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Universität Bielefeld > Fakultät für Biologie > Tierökologie > Mitarbeiter

Hendrik Füser

Hendrik Füser  
Raum: VHF-146
Telefon: 0521 106 2810
Email: h.fueser@uni-bielefeld.de

 

Lebenslauf

 

Seit Mai 2017 Doktorand in der Abteilung Tierökologie, Universität Bielefeld
 
Januar 2017 Masterarbeit: "Effects of copper on life-history traits and lipid storage in Caenorhabditis elegans combining life-cycle experiments with coherent anti-Stokes Raman spectroscopy (CARS)"
 
2014-2017 Masterstudiengang Fundamental and Applied Ecology, Universität Bielefeld
 
Oktober 2014 Bachelorarbeit: "Verteilung der Kohlenstoffallokation in die arbuskuläre Mykorrhiza und Wurzeln bei verschiedenen mykotrophen Pflanzenarten"
 
2011-2014 Bachelorstudiengang Umweltwissenschaften, Universität Bielefeld

 

Forschungsinteressen

Die weltweite Kunststoffproduktion seit 1950 (8,3 Mia. t) entspricht mittlerweile dem Gewicht von 822.000 Eiffeltürmen und im Jahr 2015 betrug die jährliche Produktion bereits das 190-fache von 1950. Bisher fielen dabei 6,3 Mia. t Plastikmüll an. Lediglich 9% davon wurden recycelt, 12% verbrannt und 79% landeten auf Deponien oder in der Umwelt.         
Der Großteil, der für aquatische Organismen verfügbar ist, besteht aus sogenanntem „sekundären“ Mikroplastik, welches durch verschiedenste Zerfallsprozesse aus größeren Plastikpartikeln entsteht. Dabei steigt die Bioverfügbarkeit mit abnehmender Partikelgröße an.

Ziel meiner Promotion ist die ökotoxikologischen Ansätze zweier Stressoren mit den trophischen Interaktionen im profundalem und litoralem Nahrungsnetz zu verknüpfen. Der Fokus liegt dabei auf der Aufnahme, dem Verbleib und dem Bioakkumulationspotential von Mikroplastik (anthropogener Stressor) und auf der Auswirkung einer erhöhten Durchschnittstemperatur (natürlicher und anthropogener Stressor) auf die Fitness von Organismen der Meio-und Makrofauna.    
Die Fitness wird dabei anhand der Fähigkeit zur Lipidspeicherung, der Lipidverteilung und der Lipidzusammensetzung abgeschätzt. Änderungen darin und damit auch in der Fitness können durch mangelnde Nahrungsverfügbarkeit, durch akkumuliertes Mikroplastik oder durch einen erhöhten Energieaufwand aufgrund einer Detoxifizierung oder gesteigerten Immunantwort hervorgerufen werden.

Methodisch werden Life-Cycle Experimente, Fluoreszenzmikroskopie und labelfreie CARS Mikroskopie (Coherent anti-Stokes Raman scattering; in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Biomolecular Photonics der Fakultät für Physik an der Universität Bielefeld) zur Bestimmung des Temperatureinflusses und zur Detektion und Quantifizierung von Mikroplastik und Lipiden angewendet.

 

 

Publikationen

 

 

 

Präsentationen und Poster

Füser, Hendrik; Majdi, Nabil; Hachmeister, Henning; Pilger; Huser, Thomas & Traunspurger, W.: Perspectives of coherent anti-Stokes Raman scattering microscopy (CARS): imaging and assessing fatty acid content of microscopic biological samples. Poster, 110th Annual Meeting of the German Zoological Society (DZG), 12th - 15th September 2017, Bielefeld, Germany.

Füser, Hendrik; Majdi, Nabil; Hachmeister, Henning; Pilger; Huser, Thomas & Traunspurger, W.: Perspectives of coherent anti-Stokes Raman scattering microscopy (CARS): imaging and assessing fatty acid content of microscopic biological samples. Poster, 10th Symposium for European Freshwater Science 2017, 2th - 7th July 2017, Olomouc, Czech Republic.