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Unsere Versuchstiere sind Insekten (Fliegen und Bienen). Diese zeigen virtuoses visuell kontrolliertes Verhalten und übertreffen – trotz ihrer winzigen Gehirne – künstliche autonome Systeme in vielerlei Hinsicht. Wir untersuchen die dem Verhalten zu Grunde liegenden Mechanismen mit Methoden der quantitativen Verhaltensanalyse sowie mit einem breiten Spektrum neurophysiologischer Techniken.
Bei vielen Insekten ist es möglich, elektrophysiologische und pharmakologische Methoden sowie bildgebende Verfahren auf Einzelniveau unter in vivo Bedingungen einzusetzen, die
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es erlauben, das System mit seinen natürlichen Eingangssignalen zu stimulieren. Dies ermöglicht es, die zellulären Mechanismen der Informationsverarbeitung im Verhaltenskontext zu interpretieren.
Unsere experimentelle Forschung wird ergänzt durch eine Modellierung von Mechanismen der biologischen Informationsverarbeitung sowie deren Implementierung auf Robotern. Auch wenn es in unseren Projekten primär um Grundlagenforschung geht, könnten diese auch im Hinblick auf künstliche autonome Sehsysteme relevant sein.
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