Für die folgenden chemie-relevanten Softwarepakete liegt eine Campus-Lizenz vor:
ChemDraw Ultra
ChemDraw ist u.a. ein Programmpaket für chemische Strukturzeichnungen und NMR-Vorhersagen.
Bezugsquelle: siehe unten
Einzelplatzlizensierung und Download für Rechner die nicht im AD sind: License Verification
Weitere Informationen bei Cambridgesoft.
Citavi
Literaturverzeichnisse erstellen
Literaturrecherche und -verwaltung
Import/Export aus diversen Datenbanken und Dateien
Weitere Informationen sowie Download- und Installationsanleitungen gibt es auf der Webseite der Bibliothek.
Mestre Nova
Auswertung und Darstellung von NMR- und LC/GC/MS-Daten.
Internet: mestrelab.com
Campus-Lizenz für Version 8.1.0-11315 (NMR+MS)
Bezugsquelle: Fakultäts-Netzlaufwerk (siehe unten) oder MestreLab download page
Lizenzen für manuelle Installation: \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\Workgroup\Software\Campus Licensed Software\MestreNova\License
Origin Pro (Aktuell v9.0)
Origin ist ein Analyse- und Darstellungsprogramm für wissenschaftliche Daten. Neben der Darstellung von Rohdaten in publikationsfähigen Grafiken in 2D und 3D beherrscht Origin viele Verfahren zur Datenanalyse.
Detaillierte Installationsanleitungen für Origin 9.0
Zum Download ist die Erstellung eines Accounts bzw. Anmeldung mit einer @uni-bielefeld.de-Adresse notwendig!
Download der lizenzierbaren "Demoversion" oder "Testversion":
TopSpin
Auswertung von NMR-Daten kleiner Moleküle, NMR-Quantifizierung und Analyse der NMR-Spektren von Proteinen.
Bezugsquelle: siehe unten
Weitere Informationen bei Bruker.
Bezugsquelle für lizenzierte Software (Fakultäts-Netzlaufwerk): \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\Workgroup\Software\Campus Licensed Software oder ggf. Download aus dem Internet.
USB-Geräte zum Datentransport vermeiden (USB-Sticks und MP3-Player sind sehr gut geeignet Viren und Würmer zu verbreiten)
Nicht mit Administrator-Rechten arbeiten
Wichtige Daten niemals ausschließlich auf USB-Sticks vorhalten
Niemals Warn- oder Fehlermeldungen von Virenprogrammen, Firewalls oder System-Updatern ignorieren oder "wegklicken" - im Zweifelsfall immer die EDV-Betreuer informieren!
Anzeichen für potenziell gefährliche Vorgänge sind u.a. die folgenden Symbole in der Windows-Leiste oder in einem Dialogfeld:
Plötzliches "seltsames" Verhalten eines Computer niemals ignorieren - im Zweifelsfall immer die EDV-Betreuer informieren!
Passwörter niemals mehrfach nutzen und niemals aufschreiben
Keine sensible Daten (Personaldaten, Termine, Forschungsergebnisse) auf universitätsfremden und ggf. kommerziellen Speichersystemen (z.B. Dropbox, iCloud, WindowsLive Skydrive, Office365, Google Kalender, Google Docs o.ä.) lagern oder verarbeiten
Der Spektrenserver ist der zentrale Sammel- und Abholort für an unserer Fakultät gemessene Massen- und NMR-Spektren. Erreichbar ist er unter der folgenden Adresse (z.B. Windows-Explorer):
\\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\SpecServ
Anmeldung mit "ad\hrzusername"
Diese Adresse muss als Netzlaufwerk verbunden werden, bei Rechnern im AD kann dies auf Wunsch automatisch erfolgen.
Wichtig: Bei manueller Netzwerkkonfiguration (z.B. wegen einer festen IP-Adresse) müssen bei den Eigenschaften des Internetprotokolls Version 4" der Netzwerkverbindung unter "Erweitert/DNS" die DNS-Suffixe uni-bielefeld.de und ad.uni-bielefeld.de angehängt werden. Dies gilt auch für den VPN-Zugang von außerhalb der Uni!
(Bei automatischer Konfiguration ist dies nicht notwendig - es führt allerdings in einigen Fällen zu einem schnelleren Verbindungsaufbau.) [DNS-Konfiguration]
Support für den Anwender sowie die Einrichtung von Zugängen zum Spektrenserver leisten die EDV-Betreuer der Arbeitsgruppen.
Die folgenden Speichersystem stehen unserer Fakultät zur Verfügung.
Die Zugriffssteuerung für die gemeinsam genutzten Datenbereiche erfolgt dabei mittels Active Directory über die jeweiligen Arbeitsgruppen-EDV-Betreuer bzw. die Fakultäts-EDV-Beauftragten.
