Die Cercarie von Schistosoma mansoni


Die Cercarien sind das für den Menschen infektiöse Stadium des Parasiten. Sie treiben im Wasser, bis sie in die Nähe eines Menschen geraten und sind dann in der Lage sich mit Hilfe ihres Schwanzes in Richtung des potentiellen Opfers zu bewegen. Die Wirtserkennung ist ein komplizierter Prozess, der in mehreren Schritten erfolgt und an dessen Ende die Penetration des Wirtes steht. Das Eindringen in den Körper erfolgt direkt über die Haut. Nach Eindringen in die Haut erfolgt eine Umwandlung der Cercarie in das sogenannte Schistosomulum, das mit dem Blutstrom durch den Körper wandert und sich schließlich in den Lebervenen zum Adulten wandelt. Nähere Informationen zu Wirtsfindung und Penetration finden sie z.B. auf den Seiten der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Haas der Universität Erlangen. Epidemiologisch sind die Cercarien für die Verbreitung der Bilharziose von Bedeutung. Aufgrund ihrer relativ langen Lebensdauer von bis zu 48 Stunden können sie über weite Strecken verdriftet werden.

Abb.1:
Furcocercarie von
Schistosoma mansoni
Abb.2:
Vorderteil der Cercarie von Schistosoma mansoni. Färbung: Neutralrot



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Christian Fuchs
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Prof. Dr. R. Mannesmann
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