| Die Eier von Schistosoma mansoni |
In den Eiern von Schistosoma mansoni entwickeln sich innerhalb einiger Tage die Miracidien, die im folgenden Schritt des Zyklus Schnecken infizieren.
Das im Ei liegende, vollständig entwickelte Miracidium ist nur einige Tage lebensfähig und muß innerhalb dieser Zeit in das Außenmedium gelangen.
Die von den Weibchen in den Venen des Abdomens abgelegten Eier stehen somit vor dem Problem in das Lumen des Darms zu gelangen, um mit dem Faeces ausgeschieden zu werden.
Die Eier verankern sich mit Hilfe ihres seitlichen Stachels im Gewebe und wirken entzündungserregend auf das Wirtsgewebe. An der betroffenen Stelle kommt es zur Geschwürbildung. Anschließend ulzeriert das Ei in das Lumen des Darms und gelangt über den Faeces in die Außenwelt.
Die Granulombildung stellt dabei eine Abwehrreaktion des Wirtsgewebes dar.
Eier, denen dies nicht gelingt, können mit dem Blutstrom im gesamten Körper verschleppt werden. Die durch die Eier hervorgerufenen pathogenen Veränderungen betroffener Organe rufen das mitunter schwere Krankheitsbild der Bilharziose hervor.
Weiterführende Informationen zur Pathogenese der Bilharziose finden sich z.B. in:
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