

Mit der ursprünglichen Idee des „BIS Bielefelder Informationssystem“
war der Wunsch verbunden, eine einheitliche Informationsplattform für
die gesamte Universität Bielefeld zu schaffen und diese allen Nutzer/-innen
innerhalb und außerhalb
der Universität bereitzustellen: BIS als
Basis-Informationssystem.
Basis-Informationen sind z.B. die
Kontaktdaten der Mitarbeiter/-innen. Heute trägt BIS auch dazu bei, die
Anforderungen der Informationsfreiheitsgesetze von Land und Bund zu
erfüllen.
Alle Daten sind im BIS zentral an einer Stelle gespeichert. Der Vorteil
hierbei ist, dass die Daten auch nur an einer Stelle gepflegt
werden müssen, aber von dort aus für ganz unterschiedliche Zwecke
genutzt und z.B. in die Internetseiten der Fakultäten integriert werden können.
Daraus entwickelte sich im Verlauf des Projekts die heutige Zielsetzung des BIS, alle relevanten Informationen rund um Studium und Lehre unter einem Dach sowohl Studierenden als auch Mitarbeiter/-innen zur Verfügung zu stellen. Diese Plattform ist heute vor allem deshalb so gut, weil sich alle Fakultäten daran beteiligen und ihre Informationen in das Personen- und Einrichtungsverzeichnis, ins eKVV und in die Forschungsdatenbank einstellen und sie so aktuell halten.
Durch die universitätsinterne Eigenentwicklung konnten bis heute schnelle und passgenaue Dienstleistungen für die Universität Bielefeld erbracht werden, die in ihrer Komplexität und ihrer universitätsweiten Nutzung in der deutschen Hochschullandschaft einmalig sind.
Einen knappen Überblick über unser Leistungsspektrum und unsere Vorgehensweise bei der Entwicklung unserer Dienste bietet diese Präsentation eines Vortrags, der im Juni 2009 von der Projektleitung auf der Tagung "Digitalisierung der Hochschule: Erfahrungen mit Campus-Management-Software" in Bonn gehalten wurde.
Bei der Umsetzung der ersten Ziele für das BIS, aber auch des heutigen
Weiterentwicklungsprozesses stehen die Studierenden immer wieder im
Fokus der Überlegungen: Welche Informationen benötigen Studierende über
Personen, Zuständigkeiten, Angebote, Lehrveranstaltungen,
Prüfungstermine etc., damit sie ihr Studium - das heute für
BA-Studierende auf nur noch 6 Semester ausgerichtet ist -
zielorientiert, mit möglichst großem Nutzen und vor allem erfolgreich absolvieren
können? Was erleichtert Studierenden, aber auch Lehrenden das
Universitätsleben, an welchen Stellen kann man sie bei
organisatorischen Aufgaben unterstützen und entlasten?
Das BIS sammelt und speichert die Daten zwar an einem Ort, die
Nutzung und Pflege der Anwendungen ist aber von Anfang an dezentral mit
einem einfachen Internetbrowser möglich und gewollt gewesen. So wird
ein höchstmögliches Maß an Aktualität gewährleistet und über die
Teilinformationen der verschiedenen Fakultäten und Einrichtungen wird
ein umfangreicher Informationspool bereit gestellt. Diese Informationen
stehen allen Nutzer/-innen über das Internet gleichermaßen zur
Verfügung. Langes Warten vor Sprechstunden und mühseliges Suchen an
Schwarzen
Brettern ist in vielen Fällen nicht mehr nötig, weil viele
Informationen bereits im Internet nachgelesen werden können oder per
E-Mail direkt ins eigene Postfach gelangen.
Für alle Angebote des BIS gilt, dass wir durch einen guten und möglichst passgenauen Service
zur Nutzung anregen und neue Nutzer/-innen gewinnen möchten. Viele der BIS-Services sind deshalb –
wo immer möglich – für eine breite Öffentlichkeit zugänglich. Das eKVV und die
Prüfungsverwaltung werden bereits heute von der großen Mehrzahl aller BA/MA-Studierenden
genutzt.
Weiterhin gilt aber gerade auch für das
eKVV, dass die Informationen umso besser im Sinne von
vollständiger und genauer werden, je mehr Fakultäten und je mehr
Studierende das System nutzen. Deshalb denken wir die Auswirkungen einer
universitätsweiten Verbreitung bei allen geplanten Änderungen und
Erweiterungen der BIS-Anwendungen von Anfang an mit.