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Unser Ziel ist es die physiologischen Prozesse und neuronalen Berechnungsmechnismen der bewussten Wahrnehmung und Entscheidungsfindung zu verstehen. Unsere Arbeit beruht auf einem integrativen Ansatz in dem wir verschiedene Experimentelle Techniken (z.B. bildgebende Verfahren, Elektrophysiologie) mit Methoden der Psychophysik und Verhaltensforschung, sowie mathematischer Modellierung kombinieren.

Uns interessiert insbesondere das Zusammenspiel unserer verschiedeneren Sinnessysteme. Die Tatsache, dass unser Gehirn sich auf verschiedene Sinnessysteme berufen kann macht unsere Wahrnehmung robust und flexibel zugleich, da wir - je nach Situation - die Information einzelner Sinne kombinieren oder ignorieren können. Zum Beispiel lässt uns das "Lesen von Lippenbewegung" in geräuschvollen Umgebungen besser Hören, während akustische Reize uns im Nebel besser "Sehen" lassen. Das korrekte Zusammenspiel unserer Sinne ist entscheidend für ein kohärentes Bild unserer Umwelt, und Defizite in der sensorischen Integration werden mit kognitiven Störungen und erschwerter sensorisch-motorischer Steuerung im Alter in Zusammenhang gebracht.

Unsere Arbeit ist Teil des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie CITEC, und wird vom European Research Council unterstützt (ERC Consolidator program).


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