Fakultät für Chemie - Fachschaft Chemie
 
 
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Auslandssemester

Auslandssemester - Warum eigentlich?


Auf dieser Seite wollen wir euch kurz erklären, warum wir einen Auslandsaufenthalt im Laufe des Studiums empfehlen. Bei weiteren Fragen zu dem Thema oder Interesse an einem persönlichen Gespräch mit Leuten, die bereits im Ausland waren, könnt ihr uns unter fachschaft.chemie@uni-bielefeld.de eine E-Mail schreiben oder in unserem Büro auf E3-115 vorbei schauen. Links zu Stipendienorganisationen und ähnlichem findet ihr hier.


Sprachkenntnisse

Man kann noch so viele Bücher in einer fremden Sprache lesen, fließend lernen kann man sie nur, wenn man längere Zeit im entsprechenden Land verbracht hat. Gerade die englische Sprache hat in der Chemie einen hohen Stellenwert (siehe unseren Artikel English, please dazu), weshalb es sehr hilfreich ist, einmal im englischsprachigen Ausland gewesen zu sein. Das schließt England, die USA, aber auch skandinavische (!) Länder ein - in letzteren sind die Englischkenntnisse der Bevölkerung oft so gut, dass man eine Menge zum Schulenglisch dazulernen kann.

Natürlich haben auch andere Sprachen ihren Wert, will man später - beispielsweise in der Industrie - Kontakte ins Ausland knüpfen. Fremdsprachenkenntnisse verbessern die Bewerbungschancen ungemein.


Persönliche Entwicklung

Nichts prägt die Persönlichkeit so sehr wie ein längerer Aufenthalt in einem fremden Land mit fremder Kultur und ebenso fremder Sprache. Die Erfahrung einmal „Ausländer” zu sein, hilft neue Blickwinkel zu finden. Gleichzeitig fördert so ein Aufenthalt die Selbstständigkeit und unterstützt - so abgedroschen es auch klingen mag - enorm bei der Selbstfindung.


Zusatzqualifikationen

Wer ein Studium oder Praktikum im Ausland absolviert, erlernt wichtige Qualifikationen, die man nicht in staubigen Hörsälen erlangen kann. Darunter sind vor allem Flexibilität, Vielseitigkeit, Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent. Auch die Fähigkeit, in kurzer Zeit Kontakt zu fremden Menschen zu knüpfen, ist im Berufsleben wichtig.

Arbeitgeber suchen nach Angestellten mit ebensolchen Zusatzqualifikationen. So wundert es nicht, dass viele Arbeitgeber Bewerber mit Auslandserfahrung bevorzugt einstellen. Gerade in Zeiten der Globalisierung kann ein Auslandsaufenthalt über den Bewerbungserfolg entscheiden.


Auf keinen Fall „verlorene Zeit”

Ein Auslandssemester braucht Zeit und kann nicht immer komplett in „Credits” für das Studium umgewandelt werden. Aber selbst wenn das Studium sich bedingt durch einen Auslandsaufenthalt verlängert (meist kann dies bei guter Planung aber verhindert werden!), ist diese Zeit auf keinen Fall „verlorene Zeit”!

Sowohl Stipendiengesellschaften als auch Arbeitgeber rechnen die längere Studiendauer eher positiv als zusätzliche Qualifikation an. Probleme, dass man als „zu alt” gilt, wird man nur aufgrund eines solchen Aufenthaltes mit ziemlicher Sicherheit nicht bekommen.


Einmalige Chance!

Euch bietet sich während des Studiums eine möglicherweise einmalige Chance. Ihr habt meist (noch) keine familiären Verpflichtungen, das Studium bietet Lücken für Auslandssemester und finanziell helfen euch diverse Fördergesellschaften und Stipendienprogramme unter die Arme. Diese Kombination wird in eurem Leben so schnell nicht wiederkehren. Nutzt es!


Es macht Spaß!

Last, but not least: Ihr werdet Freude daran haben. Sucht euch ein Land aus, deren Sprache und Kultur euch auch privat interessiert. Der Sinn eines Auslandssemesters liegt nicht darin, den heimischen Hörsaal gegen einen fremden auszutauschen. Ihr sollt Land und Leute kennen lernen, Kontakte knüpfen, wichtige Erfahrungen sammeln und am Ende persönlich reicher wieder zurückkehren. Die Erfahrungen, die ihr in dieser Zeit sammelt, werden einmalig und unvergesslich sein.


Was zu beachten ist


Ein paar Hinweise zur Vorbereitung eines Auslandsaufenthaltes:






Was bringt ein Auslandsstudium?

Wichtig für die Vorbereitung