicht wird. Dies soll vernetztes Lernen fördern und somit systematische Lernerfolge nach sich ziehen.


Gewässeruntersuchung: See und Fließgewässer (Jgst. ab EF)

(TWK; Findet am Obersee und dem Johannesbach statt)

In diesem Workshop untersuchen die Teilnehmer*innen den Obersee und den Johannisbach in Schildesche auf die Gewässergüte. Dabei werden verschiedene Testverfahren (z.B. Saprobienindex, chemischer Index) durchgeführt, um zu einer möglichst aussagekräftigen Beurteilung der Gewässergüte zu gelangen. Neben dem hohen Anteil an praktischen Übungen werden die theoretischen Hintergründe parallel erarbeitet und das bereits vorhandene Wissen aus der Schule gewinnbringend ergänzt.


Enzymatik (Jgst. EF)

(TWK; lange und kurze Version möglich; bilinguale Version möglich)

Das Hauptaugenmerk des Workshops liegt auf der praktischen Durchführung gängiger Versuche zum Themengebiet der Enzymatik. Eine vorbereitete Umgebung ermöglicht es an nur einem Workshoptag Versuche zur Temperatur-, pH- und Konzentrationsabhängigkeit durchzuführen und zu besprechen. Das selbstständige Experimentieren der Schüler*innen entlang des naturwissenschaftlichen Erkenntnisweges steht dabei im Fokus. Falls Sie mit Ihren Schüler*innen noch tiefer in die Thematik einsteigen möchten, können zusätzlich Versuche zur kompetitiven und zur Schwermetall-Hemmung durchgeführt werden.


Paracetamol (Jgst. ab EF)

(TWK)

Anhand des Schmerzmittels Paracetamol erhalten die Schüler*innen in diesem Workshop einen Überblick über die Synthese, Analytik und Wirkungsweise von Arzneistoffen. In den Laboren wird Paracetamol zunächst selbst hergestellt und dessen Reinheit und Identität mit gängigen Methoden der Arzneistoffanalytik überprüft. Neben dem experimentellen Arbeiten erhalten die Teilnehmer*innen einen Einblick in die physiologischen Aspekte der Schmerzentstehung sowie der Schmerzmittelwirkungsweise und werden zum kritischen Urteilen über die Anwendung von Schmerzmitteln angeregt.


Sportbiologie (Jgst. EF, Q1, Q2)

(TWK; WWK; lange Version möglich)

Der Fokus dieses Workshops liegt auf der sportlichen Leistungsfähigkeit des Menschen. Was muss der Mensch essen, damit er einen Marathon laufen kann und wie muss er dafür trainieren? Wie kann er Muskeln aufbauen und was passiert im Muskel, wenn er wächst? Warum kann der Mensch nicht dauerhaft schnell laufen und was muss er tun, um schneller zu werden?

Dies sind nur einige der spannenden Fragen, die in verschiedenen Tagesworkshops beantwortet werden sollen. Jeder dieser Workshops hat dabei einen individuellen thematischen Schwerpunkt und befasst sich beispielsweise mit der Ernährung, dem Herz-Kreislauf-System oder der Anatomie des Menschen. An kleinen Stationen werden die Themen von den Teilnehmer*innen sowohl biologisch als auch sportwissenschaftlich mit Hilfe von Modellen, kleinen Videos oder Infotexten erarbeitet und erklärt. Es bleibt aber nicht nur bei einer theoretischen Aneignung. Das erworbene Wissen wird in sportpraktischen Teilen auch persönlich erfahrbar gemacht. Hier werden unter anderem mit Pulsuhren oder kleineren diagnostischen Tests verschiedene Parameter erhoben, um sie anschließend mit dem zuvor erlernten Wissen zu deuten und so der individuellen Leistungsfähigkeit auf den Grund zu gehen.


Sportbiologie - Herz-Kreislauf-System

Innerhalb dieses Projekts werden die Bestandteile des Herz-Kreislauf-Systems biologisch näher betrachtet und Hypothesen formuliert, welche langfristigen Veränderungen durch eine sportliche Aktivität ausgelöst werden könnten. Dabei soll das Thema sehr praktisch erlebbar gemacht werden. Hierfür erheben die Schüler*innen selbstständig eigene Körperpaarmeter, wie das Lungenvolumen, die Sauerstoffsättigung oder den Puls. In sportpraktischen Teilen wird ein Ausdauertraining spielerisch absolviert und Veränderungen der einzelnen erhobenen Parameter dokumentiert. Mit Hilfe der theoretischen Grundlagen und der erhobenen Werte sollen die anfänglich aufgestellten Hypothesen verifiziert, falsifiziert und erweitert, sowie Konsequenzen für das eigene sportliche Handeln abgeleitet werden.


Sportbiologie - Neurale Ansteuerung der Muskulatur

Dieser Workshop befindet sich aktuell in der Entstehung und wird als Tagesworkshop im Frühjahr 2019 für Schüler*innen der 12./13. Klassen angeboten.


Reanimation und Kreislauf - Biologisch-medizinisches Wissen rund um?s Herz

(TWK)

Was ist eigentlich, wenn auf "unsere Pumpe" kein Verlass mehr ist? In diesem Workshop geht es insbesondere darum, das Thema "Herz und Kreislauf" aus der Perspektive der Pathologie (Lehre krankhafter Vorgänge in der Medizin) kennen zu lernen. An verschiedenen Stationen sollen die Schüler*innen dabei ganz praktische Erfahrungen mit einer Herzdruckmassage machen, erfahren, warum sie wichtig ist, sie praktisch üben und die Mechanismen dahinter erforschen, welche Bereiche der Neuro- und Stoffwechselphysiologie einschließen. Neben Rollen-Simulationen kommen auch Modelle zum Einsatz. Ein zweiter Aspekt liegt darin, der Ursache von "kardialen Volkserkrankungen" auf den Grund zu gehen und Präventionsstrategien zu diskutieren.


teutolab-robotik

Die aktuellen Robotik-Workshops finden Sie unter dem Projekt teutolab-Robotik.



Anmeldung für einen Workshop

Haben wir Ihr Interesse geweckt, melden Sie Ihre Schülergruppe gern zu einem unserer Workshops an!

Die Anmeldung erfolgt per Mail.

Um Ihre Anmeldung auch bearbeiten zu können, schicken Sie mit Ihrer Anfrage bitte folgende Daten mit:

  • Jahrgangsstufe/Klasse
  • Größe der Schülergruppe
  • Anzahl der gebuchten Workshops
  • Angabe des/der Workshops
  • Ggf. Angabe zur Version des Workshops (kurze, lange und/oder bilinguale Version bei Enzymatik)
  • Verweis auf Kombination der Robotik-Workshops

Senden Sie dafür einfach eine E-Mail an biokolumbus@uni-bielefeld.de



Informationen für Studierende

Abschlussarbeiten (BA/MA)

Studierende können am Projekt "Biologie-hautnah" im Rahmen von Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten) teilnehmen.

Weitere Informationen zu den Bestimmungen und Anforderungen finden Sie hier.

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