Daten-"Endlager", Messdaten, ggf. gemeinsame Verzeichnisse mit Lesezugriff
2.0 TB
\\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\Shared
Disaster Recovery3
1:Zwei Server an verschiedenen Standorten von denen einer ohne Auswirkungen auf den Benutzer ausfallen dürfte
2:Stündliche, tägliche und wöchentliche Versionierung, für den Benutzer zugänglich (Windows-Explorer: "Vorgängerversionen")
3:Tägliche Kopie der Daten an einen zweiten Standort, Ausfallschutz, nicht für den Benutzer zugänglich
4:Infos dazu vom HRZ
Der Benutzername ist ad\hrzusername (oder alternativ hrzusername@ad)!
Weitere Informationen zum Verbinden von Netzlaufwerken sind hier zu finden.
[Nach oben]
Das "Active Directory" (AD) ist ein Verzeichnisdienst mit dem die zentrale Benutzer- und EDV-Ressourcenverwaltung der Universität betrieben wird.
Wenn ein Rechner "im AD ist" bedeutet dies:
Anmeldung erfolgt mit dem persönlichen Uni-Login (keine lokal eingerichteten Benutzer notwendig)
Automatische Software-Lizensierung (ChemDraw Ultra, Mestre Nova, TopSpin 2.1). Hierdurch wird zentral eine Verlängerung von Lizenzen auf allen Rechnern ermöglicht.
Keine lokalen Administratorenrechte für den Benutzer, daher keine (un)beabsichtige Installation von (schädlicher) Software durch den Benutzer möglich
Automatische Überprüfung sicherheitsrelevanter Einstellungen (Updates) und Software (Anti-Virus)
Zentrale Computer-Installation und Software-Installation sowie Aktualisierung über LANDesk möglich
Rechner können auch weiterhin betrieben werden ohne im Active Directory registriert zu sein. Dies ist z.B. sinnvoll wenn auf einem Rechner spezielle Software zur Gerätesteuerung (Messrechner, Entwicklung von Steuersoftware, Programmierung) betrieben wird.
Auf diesen Rechner ist die Nutzung von AD-verwaltetem Speicher und von Druckern jedoch auch problemlos möglich. Die Anmeldung erfolgt jedoch immer nur individuell mit dem persönlichen Uni-Account. Die Lizenzierung von Campus-Software muss auf diesen Rechner individuell erfolgen.
Dem Benutzernamen muss immer noch die sog. Domäne (ad) angehängt werden. Dies kann für einen Beispielbenutzer lcpauling auf Windows-Rechnern auf zwei Arten erfolgen:
"ad\lcpauling" (oder alternativ "lcpauling@ad")
Auf nicht-Windows-Rechnern sollte nur die Form "ad/lcpauling" (kein Backslash!) verwendet werden.
Netzwerkfähige Drucker können auf Rechnern die nicht im AD sind über den Printserver des HRZ betrieben werden. Die Zugriffssteuerung erfolgt dabei über die jeweiligen Arbeitsgruppen- bzw. Chemie-Admins.
Die Installation eines Druckers unter Windows ist sehr einfach und erfolgt nahezu vollautomatisch:
Einen Windows-Datei-Explorer öffnen (nicht den Internet-Explorer)
In die Adresszeile \\uhrz-winprint2.ad.uni-bielefeld.de\ eintippen und ENTER drücken
Bei der erstmaligen Druckerinstallation wird jetzt nach Benutzername und Passwort gefragt: Benutzer: ad\hrzusername (oder alternativ hrzusername@ad) Passwort:***** Passwort speichern: ja
(Das speichern des Passworts ist an dieser Stelle erlaubt und sicher da es nicht im Klartext gespeichert wird und nur für den Zugriff auf die Drucker verwendet wird.)
Aus der Liste den gewünschen Drucker (uche_...) heraussuchen und mittels Doppelklick die Installation starten. Informationen über den Drucker erscheinen in einem Popup-Fenster neben dem Mauszeiger und in der Spalte "Kommentare".
Etwaige Frage ob die Installation wirklich ausgeführt werden soll oder ob man dem Drucker vertraut mit Ja beantworten.
Tipp: Nach einer Passwortänderung oder falls vergessen wurde das Passwort zu speichern (Schritt 3) kann eine erneute Passwortabfrage durch wiederholen der Schritte 1 und 2 bewirkt werden.
Optimierung: Um den langen Namen bei den Druckern zu vermeiden kann auch unter Schritt 2 nur \\uhrz-winprint2\ eingetippt werden. Dies setzt jedoch eine korrekte DNS-Konfiguration voraus. Bezieht der Rechner seine Konfiguration mittels DHCP (Standardeinstellung) so sind keine weiteren Einstellungen zu machen.
