Biologiedidaktik - Zoologie und Humanbiologie
 
 
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Projekte für Studierende, Abschlussarbeiten

>Die Abteilung Biologiedidaktik (Humanbiologie und Zoologie) bietet eine Vielzahl von Fragestellungen die in Projektmodulen und Abschlussarbeiten bearbeitet werden können. Sie finden hier eine Übersicht über die in den verschiedenen Forschungsprojekten angebotenen Fragestellungen, die im Rahmen eines Projektmoduls oder einer Abschlussarbeit bearbeitet werden können und bereits abgeschlossene Arbeiten. Haben Sie Interesse an einem der Themen oder haben eigene Ideen die Sie im Rahmen eines Projektmoduls oder einer Abschlussarbeit bearbeiten möchten, kommen Sie gerne vorbei.

Übersicht über die möglichen Themen

Hier finden Sie eine Auswahl von möglichen Projekten, wir haben aber auch mehr im Angebot. Kommen Sie doch einfach vorbei und informieren Sie sich unverbindlich über die aktuellen Möglichkeiten.


Mögliche Projekte:
+Basiskurs Nawi                                        Bewerbungs-Icon kleinCornelia Stiller

Im Rahmen des Projekts soll ein an der Versuchsschule Oberstufenkolleg entwickelter Basiskurs Naturwissenschaften evaluiert und verbessert werden. Das Oberstufen-Kolleg ist eine Versuchsschule und wissenschaftliche Einrichtung des Landes Nordrhein Westfalen und erhielt im Juni 2010 in der Kategorie „Leistung“ den Schulpreis. Das Kurskonzept des Basiskurses Naturwissenschaften wurde unter Berücksichtigung des theoretischen Konzepts der „Scientific Literacy“ und von didaktischen und pädagogisch/ psychologischen Theorien (Selbstbestimmungstheorie, gemäßigter Konstruktivismus) entwickelt. Mit Hilfe des Kurses sollen die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe zum wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet, zum selbstgesteuerten Experimentieren und zum Verständnis grundlegender Konzepte der Naturwissenschaften hingeführt werden.

Bei der Arbeit in einem Projektmodul oder an Ihrer Abschlussarbeit haben Sie so die Möglichkeit, eine andere  Schulkonzeption außerhalb der Regelschule kennenzulernen und das Lehren und Lernen an einer Versuchsschule, die neue Lehr- und Lernformen sowie neue Lerninhalte erprobt, mitzuerleben. Es besteht die Möglichkeit, Abschlussarbeiten im Bereich der Unterrichtsentwicklung, – erprobung und –reflexion zu schreiben.

Weitere Infos zum Oberstufenkolleg

Mögliche Arbeiten zur Unterrichtsentwicklung, -erprobung und -reflexion

  • Organismus & Umwelt: (a) Standortfaktoren, ökologische Nische, Keimungsexperiment, (ca. April/Mai 2014)
    • Selbstständige Konzeption einer praktischen Unterrichtseinheit mit einem hohen Anteil an Selbststeuerung bei der praktisch-empirischen Arbeit im Rahmen einer ökologischen Untersuchung im Gelände.
    • Empirische Überprüfung dieser Unterrichtseinheit, besonders im Hinblick auf Förderung der Selbststeuerung.
  • Evolution: Variation, Adaptation, natürliche Selektion, Birkenspanner-Experiment, (ca. Mai/Juni 2014)
    • Selbstständige Konzeption einer theoretischen Unterrichtseinheit zum Thema „Evolution der Evolutionstheorie“.
    • Empirische Überprüfung dieser Unterrichtseinheit, besonders im Hinblick auf Förderung der Selbststeuerung.
  • Nawi im historischen und gesellschaftlichen Kontext: Historische Entwicklung der Weltbilder, Entwicklung von Theorien (ca. Ende Juni 2014)

 Anforderungen: BaNa_Unterrichtsentwicklung

+Autonomie                                                Bewerbungs-Icon kleinAlexander Eckes

Förderung der Autonomiewahrnehmung

  •  'Biologieunterricht zu Hameln' : Lässt sich durch autonomiefördernden Unterricht zum Thema Angepasstheit von Kleinsäugern eine Lernumgebung erzeugen, die auf Schüler intrinsisch motivierend wirkt?

Anforderungen: Biologieunterricht_zu_Hameln

  • 'Wie langweilig ist das denn!' - Ist autonomiefördernder Biounterricht auch bei 'langweiligen', zum Beispiel botanischen Themen, wirksam?

