Redirect zu Digitaler Campus
 
 
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Projekt 1

Projekt 1 wurde mit der Vorlage des Sollkonzeptes im Juli 2012 erfolgreich abgeschlossen.

"Ziel des Projekts ist die Erstellung eines umfassenden, vollständigen und akzeptierten Lastenhefts zur Ausschreibung der Einführung eines Campus Management Systems.“

Hinter diesem Satz, der als Ziel für das Projekt 1 formuliert wurde, verbirgt sich die komplexe und wichtige Frage: „Wie will die Universität Bielefeld in Zukunft im Bereich Organisation von Studium und Lehre arbeiten und welche Anforderungen an ein technisches System können wir daraus ableiten?“

Um diese Frage zu klären, wurden in Projekt 1 zunächst Arbeitsbereiche für die Themenfelder „Bewerber- und Studierendenmanagement“, „Studiengangsmanagement“, „Veranstaltungs- und Lehrraummanagement“ sowie „Prüfungsmanagement“ eingerichtet. Unter der Verantwortung einzelner Akteure aus der zentralen Verwaltung wurden Arbeitsgruppen mit Experten aus Fakultäten und Verwaltung gegründet, die die heute gelebten Prozesse in den einzelnen Bereichen kritisch betrachteten. Wie arbeiten wir heute? Was sind Alleinstellungsmerkmale der Bielefelder Universität, die wir in jedem Fall bewahren möchten? Welche Arbeitsprozesse sind gut und haben sich bewährt, welche möchten wir gemeinsam verändern und verbessern? Dies waren handlungsleitende Fragen für die Abstimmung der Arbeitsprozesse, die in einem zukünftigen Campusmanagementsystem technisch unterstützt werden sollen. Konzepte aus den einzelnen Arbeitsbereichen wurden zum Ende des Projektes an einem „Runden Tisch“ mit Experten aus allen Fakultäten und der Verwaltung abgestimmt, so dass schlussendlich ein Sollkonzept mit abgestimmten Arbeitsprozessen einerseits und ein technisch orientiertes Lastenheft andererseits erstellt werden konnte.

Lastenheft und Sollkonzept werden einerseits Grundlage sein für das Ausschreibungsverfahren in Projekt 2. Sie bilden Schablonen, anhand derer geprüft werden kann, wie gut ein angebotenes Softwarepaket zur Arbeitsweise der Bielefelder Universität passt. Andererseits werden sie in Projekt 3, wenn es an die Implementierung der neuen Software geht, noch einmal von besonderer Wichtigkeit werden, wenn es um die konkrete Umsetzung der von uns geplanten Prozesse geht.

In dem Sollkonzept, das seit September 2012 in seiner endgültigen Form vorliegt und das hier aus dem Universitäts-Netz abgerufen werden kann, stecken viele Meetings, Workshops, inhaltliche Kontroversen und intensive thematische Arbeit. Durch die breite Beteiligung und die gute Zusammenarbeit von zentraler Verwaltung und Fakultäten bildet es ein solides Fundament, auf dem alle weiteren Teilprojekte aufbauen können.