


Die Fakultät für Biologie hat für die Vergabe der Zuweisungen aus Studienbeiträgen mit Beschluss der FaKo eine Studienbeitragskommission (SBK) gebildet, der 3 Vertreter der Studierenden sowie „qua Amt“ der bzw. die Vorsitzende der Lehrkommission, der Beauftragte für Studienangelegenheiten (Studiendekan) sowie der Dekan angehören. Die SBK tagt i.d.R. 2x im Semester, - bisher wurden alle Entscheidungen einstimmig gefasst.
In den ersten Semestern stand bei den Anträgen und den entsprechenden Bewilligungen die Verringerung der Gruppengrößen im Vordergrund, die primär in Form einer Erweiterung der vorhandenen apparativen Ausstattung stattfand. Die in den verschiedenen biologischen Praktika früher übliche Gruppengröße von 3 Studierenden pro Gerät konnte so weitestgehend auf 2 Personen verbessert werden. Flankiert wurde dies durch die Ausstattung einer Reihe von Übungs- und Seminarräumen mit leistungsstarken Beamern.
Nach Wegfall der getrennten NC-Zulassung für den Biologiediplom- bzw. die Lehramtsstudiengänge, die früher de facto eine 1:1 Aufteilung aufwiesen, stieg der Anteil an Studierenden mit LA-Wunsch bis auf 85% an. Er hat sich jetzt bei ca. 75% eingependelt. Dies erforderte in den fachdidaktischen Veranstaltungen kurzfristig eine deutliche personelle Verstärkung, um nicht die Gruppengrößen in den Veranstaltungen auf didaktisch unverantwortbare Werte ansteigen zu lassen. Erreicht wurde dies durch die Bewilligung sowohl befristeter Personal-Maßnahmen für einzelne Veranstaltungen als auch durch die längerfristig angelegte Einrichtung einer weiteren Mitarbeiterstelle im Bereich der Fachdidaktik Biologie. Auch die Erweiterung der fachdidaktischen Ausbildung um den Aspekt der Begabtenförderung wurde von der SBK mehrfach unterstützt. Zwischen 25 und 30% der verfügbaren Pauschalmittel werden der Fachdidaktik Biologie ständig für solche Maßnahmen zugewiesen.
Mehrere Einzelmaßnahmen personeller Art hatten die Einstellung von Lehrbeauftragten zum Inhalt, die von Studierenden gewünschte und in der Fakultät nicht vertretene zusätzliche Themenkomplexe abdecken konnten. Als Beispiel zu nennen wären Fragen der Verhaltensforschung an Haustieren, der Einsatz computergesteuerter Datenerfassung im Gelände (GIS-Dokumentation), sowie support-Kurse für die gängigen Statistikprogramme. Längerfristig angelegt ist die Stelle einer e-learning Beauftragten, zu deren Aufgaben neben der Einführung eines e-learning Systems die Optimierung der bestehenden Nutzungsmöglichkeiten des StudIP gehört. Hierfür werden etwa 30 bis 40% der verfügbaren Pauschalmittel zugewiesen.
Auch apparative Verbesserungen werden weitergeführt. Als Maßnahmen zu nennen sind die Schaffung thematisch neuer Versuchsaufbauten, um das Lehrspektrum in bestehenden Kursen auszuweiten, die Anschaffung spezieller fachbezogener software zur Nutzung durch die Studierenden, sowie die Bereitstellung von (Leih-)Laptops mit spezieller Programmsoftware für jeden einzelnen Studierenden des genetischen und des neurobiologischen Masterstudienganges der Fakultät.