Anforderungen: Wie_langweilig_ist_das_denn

Förderung der Autonomie- und Kompetenzwahrnehmung

  • 'Bein ist nicht gleich Bein' - eine Mitmachausstellung zum Thema Bewegung bei Mensch und Tier 

Anforderungen: Bein ist nicht gleich Bein

+Kompetenz                                               Bewerbungs-Icon kleinAlexander Eckes

Förderung der Kompetenzwahrnehmung

  • Feedback oder kein Feedback - das ist hier die Frage!

Anforderungen: Feedback _oder_kein_Feedback

  • Voll ist voll? - Der Einfluss von cognitive load auf die wahrgenommene Kompetenz

Anforderungen: Voll_ist_voll

Förderung der Autonomie- und Kompetenzwahrnehmung

  • 'Bein ist nicht gleich Bein' - eine Mitmachausstellung zum Thema Bewegung bei Mensch und Tier 

Anforderungen: Bein_ist_nicht_gleich_Bein

+Selbstbestimmungstheorie                    Bewerbungs-Icon kleinNadine Großmann
Organspende
  • Im ersten Projekt werden die Auswirkungen eines autonomieförderlichen und kontrollierenden Lehrerverhaltens auf verschiedene motivationale Konstrukte untersucht, bspw. die intrinsische Motivation der SUS, ihr Flow erleben oder ihre Zielorentierung.Neben der Untersuchung motivationaler Konstrukte kann auch das Interesse sowie der Lernerfolg herangezogen werden.

2. Bedürnisbefriedigung und motivationale Regulation im Studium

  • Das zweite Projekt ist die Untersuchung der psychologischen Grundbedürfnisse von Studierenden und ihre motivationale Regulation zu verschiedenen Zeitpunkten in ihrem Lehramtsstudium(vor, während und nach dem Praxissemester). Die Erhebung weiterer verwandter Konstrukte wäre ebenfalls denkbar.

3. Konzeption und Evaluation eines Workshops zur Motivationsförderung im Rahmen der Lehramtsausbildung

  • Das dritte Projekt ist in der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (BiProfessional; Cluster II, WM 14)verankert.Dort wären Sie an der Entwicklung und Evaluation eines Workshops zur Motivationsförderung im Biologieunterricht beteiligt, der sich an Lehramtsstudierende richtet. Es sollen dabei die Auswirkungen des Workshops auf das Theorie-und Handlungswissen sowie die Überezeugungen der Studierenden untersucht werden.
+Experimentieren lernen                           Bewerbungs-Icon kleinCornelia Stiller
 
Experimentieren lernen – Wie viel Anleitung beim Experimentieren ist für Kinder optimal?

Studien zur Wirkung des Experimentierens auf das Lernen bei SchülerInnen zeigen teilweise negative Effekte. Häufig gelingt eine Verbindung von Theorie und Praxis kaum, die SchülerInnen erleben die praktische Durchführung des Experiments als sehr komplex, so dass kaum noch Kapazitäten zum Durchdenken des Experiments vorhanden sind und die experimentelle Tätigkeit wird manchmal als demotivierend und interessenhinderlich erlebt. Auf der einen Seite wird häufig gefordert zugunsten des Autonomieerlebens, SchülerInnen selbstständig experimentieren zu lassen. Auf der anderen Seite führt gerade das selbstständige Experimentieren zu einer Überforderung der SchülerInnen. Im Rahmen des Projektes soll untersucht werden, wie viel Anleitung beim Experimentieren für SchülerInnen optimal ist. Dazu wird eine Unterrichtseinheit zu einem Experiment zum Thema Verhalten von Asseln in der Klassenstufe 6/7 durchgeführt. Ein Teil der Schulklassen experimentiert mit einer “Kochrezept”-Versuchsanleitungen (wenig Öffnung). Der andere Teil plant ein Experiment selbstständig, erhält allerdings Unterstützungsmaßnahmen in Form von Hilfekarten (viel Öffnung). Im Rahmen von Abschlussarbeiten soll dann untersucht werden, ob sich die Unterstützungsmaßnahmen auf Motivation, Interesse, (wahrgenommene) Experimentierkompetenz und Wissen auswirken.

Projekt 1: Experimentieren lernen – Wie viel Anleitung beim Experimentieren ist für Kinder optimal?
weitere Informationen zu diesem Projekt finden sie hier.

Projekt 2: Hands-on, Minds off? – Ist die praktische Durchführung eines Experimentes tatsächlich notwendig?

weitere Informationen zu beiden Projekten finden sie hier.