Bei manueller Netzwerkkonfiguration (z.B. wegen einer festen IP-Adresse) muss bei den Eigenschaften des "Internetprotokolls Version 4" der Netzwerkverbindung unter "Erweitert/DNS" das DNS-Suffix ad.uni-bielefeld.de angehängt werden! [DNS-Konfiguration]
[Nach oben]
Einen Windows-Datei-Explorer öffnen (nicht den Internet-Explorer)
Unterhalb der Menüzeile (oder im Menü) auf "Netzlaufwerk verbinden" klicken (Bei Windows 7 ist die Menuzeile erst nach drücken von ALT sichtbar.)
Den gewünschten Laufwerksbuchstaben sowie die Netzwerkadresse (URL/UNC) eintippen (z.B. \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\Workgroup, \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\shared oder \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\specserv) eintippen und ENTER drücken
Benutzernamen und Passwort eingeben: Benutzer: ad\hrzusername (oder alternativ hrzusername@ad) Passwort:********
Wichtig: Bei manueller Netzwerkkonfiguration (z.B. wegen einer festen IP-Adresse) müssen bei den Eigenschaften des Internetprotokolls Version 4" der Netzwerkverbindung unter "Erweitert/DNS" die DNS-Suffixe uni-bielefeld.de und ad.uni-bielefeld.de angehängt werden. Dies gilt auch für den VPN-Zugang von außerhalb der Uni!
(Bei automatischer Konfiguration ist dies nicht notwendig - es führt allerdings in einigen Fällen zu einem schnelleren Verbindungsaufbau.) [DNS-Konfiguration]
Hinweis 1: Die Adressen sollten immer als Netzlaufwerk verbunden (schneller!) und nicht direkt in die Explorer-Adresszeile (ggf. kurze Wartezeit bis zur Verbindung) eingegeben werden.
Hinweis 2: Bei Windows-Rechnern (XP, 7) die nicht im AD sind kann es bei der allerersten Verbindung mit \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\uche\ zu Wartezeiten von bis zu 30 Sekunden kommen. Dies liegt an der Art und Weise wie Windows Namen im Netzwerk auflöst und sollte bei allen weiteren Verbindungen nicht auftreten.
Tipp: Die Speicher-Ressourcen sind auch via VPN erreichbar.
Das Virtual Private Network (VPN) ermöglicht Netzzugang von z.B. zu Hause aus mit den selben Rechten wie mit einem uni-internen Rechner am Netzwerkkabel. Dies ist beispielsweise nötig für den Bibliothekszugang (Literaturrecherche) und Zugriff auf Speicher-Ressourcen.
Alles Wissenswerte zum AnyConnect-VPN-Client ist auf der VPN-Webseite des HRZ zu finden.
Der AnyConnect-Client ist zur Zeit verfügbar für Windows, Mac OS, Linux, iPhone, iPad und Android. Er ist sowohl von zu Hause als auch innerhalb der Uni im WLAN oder direkt am Netzwerkkabel nutzbar.
Unter Linux/BSD/UNIX ist die Nutzung von AD-verwaltetem Speicher und von Druckern ebenfalls möglich:
Mounten von //fs-home.uni-bielefeld.de/ (CIFS): Manuell: mount -t cifs //fs-home.uni-bielefeld.de/shared_uche /mountpoint -o user=ad/hrzusername fstab-Eintrag: //fs-home.uni-bielefeld.de/shared_uche/ /mountpoint cifs noauto,user=ad/hrzusername,user
Achtung: Die CIFS-Implementierung des Servers (NetApp) ist momentan ferhlerhaft und daher inkompatibel zum Vanilla-Linux-Kernel. Betroffen ist davon momentan \\ad.uni-bielefeld.de\dfs\shared_uche - jedoch nicht \\fs-home.uni-bielefeld.de. Alternative Lösung: Nicht mounten sondern die Dateimanager von z.B. KDE oder GNOME verwenden.
Der FreeBSD-Kernel hat dieses Problem nicht (getestet mit FreeBSD 9.1).
"Inoffizieller" Tipp: Wenn es Probleme mit dem DFS gibt kann man sich direkt mit dem Fileserver verbinden, z.B. mit KDEs Dolphin:
smb://fs-big.uni-bielefeld.de/uche_shared/
Als Benutzernamen muss man hier "ad/hrzusername" angeben.
Wichtig: Um Probleme bei der Namensauflösung zu vermeiden sollten die Domain-Suffixe "uni-bielefeld.de" und "ad.uni-bielefeld.de" konfiguriert (z.B. /etc/resolv.conf) sein.