Fakultät für Chemie - Aktuelles
 
 
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Termine der Fakultätskonferenz


Spitze im CHE-Ranking

04.05.2016

Das Fach Chemie liegt mit acht Bewertungskriterien im Spitzenfeld des aktuellen CHE-Rankings:
Hier bewerten die Studierenden besonders die Vermittlung der Kompetenzen als positiv – sowohl die fachwissenschaftlichen als auch die methodischen und fachübergreifenden. Studieneinstieg, Studierbarkeit und Studiensituation insgesamt wurden top bewertet.
[Pressemitteilung...]



Auszeichnungen für hervorragende Masterarbeiten in Biochemie und Chemie

04.12.2015

Die beiden Masterabsolventen Christian Bartz (Biochemie) und Florian Venghaus (Chemie) der Universität Bielefeld wurden jetzt für ihre hervorragenden Masterabschlüsse im Jahr 2015 mit einem Förderpreis in Höhe von jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet. Die Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung hat die beiden Nachwuchswissenschaftler auf Vorschlag der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld ausgewählt. Lea Schröder (Biochemie) hat den Diplom/Master-Preis der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) für ihre herausragende Masterarbeit verliehen bekommen.

Christian Bartz hat an der Universität Bielefeld zunächst den Bachelor und anschließend den Master in Biochemie erworben. Seine Masterarbeit zum Thema "Die humanen Sulfatasen Sulf1 und Sulf2 – Reinigung und strukturelle Studien zur hydrophilen Domäne" fertigte er in der Arbeitsgruppe Biochemie I von Prof. Dr. Thomas Dierks an. Diese Enzyme können bestimmte Sulfatgruppen von langkettigen Zuckern auf der Oberfläche von Körperzellen abspalten, wodurch die Signalübertragung zahlreicher Botenstoffe in eine Zelle und die Entwicklung eines Organismus maßgeblich beeinflusst wird. Herr Bartz hat sich entschlossen, seine Promotion in dieser Arbeitsgruppe zu beginnen.

Florian Venghaus hat sowohl sein Bachelor- als auch sein Master-Studium in Chemie an der Universität Bielefeld absolviert. Im Rahmen seiner Masterarbeit in der Arbeitsgruppe Theoretische Chemie bei PD Dr. Wolfgang Eisfeld beschäftigte er sich mit dem Thema "Hybrid-Diabatisierung: Ein neues Verfahren zur Darstellung hochdimensionaler gekoppelter Potentialflächen". Dabei hat er wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Behandlung komplexer Wechselwirkungen molekularer Quantenzustände geliefert. Seine Promotion schließt er in dieser Arbeitsgruppe an.

Lea Schröder hat ihren Bachelor und Master in Biochemie an der Universität Bielefeld erworben. Ihre Masterarbeit "Zeitaufgelöste FTIR-Differenzspektroskopie an Blaulichtrezeptoren zur Aufklärung von Protonentransfer und Konformationsänderungen" erstellte sie in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Tilman Kottke in der Physikalischen und Biophysikalischen Chemie. Blaulichtrezeptoren sind Eiweiße, mit denen Pflanzen Sonnenlicht wahrnehmen können. Durch Messung der Absorption von Infrarotlicht kann man Rückschlüsse auf die Funktionsweise dieser Eiweiße ziehen. Lea Schröder hat in dieser Arbeitsgruppe mit ihrer Promotion begonnen.

Die Friedrich Wilhelm Helweg-Stiftung wurde in Erinnerung an den 1993 verstorbenen Bielefelder Apotheker und Lebensmittelchemiker Friedrich Wilhelm Helweg ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist es, förderungswürdige Examensarbeiten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich der Universität Bielefeld zu prämieren. Seit 2009 werden in enger Zusammenarbeit mit den Fakultäten begabte Absolventinnen und Absolventen der Fachgebiete Biochemie und Chemie gefördert.

Die GBM ist die größte wissenschaftliche Gesellschaft auf dem Gebiet der Biochemie und molekularen Biowissenschaften in Deutschland. Der Diplom/Masterpreis der GBM wurde 2006 erstmalig an verschiedenen Universitäten verliehen, in Bielefeld seit 2013. Auf Vorschlag der GBM-Kontaktperson in Bielefeld, Prof. Thomas Dierks, kann im Fach Biochemie pro Jahr eine Auszeichnung für eine exzellente Bielefelder Masterarbeit verliehen werden.


