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Analog zu klassischen Ferromagneten zeigen Einzelmolekülmagnete eine Hysterese in der Magnetisierung, die jedoch rein molekularen Ursprungs ist. Daher werden Anwendungen als dichte Speichermedien prognostiziert. Jedoch sind die Temperaturen, bei der diese Eigenschaften zu tragen kommen, noch zu niedrig. Die bisher dargestellten Einzelmolekülmagnete entstammen eher einem explorativen Ansatz und können daher meist nicht gezielt optimiert werden. Einen rein rationalen Ansatz zur Darstellung von Einzelmolekülmagneten unter Kontrolle der molekularen Topologie hat nun die Arbeitsgruppe Glaser vorgestellt (Angew. Chem. 2006, 118, 6179).
Der heptanukleare Einzelmolekülmagnet MnIII6CrIII mit einem St = 21/2 Grundzustand ist aus drei komplementären molekularen Bausteinen aufgebaut, die zur gezielten Optmierung der magnetischen Eigenschaften variiert werden können. [mehr ..]