The Americas as Space of Entanglements
 
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Universität Bielefeld > Center for InterAmerican Studies > Entangled Americas
  

Die Amerikas als Verflechtungsraum

Die 3.500 km lange Grenze zwischen den USA und Mexiko ist ein monumentales Sinnbild für die paradoxale Verschränkung zweier gegenläufiger Phänomene: Auf der einen Seite sehen Sie die Versuche territorialer Abschottung durch Militarisierung der Grenze. Auf der anderen Seite wachsen Nord und Süd hier durch die unaufhaltsamen Flüsse von Menschen, Waren, Informationen und Medien immer stärker zusammen.

Das am Center for InterAmerican Studies (CIAS) der Universität Bielefeld angesiedelte interdisziplinäre BMBF-Projekt „Die Amerikas als Verflechtungsraum“ geht in diesem Zusammenhang den folgenden komplementär angelegten Fragen nach: Wie entsteht über transversale, d.h. translokale, transnationale, transregionale, Dynamiken ein hemisphärischer Verflechtungsraum der Amerikas? Und wie wird dieser Verflechtungsraum zunehmend zu einem zentralen Orientierungsrahmen für das soziokulturelle, wirtschaftliche, politische und ökologische Handeln auf dem Doppelkontinent?

Dabei sollen die Amerikas aber nicht als Surrogat eines neuen, übergeordneten Raumcontainers verstanden werden. Stattdessen geht es darum, konzeptionelle Zugriffe auf das Areale angesichts zunehmender Globalisierungsprozesse zu erarbeiten.

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Kolloquium IAS

20.12.2016

Jan-Henrik Witthaus
(Kassel)

Midlife-Crisis zuzüglich Regierungskrise: Der Fall Lewinsky interamerikanisch betrachtet. Luis Rafael Sánchez' Roman 'Indiscreciones de un perro gringo' - The Indiscretions of Clinton's Dog (2007)