Jubiläumsfeier - 40 Jahre Fakultät für Chemie

10.07.2015

Die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld feierte am Freitag, den 10.07.2015 ihr 40-jähriges Bestehen.
Testimonials ehemaliger Bielefeld Chemiker und Gäste

Finanzspritze für die Bielefelder Chemie

24.10.2014

 

Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt die Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld mit 84000 € zur Neuetablierung des Praktikums Biokatalyse in der stereoselektiven Synthese.

 

 

Die Mittel werden zur Beschaffung der für den biotechnologisch-biochemischen Teil erforderlichen Geräte (Fermenter, Schüttelinkubatoren, Photometer, Titrino-Apparaturen) verwendet. Die Fakultät für Chemie wird zusätzlich eigene Mittel in Höhe von 20% der Bewilligungssumme in die Experimentalausstattung des Praktikums investieren.

 

 

Viele biologisch aktive Verbindungen sind chiral - diese Moleküle kommen in zwei enantiomeren Formen vor, die sich wie Bild und Spiegelbild gleichen. Meist ist nur eine der beiden Formen für die physiologische Wirkung verantwortlich, die andere kann z.T. sogar schädliche Nebenwirkungen haben. Es ist daher wichtig, möglichst effiziente, umweltschonende und ökonomische Verfahren zu entwickeln, die stereoselektiv nur das gewünschte Enantiomer erzeugen.

 

 

Die Biokatalyse ist mittlerweile aus der industriellen Produktion von Feinchemikalien, insbesondere von enantiomerenreinen chiralen Substanzen nicht mehr wegzudenken. Solche enzymatischen Syntheseverfahren sind oftmals hocheffizient, meist deutlich weniger abfallintensiv und ermöglichen es auch, flexibler auf Veränderungen in der Rohstoffbasis reagieren. Umweltfreundliche Biokatalysatoren werden in der Zukunft mehr und mehr rein chemische Syntheseverfahren ablösen.

 

 

Die Universität Bielefeld ist einer der wenigen Standorte in Deutschland, an denen eine Fakultät für Chemie Bachelor- und Masterstudiengänge sowohl in Chemie als auch in Biochemie trägt und eine in hohem Maße biotechnologisch orientierte Organische Chemie aufweist. Mit dem neuen Praktikum Biokatalyse in der stereoselektiven Synthese wird bereits in der späten Bachelorphase der Praxisanteil in der Biokatalyse deutlich verstärkt.

 

 

Die Chemiestudierenden erhalten die Möglichkeit, aufbauend auf ihren Grundkenntnissen die Anwendung der Biokatalyse in der organischen Synthese praktisch zu erfahren. Sie werden lernen, wie Biokatalysatoren hergestellt werden, wie sie sich handhaben lassen, wie sie charakterisiert werden und wie sie in der organischen Synthese zum Einsatz kommen. Das Praktikum wird den Studierenden wesentliche Kompetenzen zum Einsatz der Biokatalyse in der Synthese enantiomerenreiner Feinchemikalien vermitteln.

 

[Pressemitteilung des Fonds der Chemischen Industrie]


<strong><strong>Wissenschaftspreis der Europäischen Union</strong></strong>

17.11.2012

 

Professor Dr. Achim Müller von der Fakultät für Chemie der Universität Bielefeld hat den höchsten Wissenschaftspreis der Europäischen Union erhalten.
Er wurde mit einem "ERC Advanced Grant 2012" des Europäischen Forschungsrates ausgezeichnet. Der Chemiker gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern in der Nanochemie. Mit 1,2 Millionen Euro Preisgeld fördert der ERC die wissenschaftliche Arbeit des Professors über drei Jahre. [Pressemitteilung]


 

<strong><strong>Bielefelder Chemikerin erhält Bundesverdienstkreuz</strong></strong>

17.11.2012

 

Professorin Dr. Giesela Lück wurde für Ihr Engagement in der frühkindlichen naturwissenschaftlichen Erziehung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Professorin Dr. Gisela Lück konzipierte natur­wissen­schaft­liche Ex­perimente schon für Kinder im Kinder­garten­alter und lenkt das Interesse auf das Verstehen der unbelebten Umwelt. Für ihre viel­fäl­tigen Aktivitäten auf diesem Gebiet wurde die Chemie­di­dak­tikerin der Uni­ver­sität Bielefeld am 15. November mit dem Bundes­verdienst­kreuz ausgezeichnet. [Pressemitteilung]