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Eine kurze Geschichte des BIS

 

Die Geburtsstunde des BIS

Start des Projekts „BIS Bielefelder Informationssystem“ war 1998 auf einen Antrag beim Rektorat von Volker Möhle (Zentrum für Lehrerbildung ZfL) und Alois Knoll (Technische Informatik). Henning Brune, heutiger Projektleiter, war damals als wissenschaftlicher Mitarbeiter der technischen Fakultät von Anfang an dabei. Das Projekt startete mit den ersten Teilzielen, alle dienstlich relevanten Personendaten von Mitarbeiter/-innen der Universität zentral zu sammeln und diese Basisinformationen dann über das Internet abrufbar machen zu können.
 

Die Entstehung des eKVV

Seit dem Jahr 2000 erarbeitet das ZfL in Kooperation mit dem BIS Ideen und Vorschläge, wie die Veranstaltungsplanungen sich koordinieren und vorhandene Ressourcen an der Universität Bielefeld sich möglichst optimal nutzen lassen. Da sich herausstellte, dass die Daten, die man für eine systematische Veranstaltungsplanung braucht, gar nicht gebündelt vorhanden waren, wurde der Wunsch nach einem „Veranstaltungsdateneinsammelwerkzeug“ laut. Mit dem Prototyp dieser Anwendung entstand das eKVV. Dieses wurde im SS 2001 erstmals mit Daten von drei Pilotfakultäten in Betrieb genommen. Im nächsten Wintersemester beteiligten sich dann bereits zehn Fakultäten, seit dem WS 2002/2003 sind alle Fakultäten der Universität Bielefeld dabei. Der persönliche Stundenplan wurde als Serviceangebot für die Studierenden schon früh integriert. Zum WS 2006/2007 wurde das eKVV der ersten Generation vollständig durch das eKVV 2 abgelöst.

Die FoDa

Im WS 2001/2002 wurde vom Referat Zentrale Forschungsförderung (ZFF) der Anstoß zur FoDa, der elektronischen Forschungsdatenbank, gegeben. Damit ist in enger inhaltlicher Zusammenarbeit mit dem Referat ZFF eine weitere BIS-Anwendung entstanden, die seitdem den gedruckten Forschungsbericht der Universität Bielefeld ersetzt.
Im November 2010 wird die FoDa abgelöst durch den PUB-Lister, ein Angebot der UB, mit dem Forschende der Universität Bielefeld ihre Publikationslisten online zur Verfügung stellen können. Mit dem erfolgreichen Start von PUB geht damit die erste BIS-Anwendung zum Jahreswechsel 2010/11 vom Netz.

Die Migration

Eine erste Zäsur erfuhr das BIS 2002/2003, weil die Migration auf eine andere technische Plattform notwendig wurde. Das Rektorat bewilligte dafür weitere Gelder. Diese Migration stellte für das Projekt eine Doppelbelastung dar, da parallel zur Migration die Anwendungen fortlaufend weiterentwickelt wurden. Heute laufen alle Anwendungen des BIS bis auf den Telefonänderungsdienst und die Forschungsdatenbank auf der neuen Plattform.

Veränderungen durch BA/MA-Studiengänge

Die nächste Zäsur im Projekt kündigte sich mit der Einführung der BA/MA-Studiengänge seit dem WS 2002/2003 und der dafür notwendigen Umstellung der Prüfungsverwaltung im Jahr 2004 an. Hier wurde in Abstimmungsprozessen eine Integration der Prüfungsverwaltung ins eKVV beschlossen und eine schnelle Umsetzung in den Fakultäten durch den Kanzler unterstützt. In diesem Zuge hat sich die Universitätsleitung bereit erklärt, das Projekt mit deutlich mehr Personalressourcen in den Bereichen Programmierung und Nutzerbetreuung zu fördern. Seit 2005 sind deshalb mehrere Mitarbeiter/-innen zum Projekt hinzugekommen.

Erstmals Möglichkeit zur nachfrageorientierten Veranstaltungsplanung

Ende 2004 hat sich aus der ersten Anfrage einer Fakultät die mittlerweile universitätsweite Onlinebedarfserhebung über das eKVV entwickelt, bei der Studierende weit vor Semesterbeginn befragt werden, welche Veranstaltungen sie im kommenden Semester besuchen wollen. Dafür sind die individuellen Stundenpläne der Studierenden die wichtigste Datengrundlage. Auch der AStA hat die Onlinebedarfserhebung als Möglichkeit zur Verbesserung des Veranstaltungsangebots für die Studierenden unterstützt.

Eng verbunden damit ist die Umgestaltung der Vergabe der zentralen Raumressourcen der Universität Bielefeld durch Dezernat II seit 2005. So sind nun die technischen Voraussetzungen geschaffen, dass die Fakultäten ihr Lehrangebot optimal auf den Bedarf der Studierenden und die zur Verfügung stehenden Raumressourcen abstimmen können. Zum WS 2006/2007 wurde die Raumvergabe an das Dezernat IV übergeben.